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The Weeknd, Starboy ist da: Wir verlosen sechs The Weeknd-Fanpakete
The Weeknd

"Starboy" ist da: Wir verlosen sechs The Weeknd-Fanpakete

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06.11.2014

Vijay Iyer & Prashant Bhargava - Ein Festival der Farben, Klänge und Rhythmen

"Radhe Radhe: Rites Of Holi" ist das Dokument einer außergewöhnlichen Kollaboration zwischen Pianist Vijay Iyer und Filmemacher Prashant Bhargava.

Vijay Iyer, Vijay Iyer & Prashant Bhargava - Ein Festival der Farben, Klänge und Rhythmen © ECM Records

"Radhe Radhe: Rites Of Holi" ist eine faszinierend lebendige Multimedia-Kollaboration zwischen dem Komponisten/Pianisten Vijay Iyer und dem Filmemacher Prashant Bhargava. Als Inspiration diente ihnen die Hundertjahresfeier der Pariser Uraufführung von Igor Strawinski und Vaslav Nijinskys Ballet "Le Sacre du Printemps" ("Die Frühlingsweihe").

Iyer und Bhargava thematisieren hier allerdings eine ganz andere Frühlingsweihe: das hinduistische Holi-Fest, das für seine farbenfrohe Feier der Liebe zwischen dem göttlichen Krishna und Radha berühmt ist. Bhargava drehte seinen atemberaubenden Film beim acht Tage andauernden Holi-Fest in der nordindischen Stadt Mathura, der mythischen Geburtsstätte Krishnas. Iyer, der erst kürzlich mit dem Album "Mutations" sein ECM-Debüt gab, komponierte die Musik zu Bhargavas wundervollem visuellem Ballett, wobei er manchmal Bezug auf die Rhythmen und Gesänge des Holi-Festes nahm. Entstanden ist so Iyers bislang warmherzigste und farbenfrohste Kreation, die reich an Melodien und Strukturen ist. "Radhe Radhe: Rites Of Holi" ist ein geradezu kaleidoskopisches Erlebnis und erscheint nun bei ECM auf Blu-ray-Disk und DVD.

"Ich hatte von Anfang an klare Vorstellungen davon, wie die Musik klingen sollte", sagt Vijay Iyer. "Ich orientierte mich an ein paar Audiospuren des Filmmaterials mit den traditionellen Rhythmen dieser Region Indiens. Das half mir, meine Musik zu schreiben. Ich arbeitete mit den Rhythmen und Tempi, die die Leute dort benutzten, und orchestrierte sie. Wenn man Bilder von diesem Fest im Film sieht, ist klar, dass es ein Massenereignis ist - aber man trifft auch auf individuelle Stimmen, und die waren eine weitere Inspiration für die Art, wie ich die Musik orchestrierte. Für mich geht es in dem Film darum, Menschen durch eine Serie von Energien zu leiten, so dass sich am Ende für sie ein Bogen ergibt - und so funktioniert für mich auch Musik." Aufgenommen hat Vijay Iyer, den der New Yorker als "verschwenderisch talentiert und auf brillante Weise eklektisch" bezeichnete, seine Kompositionen mit dem renommierten International Contemporary Ensemble.


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16.05.2014
Bo Saris

Mit "Gold" legt Bo Saris ein "platinverdächtiges" Album vor

Bo Saris, Mit Gold legt Bo Saris ein platinverdächtiges Album vor

Wenn man Bo Saris nach seinen drei Lieblingsaufnahmen fragt, zögert er mit der Antwort keine Sekunde: Wie aus der Pistole geschossen nennt er Marvin Gayes "Inner City Blues", Michael Jacksons "Don't Stop 'Til You Get Enough" und Bill Withers' "Use Me". Der gemeinsame Nenner dieser drei Songs: Sie stammen aus den 1970er Jahren, einer Epoche, als Soul, Funk und Rhythm'n'Blues noch aufregend frisch und engagiert klangen. Und nicht so beliebig und harmlos wie viele der verwässerten Genreableger, die heute unter dem unsäglichen Dachbegriff "Adult Contemporary" firmieren. Auf seinem ersten internationalen Album "Gold" entführt uns der niederländische Sänger nun in dieses goldene Zeitalter zurück.

Allerdings nicht, indem er die Klassiker seiner Vorbilder interpretiert, sondern mit eigenen Songs, die in ihrer Zeitlosigkeit und Qualität den Originalen nicht nachstehen. Angefangen hatte für Bo Saris alles mit der umfangreichen Soul- und Funk-Plattensammlung seiner Mutter. Nicht weniger inspirierend war die Karriere seines Vaters, der als Jazzsänger und Multiinstrumentalist die Bühne mit Weltstars wie Toots Thielemans, Eddie Daniels, Clark Terry, Norma Winston, Diane Schuur und John Clayton teilte.

Bo selbst debütierte mit 16 Jahren, zu einer Zeit, als er sich auch intensiv mit HipHop und der Musik von Prince auseinanderzusetzen begann. Moderne Einflüsse, die man auch noch heute bei ihm spürt, wenn er klassischer Soulmusik einen zeitgenössischen Kick gibt. Auf dem Album "Gold", das von Dre Harris (Michael Jackson, Mary J Blige, Usher, Chris Brown, Jill Scott, Robin Thicke) in Los Angeles produziert wurde, findet Saris eine wunderbare Balance zwischen Tradition und Moderne. "Ich versuche, den Sound von klassischem Soul mit etwas Modernerem zu kombinieren, in dem ich Details und Elemente von verschiedenen Stilen und Perioden der Soulmusik miteinander verknüpfe," erklärt er. Dass ihm das gelungen ist, machen Pressestimmen aus dem Soul-verrückten Großbritannien deutlich, wo ihn der Guardian bereits als die "neue Soul-Sensation" feierte und der Daily Star seine Songs "teuflisch ohrwurmig" nannte. Und das sind Stücke wie "The Addict" oder "She’s On Fire" zweifellos.


