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10.04.2001

Neuer Tenor-Star bei Decca

Juan Diego Flórez, Neuer Tenor-Star bei Decca

Sänger, deren Kalender gefüllt sind mit Engagements an großen Häusern wie der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York, der Staatsoper Wien, den Salzburger Festspielen oder Londons Covent Garden gehören zur Weltelite. Wenn ein solcher Sänger aber erst 27 Jahre alt ist, ist in der Opernwelt von einer sensationellen Neuentdeckung die Rede.

Das Label Decca ergänzt nun ihr großes Spektrum internationaler Stars - von Luciano Pavarotti über Cecilia Bartoli, Renée Felming, Barbara Bonney, Matthias Goerne bis Andreas Scholl - um einen neuen Namen, den jungen peruanischen Tenor Juan Diego Flórez.

 

Entdeckt 1998 in einer Aufführung von Donizettis "Elisabetta" in London wurde der 1973 in Lima geborene Juan Diego Flórez bereits für zwei Einspielungen bei Decca engagiert. An der Seite von Cecilia Bartoli sang er Mozarts "Mitridate" unter Christophe Rousset sowie Rossini-Kantaten unter Riccardo Chailly.

 

"Er ist mehr als ein tenore di grazia", so Paul Moseley, Director of Marketing und Artist Development bei Decca. Seine Stimme verspreche großes Potenzial für die Zukunft. Im Belcanto-Repertoire von Bellini, Donizetti bis Rossini darf sich der junge Peruaner schon jetzt zur Weltklasse zählen. Begnadet mit einer hervorragenden Technik kombiniert mit einem feinen Sinn für Stilistik sieht man eine Entwicklung voraus, die an das Repertoire eines Alfredo Kraus heranreicht.

 

Unterdessen überschlagen sich die Engagements: Dieses Jahr noch wird Flórez Verdis "Falstaff" mit Sir John Eliot Gardiner in Paris und mit Riccardo Muti in Ravenna aufführen, Donizettis "La fille du regiment", Rossinis "La donna del lago" und das "Stabat mater" in Pesaro sowie "Il barbiere di Siviglia" in der Met im Dezember. Und das erste Soloalbum bei Decca wirft bereits seine Schatten voraus. Die CD mit Arien von Rossini unter der Leitung von Riccardo Chailly mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi wird voraussichtlich im August dieses Jahres erscheinen. Bis dahin heißt es also noch: Die Spannung aushalten!


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