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04.07.2008

Howard Carpendale "20 Uhr 10"

"Hab gesagt ich komme nie wieder. Es ist aus für immer. Doch für immer war mir zu lang (...)"

"20 Uhr 10"! Die untergehende Sonne taucht die Straße in sanftes Gold. Ein Mann sitzt draußen in der Abendstimmung in einem Café, beobachtet die Szenen auf der Straße, die Menschen, die vorübergehen, reflektiert das Leben – sein Leben. Dieser Mann ist Howard Carpendale. Als am 13. Dezember 2003 in der Köln Arena der Vorhang fiel, beendete einer der erfolgreichsten Musiker und Entertainer Deutschlands nach 45 Jahren offiziell seine Gesangskarriere. Es war ein bewegender Moment für den Künstler und für seine Fans. Rund 20.000 begeisterte Konzerbesucher sahen dies legendäre Konzert. Sogar der Spiegel widmete Howard Carpendale mit der Headline "Deine Spuren im Land" einen Artikel, der sein Lebenswerk würdigte. Über vier Jahre sind seitdem ins Land gezogen. Mit "20 Uhr 10" hat er ein neues Album im Gepäck. Wer es hört, wird verstehen, dass es sein musste, die Rückkehr ins Rampenlicht. Musik von dieser Qualität braucht dieses Land!

"Ich wollt nie wieder singen. Doch ich musste mich nicht zwingen (...). Ich wollt nie mehr auf Tournee geh'n. Doch das konnte ich nicht durchsteh'n (...)

Die Zeit der Selbstreflektion, des "In sich Gehens" in den letzten vier Jahren hat seinem Leben und seinem künstlerischen Schaffen die Richtung gewiesen. Das Ergebnis: Howard Carpendale hat zu sich selbst gefunden. Am Ende siegte die Liebe zur Musik, die immer schon sein ganzes Leben bestimmte. Musikalisch beweist Carpendale mit "20 Uhr 10", dass er zweifellos zu den ganzen großen Sängern und Künstlern in Deutschland gehört. Eine Mischung aus Popsongs mit Hitqualität und deutschen Chansons umspannt das musikalische Konzept. Der Sound lag in den Händen der Top-Produzenten Thorsten Brötzmann und Werner Becker. Die Singlekandidaten des Albums sind das emotionale, resümierende "Na und?" und die absolut zündende Popnummer "Hi".

"Und zu dem, was man liebt kommt man immer zurück. Selbst wenn man weiß, dass es vielleicht misslingt (...)"

"20 Uhr 10" ist ein Werk, das in die Tiefe geht. Der Mensch Carpendale offenbart sich und seine Entscheidungen, lässt uns teilnehmen an seinem Leben. Er blickt zurück, nach vorn und tief in sich hinein. "Mein Freund und Schreiber Joachim (Horn-Bernges) hat mir die Songs auf den Leib geschrieben. Er kennt mich nach all den Jahren einfach sehr gut", gewährt Carpendale einen kurzen Blick hinter die Kulissen. "Jetzt weiß ich, diese Songs sind auf unterbewusste Art ein Spiegel meiner Persönlichkeit, meiner Einstellungen."

"Denn man geht nie so ganz. Weil immer was bleibt. Und das will man noch mal. Lieber gestern als heut'. Auch wenn man gar nichts dabei gewinnt (...)"

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