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13.11.2013
Mary J. Blige

Mary J. Blige - Das einstige R'n'B-Girl als Weihnachtsengel

Mary J. Blige, Mary J. Blige - Das einstige R'n'B-Girl als Weihnachtsengel

Oprah Winfrey bezeichnete Mary J. Blige vor ein paar Jahren einmal als "the diva who's gone from the baddest of bad girls to the best of good examples". Tatsächlich hätte sich 1989, als die Schulabbrecherin aus der harten Bronx mit 17 Jahren ihre professionelle Karriere als Sängerin und Rapperin begann, wohl niemand vorstellen können, dass sie eines Tages Duette mit der großen Barbra Streisand singen würde. Aber der visonäre David Foster, der in den letzten Jahren bereits bei Bestseller-Weihnachtsalben von Michael Bublé, Rod Stewart, Andrea Bocelli, Josh Groban und Céline Dion Regie führte, hat's möglich gemacht. Für "A Mary Christmas" stellte er Blige nicht nur die Broadway-Legende Barbra Streisand zur Seite, sondern als weitere Partner auch Latino-Popstar Marc Anthony, die junge britische Rhythm'n'Blues-Sängerin Jessie J., den eleganten Trompeter Chris Botti und das Gospel-Gesangsensemble The Clark Sisters.

Mary J. Blige gilt heute als eine der vielseitigsten Sängerinnen aller Zeiten

Dass diese auf den ersten Blick teilweise abwegigen Partnerschaften wirklich funktionieren, liegt natürlich an Mary J. Bliges exzeptioneller stilistischer Wandlungsfähigkeit. Die hat sie in beinahe 25 Karrierejahren schon nachhaltig bewiesen. Längst genießt Blige den Ruf, eine der vielseitigsten Sängerinnen aller Zeiten zu sein. Auf ihren zehn Soloalben, von denen acht mit mehrfachem Platin ausgezeichnet wurden, brillierte die neunfache Grammy-Gewinnerin mit Rhythm'n'Blues, HipHop, Soul, Gospel und Pop. Und auch auf "A Mary Christmas" lässt sie sich von den weihnachtlichen Songvorlagen keine stilistischen Beschränkungen auflegen. Sie gibt den altbekannten Klassikern einen neuen Kick, in dem sie sie mit Elementen von R&B, Soul, Gospel, Pop, Latin und Jazz aufpeppt.

Produzent David Foster ist begeistert von der "A Mary Christmas"-Sängerin

"Es gibt so viele Dinge, die ich an Mary inspirierend finde", sagt David Foster, "aber was mich an ihr am meisten fasziniert, ist, dass sie keine Grenzen kennt. Sie macht sich keine Gedanken darüber, ob sie schwarz oder weiß ist, oder rot oder gelb, oder ob sie ein Mann oder eine Frau ist. Sie betrachtet sich selbst einfach nur als Sängerin. Und eine solche ist sie, und zwar eine wirklich großartige."

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16.02.2012

Unveröffentlichte Soul-Jazz-LP aus dem Hause James Brown

Fred Wesley, Unglaublich, dass dieses Album bisher nirgendwo erschienen ist! © Universal Music

Unglaublich, dass dieses Album bisher nirgendwo erschienen ist! Das Kult-Label Hip-O-Select hat einen verborgenen Schatz gehoben.

Nur Branchen-Insider kannten die sagenumwobene unveröffentlichte LP vom Funk- und Jazz-Maestro Fred Wesley aus dem Umfeld des „hardest working man in show business“: James Brown. Hip-O-Select hat sie ausgegraben, gekonnt digital remastert und veröffentlicht am 21. Februar 2012 den Meilenstein mit dem Titel „The Lost Album (Featuring Watermelon Man)“ von The J.B.'s & Fred Wesley.

Fred Wesley, Posaunist, Bandleader und Arrangeur, bestimmte James Browns Sound der frühen 1970er. Unter Wesleys Leitung entstanden Hits wie "Soul Power", "Gimme Some More" und "Pass The Peas". Phänomenal: die farbenfrohen Soli, die der gewichtige Mann mit Browns damaliger Backingband The J.B.´s einspielte.

Im Herzen ist er immer ein Jazzer geblieben. 1972 „schenkte“ ihm der „Godfather“ ein Jazzalbum unter eigenem Namen.

Mit den J.B.´s und einer erlesenen Garde New Yorker Studiomusiker (Randy Brecker, Michael Brecker, Joe Farrell, Eddie Daniels, Steve Gadd, Ron Carter) ging man ins Studio. Für die LP spielten sie Pop-Hits der Stunde, Funk-Kracher und Jazz-Standards im anspruchsvoll arrangierten Soul-Jazz-Gewand ein.

Doch nach Veröffentlichung der ersten Single, „Watermelon Man“, stoppte Brown die Veröffentlichung des Albums. Es verschwand im Archiv.

6 der 9 Titel der Original-LP sind offiziell noch nirgendwo erschienen. Bonustracks der CD sind 4 damals als Single-A-und-B-Seiten veröffentlichte Titel. Insgesamt enthält „The Lost Album Featuring Watermelon Man“ von Wesley und den J.B.´s 13 frisch geborgene Soul-Jazz-Perlen. Eine Sensation!

Hier die komplette Titelliste von „The Lost Album (Featuring Watermelon Man)“:

1. Watermelon Man

2. Sweet Loneliness

3. Secret Love

4. Seulb

5. You´ve Got A Friend

6. Transmographication

7. Use Me

8. Get On The Good Foot

10. Alone Again (Naturally)

11. Back Stabbers

12. J.B. Shout

13. Funky & Some

 


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04.08.2011

Jazzy, Funky, Groovy - Jazz Club

Für Tanzbein, Seele und Kopf gleichermaßen geeignet: die beiden neuen Compilations “Acid Jazz” und “Jazz Loves Marvin Gaye” in der preiswerten“Jazz Club”-Serie.

Marvin Gaye, Jazzy, Funky, Groovy - Jazz Club © Universal Music

Auch wenn er im Gegensatz zu Ray Charles nie ein dezidiertes Jazzalbum aufgenommen hat, so liebte Marvin Gaye diese Musik doch nicht weniger. Am deutlichsten zu spüren war der Jazzeinfluss auf Gayes 1971er Meisterwerk “What’s Going On”. Und natürlich blieb diese Liebe nicht unbeantwortet. Die Compilation “Jazz Loves Marvin Gaye” versammelt nun elf von Jazzmusikern eingespielte Coverversionen. Gleich die ersten drei Nummern stammen von dem vorgenannten Klassiker: Quincy Jones nahm sich des Titelstücks an, Saxophonist Grover Washington Jr. ist mit “Mercy Mercy Me (The Ecology)” zu hören und Gitarrist Phil Upchurch mit dem “Inner City Blues”. Weitere brillante Interpretationen gibt es von Fred Wesley & The J.B.’s, Gato Barbieri, David “Fathead” Newman, Mongo Santamaria, Tom Scott & The L.A. Express und Regina Carter.

