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31.08.2009

Timbaland für "The Blueprint 3"- Leaks verantwortlich?

Jay-Z, Timbaland für The Blueprint 3- Leaks verantwortlich?

Song-Leaks koennen ein Segen, aber auch ein Fluch sein. So bringen sie u.a. einen Vorgeschmack auf das neue Album oder erschleichen ein Test-Feedback, andererseits erübrigt sich der Kauf der Platte nach dem x-ten Leak leider auch irgendwie. Letzteres Problem droht nun Jay-Z, denn nachdem in den letzten Wochen eine beispiellose Anzahl an Tracks aus dem heiß erwarteten "The Blueprint 3" im Internet leakte, fragt man sich doch langsam, was man eigentlich noch von dem Kauf der Scheibe hat. Allein letzte Woche leakten an die fünf neue Tracks, vier davon wurden von Timbaland produziert ('Off That,' 'Reminder,' 'Venus vs. Mars' und 'Ghetto Techno'). Aufgrund dieser ungewöhnlich hohen Anzahl an Leaks vermuten viele nun ein Foul Play. Wenn das stimmt, wer ist der Hater?

 

Während Jay zu der Sache schweigt, fällt es Memphis Bleek weniger schwer, seinen Finger zu richten, und zwar auf Timbalands Camp: "Man, du weißt doch, wo das herkommt. Das ist Timbos Camp. Jemand spielt ein schmutziges Spielchen. Aber das ist cool. Ich sehe gerne die Meinung der Leute. Ich habe die Kommentare zu Jay's Aufnahmen gehört, die sagen, die Beats würden sich nicht nach dem und dem anhören. Ich glaube, die Messlatte wurde für meinen Freund jetzt sehr hoch gelegt."

 

Tatsächlich lässt die positive Resonanz auf die neuen Tracks im Vergleich zu früheren Jigga-Timbo Collabos, zu wünschen übrig. Bleeks Theorie wurde bisher durch keinerlei Beweise bestärkt, jedoch äußerte Tim in letzter Zeit häufiger seine Unzufriedenheit mit der Arbeit, die er "The Blueprint 3" beisteuern konnte, da er ursprünglich hoffte, den Großteil der Platte zu produzieren. Und auch Statements wie "Natürlich gebe ich Jay nicht mein bestes Material", um es eher auf die eigene Platte zu packen, könnten einen noch größeren Verdacht auf Timbo werfen.

 

Jedoch sind dies wirklich schwere Vorwürfe, für die es wie gesagt an Beweisen fehlt. Ob die Leaks nun marketingstrategisches Kalkül sind, um Jays neuem elektronischen Sound einen Markt zu schaffen, oder doch böswilliger Natur seitens eines Haters enstammen, wird die Zukunft vielleicht noch zeigen. Auf jeden Fall sollte in erster Linie die Musik auf der Platte für sich sprechen, wobei wir uns da bei Jigga wohl keine Sorgen machen müssen.


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