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16.03.2015

Jetzt in das Ablum "Seelenschiffe" von Karat reinhören!

Das neue Album "Seelenschiffe" von Karat erscheint am 27. März 2015

Karat, Jetzt in das Ablum Seelenschiffe von Karat reinhören!

„Über sieben Brücken musst du gehn“, „Der blaue Planet“, „Jede Stunde“ – wer kennt sie nicht, die großen Hits von KARAT? Mit diesen und vielen weiteren Songs haben sie sich in den Analen der Geschichte der deutschsprachigen Rockmusik in den vorderen Reihen fest verankert. 1975 in Ostberlin gegründet, landeten sie schnell auf der Überholspur. Inzwischen sind mehr als 12 Millionen Tonträger verkauft. KARAT sind die einzige ostdeutsche Band, die schon vor dem Mauerfall im Westteil des Landes Gold einheimste und bei „Wetten dass...“ auftrat. Helene Fischer, Chris de Burgh, Peter Maffay und Matthias Reim, aber auch Scooter, Jan Josef Liefers und Max Raabe haben KARAT-Songs gecovert. Jetzt feiern Bernd Römer (git), Michael Schwandt (dr), Christian Liebig (b), Martin Becker (keyb) und Claudius Dreilich (voc) den 40.Bandgeburtstag. Die schönsten Geschenke gehen dabei an die Fans: Am 20.Juni laden KARAT zum großen Jubiläumskonzert mit vielen Überraschungsgästen in die Berliner Waldbühne. Und nicht zuletzt: KARAT haben ein neues Album eingespielt, ihr bestes seit langem.

 

Jetzt SEELENSCHIFFE von KARAT anhören:

 

 

 „Seelenschiffe“ heißt das 12 ausschließlich neue Songs umfassende Werk. Das unter der Führung von Produzent Ingo Politz (Silly, Silbermond) entstandene Album ist ein Sammelsurium großartiger Songideen, es strotzt vor Energie und ist ein klares Statement, dass KARAT alles andere als eine Altherrentruppe sind, die ihre Daseinsberechtigung auf ihre frühen Hits beschränkt. KARAT überzeugen vom ersten Ton an mit den Qualitätsmerkmalen, für die sie gekannt und geschätzt werden: Dichte, vielschichtige Kompositionen, bis ins Detail durchdachte Arrangements, eine Produktion auf dem aktuellen Stand der Tontechnik. Songs, die eher sanft, aber nie kraftlos daherkommen. Bei KARAT wurden nie derbe Klötze mit groben Keilen gehauen. Seit jeher werden eher die feinen Klingen geführt und die verborgenen Ebenen der leisen Töne ausgelotet. Und dabei werden mit ganz großen Themen enorme Bedeutungstiefen erreicht. 

 

Auch auf „Seelenschiffe“ schlagen die Kompositionen gelegentlich die ganz großen Melodiebrücken über opulente Gefühlstäler – das wird an etlichen Stellen sehr berührend. Jedenfalls für jene, die den Mut haben, solche Dinge an sich heran zu lassen.

 

Dass Claudius Dreilich im Gesangsduktus sehr nah bei seinem Vater Herbert (gest. 2004), dem früheren KARAT-Sänger, liegt, ist bekannt und hilft, Kontinuitätslinien weiterzuführen. Der sehr eigene KARAT-Stil ist auf diese Stimmlage, diese Art zu singen, zugeschnitten. Trotzdem ist Claudius Dreilich, der seit 10 Jahren der Frontmann von KARAT ist, nicht nur Abbild des Vaters. Er ergänzt das Erbe um ganz eigene Nuancen und bereichert den KARAT-Sound einmal mehr. Zusammen ergibt das diese faszinierende Mischung aus scheinbarem Understatement, dem sensiblen Gespür für Zwischentöne und überbordender Musikalität.

 

Die Themen auf „Seelenschiffe“ sind erwachsen und sehr persönlich. Nie flach, aber auch nicht abgehoben: Fragen, die jene reifen Menschen haben, die sich und der Welt noch welche stellen. „Es gibt ein Land tief in mir, da zählt noch die Moral: Du kannst die Welt verändern...“, heißt es in „Du kannst die Welt verändern“ Es geht um Momente, die dem Leben urplötzlich Wendungen geben, dass dem Schicksal ein Flügelschlag reicht: „...im Bruchteil von Sekunden wendet sich das Blatt, gerade wenn du nicht damit gerechnet hast“ (aus „Drei Worte später“). Um Zwischenmenschliches und Dinge, deren Bedeutung immer offenbarer wird, je mehr die Lebenserfahrung wächst. Zum Beispiel echte Freundschaft, die mit den Jahren stetig wichtiger wird: „Wo immer wir stehn/wo immer wir gehn/es gibt eine Sprache/die nur wir verstehn“ (aus „Freunde“). Aber es kommt auch immer wieder – ohne Posen und abgenutztes Geschwätz – eine ordentliche Portion Rebellentum wie im Titelsong „Seelenschiffe“ hoch: „Ihr habt die Macht, doch wir sind das wir“. In „Soll ich dich befreien“ gibt es ein fantastisches Duett mit Gregor Meyle.

 

Gänzlich unberührt von Rücksichtnahme auf vermeintlich aktuelle Trends haben KARAT ein zeitloses Stück gültigen Deutschpops abgeliefert. Qualitativ auf höchstem Niveau, doch gleichzeitig durchzogen von diesem einfachen Pop-Appeal, mit dem Mehrheiten abgeholt werden. Zweifelsohne wird mit diesem Album Großes gelingen: Die (längst überfällige) Rückkehr auf die ganz große Bühne gesamtdeutscher Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung der Band als an der absoluten Popspitze dieses Landes stehend. Wohlgemerkt: KARAT stehen da schon seit Jahrzehnten. Es wollten nur nicht alle wahrhaben. „Seelenschiffe“ hat das Zeug, viele ignorante Augen zu öffnen. Schon bald werden sich viele gegenseitig in Versicherungen überbieten, dass sie es ja schon immer gewusst hätten.

KARAT werden weise lächelnd einen Song anstimmen...

 


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