Als Anfang der 1990er Jahre vor allem von Großbritannien aus die Acid-Jazz-Welle über Europa schwappte, gab es viele spöttische Kritiker, die diese Musikrichtung für eine reine Modeerscheinung hielten.
Natürlich legte sich die Aufregung um den Musikmix nach einer gewissen Sturm- und Drangphase. Aber mit den Tracks dieser “Acid Jazz”-Compilation kann man sich nun davon überzeugen, dass das Hatltbarkeitdatum dieser Musik sich noch lange nicht dem Ende zuneigt. Diese Songs von u.a. Herbie Hancock, Incognito, den Stereo MC’s, Us3, Galliano, dem Groove Collective und Barbara Dennerlein gehen noch genauso frisch ins Ohr und Bein wie in den 1990ern, als der Großteil von ihnen erstmals die Charts stürmte.


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19.05.2010
Youssou N'Dour

Ich spüre den Schmerz, der sich hinter der Freude verbirgt

Auf “Dakar - Kingston” präsentiert Youssou N’Dour alte Hits und neue Songs im Reggae-Gewand

Youssou N'Dour, Ich spüre den Schmerz, der sich hinter der Freude verbirgt © Youri Lenquett

“Wenn ich Reggae höre, dann spüre ich den Schmerz, der sich hinter der Freude verbirgt, dann spüre ich das Gewicht der Rebellion und Geschichte, das hinter jeder Note steckt”, meint der senegalesische Sänger Youssou N’Dour, der durch seine Duette mit Peter Gabriel (“Shaking The Tree” ) und Neneh Cherry (“7 Seconds”) zum Weltstar wurde. Schon seit fünfzehn Jahren, so erzählt er, lag ihm einer seiner Freunde mit dem Wunsch in den Ohren, doch endlich mal ein Reggae-Album aufzunehmen. Jetzt sah Youssou die Gelegenheit für gekommen, dieses Projekt unter dem Titel “Dakar - Kingston” endlich in Angriff zu nehmen.

Für die Aufnahme des Albums begab er sich an einen historischen Ort: das Tuff Gong International Studio in der jamaikanischen Hauptstadt. Das Studio war 1965 von Bob Marley aufgebaut worden. Dort entstanden seitdem etliche der bedeutendsten Reggae-Aufnahmen. Und genau dort traf sich nun Youssou N’Dour mit legendären Reggae-Musikern wie dem Keyboarder Tyrone Downie, dem Gitarristen Earl “Chinna” Smith und dem Saxophonisten Dean Fraser (die allesamt einst zum Tross von Marley gehört hatten) sowie dem “Dancehall”-Bassisten Michael Fletcher. Gemeinsam transformierten sie Youssous Lieder in Reggae-Nummern, indem sie die lebhaften senegalesischen Mbalax-Rhythmen durch jamaikanische One-Drop-Rhythmen ersetzten. Neben neuen Songs, die eigens für dieses Sessions geschrieben worden waren, interpretierte Youssou N’Dour auch einige seiner größten Hits noch einmal neu: Etwa “Don’t Walk Away”, das er vor zehn Jahren im Duett mit Sting für das Album “Joko From Village To Town” aufnahm, oder auch “Medina” und “Pitche Me”.

Unter den Gästen, die Youssou N’Dour auf “Dakar - Kingston” präsentiert, befindet sich auch ein sehr prominentes afrikanischstämmiges, deutsches Künstlerpaar: Reggaesänger Patrice, Sohn des sierra-leonischen Schriftstellers Gaston Bart-Williams, nahm mit N’Dour den Song “Joker” neu auf, während seine nigerianische Lebensgefährtin Ayo Youssous Duettpartnerin in “Africa, Dream Again” ist.

Zwar ist das gesamte Album eine Hommage an Bob Marley, dessen Musik der Senegalese als 13-Jähriger kennen und lieben lernte. Doch es ist kein simpler Tribut an den verstorbenen Heroen. Vielmehr betrachtet Youssou N’Dour, der 2005 für das Album “Égypte” seinen ersten Grammy erhielt, sich selbst und sein Werk im Spiegel des Reggae.

Alle Informationen, Videos und Bilder zu Youssou N'Dour auf Jazzecho.


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03.02.2010
Isaac Hayes

Zwei Soul-Ikonen singen für Liebende

Isaac Hayes, Zwei Soul-Ikonen singen für Liebende © Universal Music Group

Mit seinen Aufnahmen lieferte der einzigartige Southern-Soul-Sänger Isaac Hayes zahllosen Liebespärchen den Soundtrack für intime Tête-à-têtes. Schon mit seinem 1969 erschienenen und bahnbrechenden zweiten Stax-Album "Hot Buttered Soul" ebnete er auch den Weg für die Erfolge anderer betörender Soulsänger wie Barry White, Al Green und den vor wenigen Tagen verstorbenen Teddy Pendergrass. Mit seiner sinnlichen, samtigen und tiefen Stimme verlieh Isaac Hayes etlichen Songs ein deutlich erotisches Knistern. Die Compilation "Isaac Hayes Sings For Lovers" enthält eine ganze Reihe von Prachtexemplaren dieser Sorte, darunter die Nummern "The Look Of Love", "Wonderful" und "(They Long To Be) Close To You'".

Ein ebenso großartiger musikalischer Herzensbrecher war auch der geniale Ray Charles, der durch seine unvergleichliche stilistische Bandbreite die unterschiedlichsten Hörerschichten und Altersgruppen erreichte: Sein Repertoire umfasste Jazzklassiker, Rhythm'n'Blues-, Soul-, Blues-, Gospel- und Popnummern sowie sogar Country-Songs. Sechzehn unter die Haut gehende Liebeslieder wurden nun für die Compilation "Ray Charles Sings For Lovers" zusammengestellt. Zu den Highlights gehören Hits wie "I Can't Stop Loving You", "You Are My Sunshine" und "Love Is Here To Stay", aber auch der Jazzstandard "Stella By Starlight".


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02.12.2009
Mr Hudson

Mr Hudson - Straight No Chaser

Mr Hudson, Straight No Chaser, Urban.de 2007 Universal Music

Im Oktober meldet sich der Londoner Singer-Songwriter Ben Hudson, besser bekannt als Mr Hudson, mit einem bahnbrechenden Album zurück: „Straight No Chaser“ lautet der Titel und produziert wurde es von – haltet euch fest – Kanye West. Auf seiner zweiten LP, die auf G.O.O.D. Music/Mercury Records erscheint, treffen Welten aufeinander: Das Resultat ist eine deftige Mischung aus gewaltigen Pop-Hooks, schillernden Plastik-Synthesizerklängen, Vocoder-Gesang und unfassbar gefühlvollen Songs über die Liebe und Katastrophen, Herzschmerz und Hoffnung.

