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Gladwell

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13.05.2009

Julian Lage für zwei Konzerte in Deutschland

Julian Lage, Julian Lage für zwei Konzerte in Deutschland

Julian Lage, darüber ist sich die internationale Fachwelt einig, ist eines der größten Gitarren- und Jazztalente, das in den letzten zwanzig Jahren auf der Szene aufgetaucht ist. John Fordham, der Jazzkritiker des britischen Guardian, nannte ihn ein "Riesentalent, das gerade dabei ist, aufzublühen". Im San Francisco Chronicle schwärmte David Wiegand von "seiner atemberaubenden Technik und einer verblüffenden stilistischen Bandbreite". Und Geoffrey Himes meinte in der Washington Post: "Lage kann, wenn es erforderlich ist, schnelle, komplizierte Passagen spielen, ist aber eigentlich an anderen Dingen interessiert [...] seine prächtig entwickelte Persönlichkeit scheint in den unterschiedlichsten Formaten durch. Er ist ein Jazz-Newcomer, der mehr an Eleganz und instrumentalem Geschichtenerzählen als an Exhibitionismus und Virtuosität interessiert ist."

Auch in Deutschland heimste Julian Lage mit seinem ersten Album unter eigenem Namen begeisterte Kritiken ein. "Auf dem Zenit ihrer Karriere oder aber als Alterswerk liefern Künstler normalerweise Querschnitte ihres Schaffens ab. Julian Lage macht das anders", schrieben die kulturnews. "Das kalifornische Wunderkind beschert uns mit ‘Sounding Point' ein Debütalbum, das ihn bereits mit 21 als einen in allen Fahrwassern der Saitenkunst sicheren Virtuosen und darüber hinaus als feinfühligen Komponisten und Arrangeur präsentiert." Und Rondo-Autor Joseph Engels meinte in seiner Rezension des Albums: "Obwohl der junge Gitarrist mit der Vorliebe für den akustischen, naturbelassenen Sound seines Instruments zweifelsohne Metheny, Django Reinhardt und Paco de Lucia in den Fingern hat, verzichtet er auf den Einsatz virtuos blendender Pyrotechnik und zeigt sich vielmehr als neugieriger Grenzüberschreiter in verschiedenen Formaten. Mal liefert er sich mit dem Banjo-Unikum Béla Fleck und dem Mandolinenspieler Chris Thile freundliche Balgereien, mal malt er mit seinem Quintett, aus dem der Cellist Aristides Rivas hervorsticht, kammermusikalische Seelenlandschaften, mal betont er im Duett mit seinem Pianistenfreund Taylor Eigsti lustvoll die Blueskomponente in Miles Davis' ‘All Blues'. Keine Frage: Nach diesem hoffnungsvollen Debüt darf man gespannt Lages nächste Schritte warten."

Jetzt kommt das gereifte "Wunderkind" für zwei Konzerte nach Deutschland. Antreten wird der Gitarrist dabei mit den Musikern, mit denen er auch sein Debütalbum "Sounding Point" einspielte: Saxophonist Ben Roseth, Cellist Aristides Rivas, Bassist Jorge Roeder und Schlagzeuger/Perkussionist Tupac Mantilla. Am 16. Mai präsentiert sich Lage zunächst im Münchner Club Unterfahrt und am darauffolgenden Tag im Berliner A-Train. Zwei Auftritte, die sich ein wahrer Jazzfan, nicht entgehen lassen sollte.

Karten für die Veranstaltung am 17. Mai im A-Trane können unter www.a-trane.de reserviert werden.


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