Fans des Debütalbums von Mr Hudson & The Library, „A Tale Of Two Cities“ aus dem Jahr 2007, werden sich vielleicht darüber wundern, wie dreist er in seiner neuesten (Solo-)Inkarnation klingt, aber sie werden zugleich den inhaltlichen Tiefgang, die feinen Zwischentöne und den emotionalen Fluss seiner perfekt durchdachten Songs wieder erkennen. Schon die Wahl des Albumtitels ist bezeichnend: „Ich wollte ein Mainstream-Album aufnehmen, ohne großen Überbau oder Schnörkel“, sagt er. „Mein erstes Album fühlt sich wie ein Bild von Escher an: all diese verschiedenen Schichten und Levels, und nie kann man mit Gewissheit sagen, wo man sich gerade befindet. Die Art und Weise, wie die Songs auf dieser LP geschrieben und produziert sind, ist viel, viel direkter. Ich hab ganz bewusst nicht versucht, das Rad neu zu erfinden. Es ist gradlinig, ohne Firlefanz, straight eben – ‘Straight No Chaser’.“

Zum eher unwahrscheinlichen Zusammenschluss des schrulligen Singer-Songwriters aus England mit dem internationalen HipHop-Superstar kam es auf Grund von gegenseitiger Bewunderung: „Der Funken sprang schon bei meiner ersten Platte über, denn sie machte ihn hellhörig“, berichtet Mr Hudson. „Sie war für Leute wie ihn und mich gemacht, die Langeweile und Eintönigkeit nicht ausstehen können und es hassen, sich an Genrekonventionen zu halten.“ Mr Hudsons einzigartige Mischung aus klassischem Songwriting und HipHop-Beats landete permanent auf Kanyes persönlicher Playlist. Zum ersten Mal begegnet sind sich die beiden schließlich bei einer Listening-Session, und so begann, was Mr Hudson ein „langwieriges Balzritual“ nennt, inklusive gelegentlicher Treffen im Backstage-Bereich irgendwelcher Bühnen, „wo wir wie echte Geeks abgegangen sind und uns über Snare-Drum-Samples ausgetauscht haben.“

2008 machte Mr Hudson dann eine vorläufige Liste der Produzenten, die für die Arbeit an seinem zweiten Album in Frage kamen, doch als dann ein gewisses Angebot auf dem Tisch landete, konnte er einfach nicht widerstehen: „Ich wurde zu einem Meeting bestellt, bei dem ich erfuhr, dass Kanye gerne Executive Producer meines nächsten Albums wäre. Zufrieden? Hier kannst du unterzeichnen.“

Zu behaupten, Mr Hudson sei zufrieden mit dem Resultat der Arbeit, ist pure Untertreibung. „Kanye hat definitiv übermenschliche Kräfte. Was er alles an einem Tag schafft und mit was für einem Einsatz er sich den Dingen widmet, ist einfach unglaublich. Wenn man mit ihm z.B.  Basketball spielen geht, stellt er sich vor, es handle sich dabei um die Finalrunde der NBA – jeder Ball ist entscheidend. Wenn er ein Computerspiel spielt, muss er unbedingt ganz oben auf der Bestenliste landen. Kurzum: Ganz egal, was er macht, er muss immer alles geben, was manchen Leuten vollkommen fremd ist. Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist, mit Leidenschaft bei der Sache zu sein.“

Und so nahm also das unglaubliche „Clash der Kulturen“-Abenteuer seinen Lauf, in dem ein junger Weißer aus Nordlondon plötzlich Teilzeitmitglied eines der einflussreichsten HipHop-Produktionsteams wurde. Die Odyssee ging von New York nach Los Angeles, dann weiter nach Hawaii und Paris, allesamt Stationen, an denen Mr Hudson an Kanyes „808s & Hearbreak“-Album mitwirkte (er hat einen Gastauftritt auf „Paranoid“, ist Co-Produzent von „Street Lights“, singt auf „Say You Will“ und „Amazing“ und wird darüber hinaus auf Jay-Zs nächstem Album „Blueprint 3“ als Gast vertreten sein.)

Die ungeteilte Aufmerksamkeit seines Executive Producers bekam Mr Hudson natürlich nur äußerst selten („Was meinst du, wie viele Freunde er hat, die Rapper sind und nach neuen Beats suchen?! Andauernd kommt einer an und will etwas von ihm – wirklich andauernd, rund um die Uhr.“), also suchte er sich eine „Besenkammer“, wie er sagt, im Studio von Kanye & Co., schleppte sämtliches Equipment, das gerade nicht in Gebrauch war, dorthin und baute sich sein eigenes kleines Laptop-Studio, mit dem er weiterarbeitete, wobei Kanye dann und wann vorbeischaute, „um ein paar Goldklumpen fallen zu lassen. Mir wurde so nach und nach klar, wie das Album insgesamt klingen sollte, und zwar einfach, indem ich mir anschaute, was in dem Studio so passierte, wie sie dort arbeiteten. Kanye fing zu der Zeit gerade an, mit Autotune zu arbeiten, und die Vocoder-Sounds funktionierten bei mir wie eine Gehirnwäsche. Irgendwann ging ich nach Hause und wurde krank, richtig schlimm sogar. Ich war eine ganze Woche lang im Bett, in Schweiß gebadet und halluzinierend, aber dann war mir so langweilig, dass ich mich dazu zwang, den Computer anzuwerfen und einfach damit begann, auf einen Beat zu singen. Meine Stimme war kratzig, ich konnte keinen Ton halten, also packte ich Autotune auf meinen Rechner und plötzlich klang das alles einfach nur unheimlich, geisterhaft – aber zugleich lag so viel Gefühl darin. Daraus wurde später ‘There Will Be Tears’, was gewissermaßen der erste Song war, den ich für diese LP aufgenommen habe.“   

In New York wohnte Mr Hudson im The Hudson Hotel („Fühlt sich gut an, an einem Ort zu wohnen, wo dein Name über der Tür steht.“), kaufte sich eine billige spanische Gitarre und schrieb Songs über Herzschmerz und das Gefühl, am falschen Ort zu sein. „Es war fast schon eine Art Generalprobe für die nächste Trennung. Mir ist klar geworden, dass man in einem Fünf-Sterne-Hotel jede Menge wegstecken kann.“ Die andauernden Auslandsaufenthalte  forderten tatsächlich ihren Tribut, genauer: Sie zerstörten seine langjährige Beziehung mit einer Londoner Lehrerin. „Sie konnte das alles nicht einfach so liegen lassen und mit mir um die Welt ziehen. Ich würde nicht sagen, dass die Arbeit oder die Tourneen eine Beziehung kaputt machen, sondern vielmehr das allgemeine Gefühl der Entwurzelung, das damit einhergeht. Der Alltag geht flöten und dein altes Leben geht in die Brüche.“ Ende 2008 kam die Trennung, was Mr Hudson jedoch dazu antrieb, das Album fertig zu stellen. „Das Weihnachtsfest in dem Jahr war echt mies, und ich machte zu der Zeit einen Track pro Tag fertig – schrieb ihn, nahm ihn auf, mischte ihn ab. Ich hatte dieses Zimmer über einer Kneipe, das ich eigentlich nur angemietet hatte, um dort meine Sachen zu lagern. Dann lieh ich mir einen Schlafsack und zog kurzerhand dort ein. Ich hatte meine Gitarren und meinen Computer, und so nahm ich die zweite Hälfte des Albums an einem Ort auf, wo ich mich einzig und allein von Nüssen und dünnem Kaffee ernährte.“  

Auf der unglaublich eingängigen ersten Single „Supernova“, ein verzweifeltes Liebeslied über die Chance zum Ausbruch und wie man es schafft, sie am Schopfe zu packen, teilen sich Mr Hudson und Kanye das Mikrofon und wechseln sich mit den Strophen ab. „‘Supernova’ haben Kanye und ich gemeinsam geschrieben. Das Stück ist einfach nur bombastisch – so richtig bombastisch sogar. Als ich mit Kanye auf Tour war und diese riesigen Bühnen betrat, kam mir die Frage: Warum nicht auch meinen Sound so groß machen? Sei nicht immer so zaghaft!“

Auf „Anyone But Him“, einer schmerzlichen Geschichte über Eifersucht, die einen auffrisst, kann man wieder beide zusammen hören, und Mr Hudson beklagt sich mit jeder Menge Soul in der Stimme über den Männergeschmack seiner Verflossenen („Look past the leather and the dash and the rims / And you’ll see his whole hustle wears thin“), woraufhin ihn ein rappender Kanye aufklärt: „Now once she gone black / She ain’t never coming back / I’m sorry Mr H, I thought you already knew that.“

„Den Song habe ich für mich selbst geschrieben, also nicht im Auftrag für einen anderen“, berichtet er. „Als ich ihn dann Kanye vorspielte, sagte er nur: ‘Für den muss ich dir das größte Kompliment überhaupt machen: Das klingt wie etwas, das aus meiner Feder stammen könnte.’ Und dann nahm er sofort seinen Rap-Part auf.“

Um das noch einmal klipp und klar zu sagen: Es handelt sich bei „Straight No Chaser“ keinesfalls um ein Album von Mr Hudson & The Library. „Ich bin nicht The Library“, erklärt Mr Hudson. „Die Band existiert noch, es sind grandiose Typen, die alle ihre eigenen kleinen Projekte am Laufen haben. Das können die Fans immer noch mitverfolgen, und es wird sich auch wieder mit dem vermischen, was ich als Solokünstler mache. Trotzdem ist dieser Longplayer ein Mr-Hudson-Album: Ich habe es eingespielt; ich habe es mit Kanye produziert; es handelt einzig und allein von mir, sprich: es ist so egoistisch, wie es die Kunst manchmal von einem verlangt.“  

Zudem ist „Straight No Chaser“ vor allem eines: Randvoll bepackt mit eingängigen Popsongs, astreinen Mitsing-Hymnen, wie zum Beispiel dem mit Glam-Elementen durchsetzten „White Lies“, der Electro-Hymne „Knew We Were Trouble“, dem inhaltlich komplexen Beziehungsdrama „Stiff Upper Lip“, der verrauchten Gospel-Nummer „Lift Your Head“ oder auch der tröstlichen Ballade „Time“. „Ich denke, dass wir momentan in einer sehr guten Zeit für Popmusik leben“, sagt Mr Hudson. „Weil inzwischen alle auf Genres scheißen, es keine klaren Trennlinien zwischen HipHop und Gitarrenmusik mehr gibt. Alle wollen alles auf einmal präsentiert bekommen. Es geht nur um die Highlights aus den unterschiedlichen Welten, und sie wollen es kurz und knackig, am besten in Zwei-Minuten-Häppchen, was genau mein Ding ist. Wir haben es hier mit einem Popalbum zu tun. Meinem Greatest-Hits-Album, wenn man so will. Es geht darum, zu explodieren und auszubrechen. Ich persönlich verabschiede mich damit von der Normalität. Meine Taschen stehen bereits gepackt im Flur. Ich hab mein Laptop, meinen Pass, und weg bin ich.“

Diesen und viele weitere interessante Artikel findest Du auf www.urban.de


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15.06.2009
Keri Hilson

Keri Hilson - In A Perfect World

Urban.de

Keri Hilson, Keri Hilson - In A Perfect World, Urban.de 2007 Universal Music

Sie ist DIE "First Lady" und neustes Aushängeschild vom Timbaland Label "Mosely Music": Keri Hilson.
Schön, intelligent und überaus talentiert – Keri Hilson hat das Zeug zum nächsten Superstar.

2007 erregte Keri Hilson das erste Mal internationales Aufsehen, als sie die Refrain zu Timbalands Megahit "The Way I Are" und "Scream" sang. Was bislang nur die wenigsten wussten: Sie ist auch selbst Musikerin, Songwriterin und Sängerin. Und sie wird dieses Jahr richtig durch die Decke gehen. Denn Keri Hilson zählt zu den wenigen, die es wirklich verdient haben.

Schon während ihrer Kindheit fungierte die Musik für Keri als eine Art "bester Freund" – und diesem "Freund" ist sie bis heute treu geblieben: "In der Schule habe ich häufig Ärger bekommen, weil ich andauernd gesungen habe. Pausenlos hab ich unbewusst irgendwelche Melodien vor mich hergesummt. Irgendwann nahm das so sehr Überhand, dass meine Freunde mich nur noch ‘Keri-okey’ genannt haben." Ein Name, auf den sie inzwischen stolz ist; so stolz, dass er unter jedem Superhit steht, den sie komponiert.

Mit wie viel Leidenschaft und Entschlossenheit die in Atlanta Geborene bei der Sache ist, zeigte sich schon, als sie noch nicht mal ein richtiger Teenager war: Während sie in der Schule Theater spielte und in ihrer Heimatstadt einen Talentwettbewerb nach dem anderen gewann, brachte sie sich schon mit 12 Jahren bei, wie man Songs schreibt. Ihr Klavier- und Gesangslehrer war von ihrem Können so sehr beeindruckt, dass er Keri schon bald in ein Studio mitnahm, wo sie die Feinheiten des Aufnahmeprozesses kennen lernte. "Da wurde mir klar, dass Musik mehr sein könnte als irgendein Hobby", berichtet sie. "Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, dass es Leute gibt, die mit Produktionen und Songwriting ihr Geld verdienen, dass es ein richtiger Job sein könnte."

"Ich treffe oft Leute, die Opportunisten sind und Dinge sagen wie: ‘Wenn’s passiert, passiert es eben.’ Da gehöre ich nicht dazu. Ich bin eher draufgängerisch veranlagt." Das liegt auf der Hand: Schon als 18-Jährige arrangierte sie Songs, editierte Gesangsspuren und leitete Aufnahme-Sessions als Toningenieurin. Mit dem Ziel im Hinterkopf, sich einen Namen als gefragte Songwriterin zu machen, begegnete Keri schließlich dem Produzenten Polow da Don, während sie in diversen Studios in ganz Atlanta arbeitete.

Eines Nachmittags stellte er ihr dann eine entscheidende Frage: "‘Was meinst du, welcher Produzent könnte dir dabei helfen, als Künstlerin zu dem zu werden, was dir persönlich vorschwebt? Wer würde dich musikalisch am meisten inspirieren und am besten zu dir passen?’ – und ich sagte nur: ‘Timbaland, keine Frage.’"

Was sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht wusste, war, dass Polow den Überproduzenten aus Virginia Beach bereits gefragt hatte, was er denn von ihrem Können hielt. Und so rief Polow sie eines Morgens an und berichtete ihr, dass Tim sie unbedingt treffen wollte. Keri war außer sich. "Allerdings bin ich nicht wirklich ausgerastet", erinnert sie sich an jenen Morgen zurück. "Denn ich war auf diese Situation vorbereitet. Während ich mich die ganze Zeit darauf konzentriert hatte, meine Skills als Songschreiberin zu verfeinern, war mir insgeheim doch klar gewesen, dass ich eines Tages meine große Chance als Künstlerin bekommen würde. All die Erlebnisse, alles, was ich während meiner Jugend gefühlt und gedacht hatte, all die harte Arbeit... und ich sagte nur: ‘OK. Wow. Dann ist es wohl soweit. Jetzt geht’s anscheinend richtig los.’"

Und tatsächlich ging es jetzt richtig los: Schon beim ersten Treffen stellten Keri und Timbaland fest, dass es zwischen ihnen eine ganz besondere Chemie gab. "Wir verbrachten ganze Nächte damit, die Musik anderer Leute zu hören und sie zu beurteilen. Wir wollten sie nicht studieren, sondern einfach nur zuhören und darüber diskutieren. Und damit das klar ist: Wir sind nicht immer einer Meinung gewesen. Überhaupt nicht. Sind wir auch heute nicht. Aber so ist das wohl, wenn man zwei kreative Köpfe zusammenbringt und sie in ein Studio steckt."

Ein noch größerer Wurf entsteht nur dann, wenn man gleich drei kreative Menschen in einen Raum steckt: Am 30.05.09 erscheint mit "In A Perfect World..." endlich Keri Hilsons Debütalbum in Deutschland.

Veröffentlicht wird es von der Mosley Music Group (Tims Label) und Zone 4 (Polows Label), unter dem Dach von Interscope Records (Jimmy Iovines Label). Es handelt in erster Linie von Beziehungen: Die LP ist wahnsinnig emotional, durch und durch menschlich, auf wunderbare Weise unvollkommen. "Kein Mensch steht über den Realitäten des Lebens – Herzschmerz, Liebe, Versagen, Erfolg –, und mir war wichtig, dass mein Album diese Tatsache widerspiegelt", setzt Keri an. "Das ist die Idee, die auch im Albumtitel mitschwingt. Schließlich wird es immer etwas geben, das ‘in einer perfekten Welt’ anders wäre; etwas, das man verändern würde – und das ist natürlich auch bei mir so."

Keri Hilsons mit Spannung erwartetes Debütalbum besticht mit der perfekten Kombination aus drei Elementen: ihrem Können als Songschreiberin, den Produktionen von Polow da Don, Timbaland und Danja, die jegliche Genregrenzen hinfällig machen, und schließlich ihrem unfassbaren Gesangstalent. "Ich trage meine Songs mit sehr viel Gefühl vor", schwärmt sie. "Ich mag Effekte so oder so nicht besonders. Denn sie überlagern die eigentlichen Gefühle. Nimm zum Beispiel diese Reibeisenstimme in einem Stück wie ‘Slow Dance’ (das sie zusammen mit Justin Timberlake geschrieben hat). Das ist genau der Sound, den ich hören will – geradeheraus, ohne Firlefanz und einfach nur klassisch. Alte Schule eben. Dieses Gefühl darf für mich nicht fehlen. Mir bedeuten diese Empfindungen so viel; und ich will nicht, dass irgendwer mein Album hört und einfach nur denkt: ‘Klingt ganz nett.’ Das kann jeder. Mir geht es vielmehr darum, dass die Leute nach dem Anhören denken: ‘Das hat sich fantastisch angefühlt.’"

Um es weniger bescheiden auszudrücken: Das Album ist so unglaublich gut, wie man es von Keri und ihren hochkarätigen Kollegen erwarten würde. Es ist ein Meilenstein, der beides erfüllt: Es klingt fantastisch und fühlt sich auch so an. Die Songs sind unkonventionell. Zwar werden viele Leute auf die handfesten Pop-Elemente abgehen (und ansteckende Hooks gibt’s en masse, keine Frage), aber die Arrangements der Songs sind zum Teil extrem anspruchsvoll und vielschichtig. Man denke zum Beispiel an die krassen Synthesizer-Bässe, die auf „Ready to Fall“ auf klassische Gitarren treffen, ein eindringliches Stück, das Polow da Don produziert hat, wobei Keri alles mit ihrer vielseitigen Stimme zusammenhält. Oder an so unterschiedliche Highlights wie "Mic Check", von Timbaland produziert und episch orchestriert ("Ich fand es großartig, diese ganze Wut in meiner Stimme zu beherrschen"), und "Return the Favor", das mit einer schnell abfallenden Electro-Bass-Spur besticht. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Künstlerin und den Produzenten erlaubte es ihnen, neue Wege zu gehen und dabei keine Risiken zu scheuen. "Get It Girl" widmet Keri schließlich all den "fly girls", die sie in dem Stück auch direkt anspricht: "Ein ‘Get It Girl’ setzt alles daran, ihr Leben zu dem zu machen, was sie sich davon erhofft. Sie ist stark, unabhängig, entschlossen, amüsiert sich gern und weiß genau, was abgeht – und ganz egal, was auch kommen mag: Einschränkungen sind für sie ein Fremdwort." Schließlich ist das von Polow da Don produzierte "Turnin’ Me On", auf dem Lil Wayne als Vokalgast zu hören ist, schon jetzt ein absoluter Airplay-Hit in den USA. Zu weiteren Albumgästen zählen unter anderem Akon, Keyshia Cole und Ne-Yo.

Natürlich dürfen die beiden bereits bekannten Timbaland Hit-Nummern "Scream" und "The Way I Are" nicht fehlen und vervollständigen somit das Erstlingswerk einer großartigen Künstlerin.

Auf „In"A Perfect World…" entwirft Keri Hilson eine Welt, in der Musik das sein kann, was sie ist: Musik nämlich. Ohne Schubladen oder Scheuklappen. Denn Keri will auf jeden Fall verhindern, dass sie in irgendeine Kategorie gedrängt wird: "Ich will stattdessen selbst ein Referenzpunkt sein", sagt Hilson, die gerade erst eine Tour mit T.I. und Lil Wayne absolviert hat, abschließend. "HipHop ist heutzutage Pop; Pop ist HipHop. Die Musik hat sich verändert; und sie verändert sich weiterhin. Ich will im Zentrum dieser Entwicklungen stehen. Ich will eine Ursache sein, kein Resultat davon."

"In A Perfect World…" ist ein Debütalbum, jedoch von keiner Debütantin.

 

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News

21.05.2008
Patrice

Patrice - Free-Patri-Ation

Patrice, Patrice - Free-Patri-Ation

O N E heißt das neue Album von Patrice, das Ende August bei Universal Domestic/Urban veröffentlicht wird. 13 Songs, eine besondere Sammlung. Lebendig aus und in der Summe der fantastischen Einzelheiten, die sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden. Ein Album, das die Einzigartigkeit, die Zusammengehörigkeit, die Freiheit, die Spiritualität und die Sehnsucht feiert. O N E ist ein Albumtitel und zugleich mehr.

O N E ist Patrice. Der Künstler, der in seiner Art und Kunst einzigartig ist. Musikalisch und persönlich ein Individualist und Rebell. Einer, der sich nichts vorschreiben und schon gar nicht aufhalten lässt. Zum Beispiel von einem isländischen Vulkan, dessen Rauch vor einiger Zeit so viele Pläne durchkreuzte. Da gab es den gestrichenen Flug nach London zur Aufnahmesession im Studio. Und es gab Patrice, der sich kurzerhand ein Auto besorgte, einen Platz auf der Fähre über den Kanal erkämpfte, schlaflos zum vereinbarten Termin bei seinen Musikern im Studio ankam und mit Ihnen aus dem Stand eine atemberaubende Performance aufzeichnete. Einer, der sich nicht einer schnellen kommerziellen Erfolg versprechenden Formel unterordnet. Die auch Patrice nach seinem Album-Debut „Ancient Spirit“ vor zehn Jahren und europaweiten Hits mit „Sunshine“ oder „Soulstorm“ locker hätte weiterverfolgen können. Wären da nicht seine überbordende Kreativität, seine Offenheit, sein Mut und das, was man vielleicht am besten mit Haltung beschreiben kann – die ihn jetzt zu O N E geführt haben.

O N E ist Sehnsucht. Nach einer Gesellschaft und einem globalen Miteinander, geprägt von gegenseitigem Respekt. Nach Anstand und gegenseitiger Verantwortung füreinander. In einer Welt, in der immer öfter die falschen Kapitäne das Schiff befehligen und Unrecht an der Tagesordnung ist.

O N E ist Gemeinschaft. Mit seiner Frau, der erfolgreichen Künstlerin Ayo, und dem gemeinsamen Sohn erwartet Patrice die Geburt des zweiten Kindes, dessen Geburtstermin ungefähr für den Zeitraum errechnet wurde, an dem auch O N E erscheint. O N E ist das Glück, Menschen zu begegnen, deren Herz im gleichen Rhythmus schlägt. Dem französischen Künstler und Filmemacher JR zum Beispiel, der weltweit zu den meistbeachtetsten zeitgenössischen Künstlern zählt. Für dessen Dokumentarfilm „Women are Heroes“, der in diesem Jahr im offiziellen Wettbewerb in Cannes präsentiert wurde, schrieb Patrice den größten Teil der Filmmusik, darunter die Titelmusik und das Grand Final, das bei der Premiere viele Zuschauer zu Tränen rührte. JR wiederum setzt jetzt seine unverwechselbare visuelle Handschrift erstmals für eine Albumkampagne ein, für O N E. Begegnungen, die nicht allein vom Zufall eingefädelt und bestimmt sein können.

O N E sind 13 Songs, und nicht zufällig ist diese Zahl gewählt. Steht doch die Zahl 13 auch für Umbruch, Entwicklung und Bewegung, an deren Ende Neubeginn und Harmonie in Bewusstheit stehen. 13 Songs, die eine große Gabe besitzen: Sie schenken das Gefühl von Freiheit.

Vielleicht kann das nur einer, dem Grenzen nicht in die Wiege gelegt wurden. Der Westafrika und Sierra Leone durch seinen Vater Gaston Bart-Williams, den Schriftsteller, Dichter und Journalisten, der starb als er 11 Jahre alt war, ebenso im Herzen trägt wie Deutschland, das Heimatland seiner Mutter. Der sich in Paris ebenso zuhause fühlt wie in New York, Berlin, London oder Kerpen, wo er aufwuchs. Einer, dessen Blick auf die Welt nicht schwarz oder weiß, sondern immer schwarz und weiß ist. Der sich nicht mit festgelegten Strukturen und zweifelhaften Autoritäten anfreunden kann.

Patrice ist ein Rebell. Das hat ihm in jüngeren Jahren zwischenzeitlich den Rausschmiss aus dem Elite Internat Schloss Salem beschert. Dem Stipendiaten, dessen Platz dort auf der Schulbank allein durch seine Leistungen und nicht durch die Brieftasche seiner Eltern legitimiert war. Der trotzdem dort letztendlich sein Abitur machte, obwohl er sich schon längst der Musik verschrieben hatte. Der mit 16 Jahren dem Hamburger Produzenten Matthias Arfmann begegnete und zwei Jahre später seine erste, viel bejubelte Debut-EP „Lions“ veröffentlichte. Drei weitere Langspieler folgten, auf denen sich ein junger, außerordentlich intelligenter Mann ausprobierte und dabei immer wieder sein Genie aufblitzen ließ. Zunehmend auch als Produzent anderer Künstler - aktuell Selah Sue, für die er eine Zusammenarbeit mit Cee-Lo, dem Gnarls Barkley Sänger und Pussycat Dolls Songschreiber und Produzenten realisiert oder hierzulande Xavier Naidoo und Megaloh für deren inspirierte Rap Version von „Alles Kann Besser Werden“.

Dieses Genie ist in jedem seiner neuen Songs spürbar und mehr als je zuvor auf den Punkt gebracht - O N E.

Auf „The Maker“ zum Beispiel, der das Album eröffnet. Ein Song mit der Qualität eines Titeltracks für das nächste James Bond Abenteuer, in dem Patrice viele Facetten seines Könnens zeigt und vor allem verbindet. Da ist die Gabe, die cineastische Komposition mit einem subtilen James Brown feel zu versehen. Die Fähigkeit, im poetischen, bildhaft suggestiven Text Gefühle offen zu legen, wie es nur wenige können. Auf „Walking Alone“, der ersten Single-Auskopplung aus dem Album, die am 20.08.2010 erscheint. Auch dieser Song zelebriert die Lust an der großen Komposition und an großen Gefühlen. Ein Song wie ein Traum. Und auch wenn die Geigen in diesem Lied viel versprechen – sie träumen diesen Traum für uns nicht zu Ende. Sie lassen uns zurück, im Stil und mit der sehnsuchtsvollen Größe einer „Unfinished Sympathy“. Da ist das coole Lebensgefühl auf „Kingfish“, das einen groß und unantastbar werden lässt. „New Day“, das jeden Sonnenaufgang als neue Möglichkeit definiert, ganz egal in welcher Welt, in welcher Tragödie und vielleicht sogar über den Tod hinaus. Auf Zelebrationen der Liebe, Zärtlichkeit und Lebensfreude auch und gerade in widrigen Umständen in Songs wie „Nothing Better“ oder „Ain’t Got No (I Got Life)“. Die Stärke der Straße, erdig und real. Und überall präsent: Das Rebellische, das ungebrochen in Patrice steckt.

Patrice ist musikalisch kreativer, freier und experimentierfreudiger denn je. O N E vereint diese Freiheit in einer ganz eigenen musikalischen Handschrift. Sein Stil ist geprägt von einer großen Breite an Einflüssen - Meistern des 20. Jahrhunderts wie Bob Marley, Fela Kuti, dem Soul in allen Spielarten genauso wie dessen viel älteren afrikanischen Wurzeln oder den Texten eines Bob Dylan - trägt dabei aber immer einer Verantwortung an die Gegenwart Rechnung. Den Sounds und Vibes der HipHop und Dancehall Clubs sowie einer Verbundenheit mit der Straße, dem wahren Leben.

So erarbeitet er mit Izzie Dunn und ihren Demon Strings große Streicherensembles, konterkariert diese durch krachend programmierte Beats, die dann live eingespielt werden, nur um danach wieder samplegerecht zerlegt und weiterverwendet zu werden. Hierüber erhebt er seine fragil-transzendente Stimme, die unprätentiös große Gedanken und Gefühle transportiert.

Vor allem vergisst Patrice auf O N E nie, was einen überragenden Pop Song in der heutigen Zeit ausmacht.

Auf O N E führt Patrice auch die Arbeit von Freunden und Mitstreitern zusammen. Seine inspirierten Entscheidungen zur Zusammenarbeit mit Farhot, dem innovativen jungen deutschen Urban Produzenten und Tom Elmhirst - mit dem er schon auf „How Do You Call It?“ zusammengearbeitet hatte und der zwischenzeitlich für seine Mixarbeit mit Amy Winehouse und Adele zu Recht Grammys und Anerkennung erhielt - haben das Album mitgeprägt. Auch Matt Kent, der schon bei „Soulstorm“ als Produzent Hand anlegte, die großartige Supowers Band und Gäste von Pino Palladino bis Sly & Robbie leisteten wertvolle Beiträge.

Sie trugen zu O N E bei weil Patrice etwas mit diesen Menschen verbindet, und das schon lange bevor der große Musikzirkus die Hand nach ihnen ausstreckte. Auch das ist er, der Spirit von O N E, der sich in der Vielfalt der Songs entfaltet und den man auch entdeckt, wenn man Patrice LIVE erlebt. Wo er zum Anführer wird und die pure Energie brodelt. Auch auf der Bühne existiert es – dieses magische O N E, die tiefe Gemeinschaft, mit seiner Band, mit seinem Publikum. Zu erleben wieder ab Oktober, auf der Tour zum neuen Album O N E!

Die Single „Walking Alone“ ab 20.08.2010

Das Album “ O N E “ ab 10.09.2010

Die Tour:

07.10.2010 Wiesbaden - Schlachthof

09.10.2010 München - Muffathalle

10.10.2010 (A)Graz - Orpheum

11.10.2010 (A)Wien - Arena

13.10.2010 Berlin - Postbahnhof

14.10.2010 Hamburg - Docks

15.10.2010 Bremen - Schlachthof

16.10.2010 Bielefeld - Ringlokschuppen

18.10.2010 Stuttgart - LKA Longhorn

19.10.2010 (CH)Zürich - X-Tra

20.10.2010 (CH)Lausanne - Métropole

22.10.2010 Köln - E-Werk

23.10.2010 L-Luxembourg

24.10.2010 F-Lille

26.10.2010 F-Angers

27.10.2010 F-Rennes

29.10.2010 F-Morlaix

30.10.2010 F-Nantes

31.10.2010 F-Bordeaux

01.11.2010 F-Toulouse

03.11.2010 F-Clermont

04.11.2010 F-St. Etienne

05.11.2010 F-Marseille

06.11.2010 F-Nice

13.11.2010 F-Grenoble

14.11.2010 F-Montpellier

15.11.2010 F-Lyon

16.11.2010 F-Lyon

18.11.2010 F-Paris

19.11.2010 F-Strasbourg

20.11.2010 B-Brüssel

22.11.2010 Dortmund - FZW

23.11.2010 Nürnberg - Löwensaal

24.11.2010 Dresden - Alter Schlachthof

25.11.2010 Mannheim - Alte Feuerwache

www.patrice.net

www.myspace.com/patricemusic


Promotion Kontakte:

HEAD OF PRESS & TV PROMOTION

Dietmar Punte

dietmar.punte@umusic.com

030/52007 2374

 

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