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The Best Of Keane

(Limited Deluxe Edition)

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08.03.2012

Keane Biographie 2012

„Strangeland“ – VÖ: 04.05.2012

 

Es gibt bekanntermaßen solche und solche Probleme, harte Nüsse und leichte Fälle, große und kleine Angelegenheiten. Folgendes Problem fällt ganz klar in letztere Kategorie: Tim Rice-Oxley klickt in seinem iTunes auf eine Playlist. Hier, in diesem Ordner liegen sämtliche Kandidaten für das finale Tracklisting des neuen Albums von Keane. In den letzten Monaten haben die Mitglieder der Band für ihre unterschiedlichen Favoriten gekämpft, Plädoyers abgehalten, und auch Freunde durften ihren Senf zu den unterschiedlichen Tracks abgeben. Nun jedoch ist derjenige Moment gekommen, am dem sich die gesamte Band vor Tims Bildschirm versammelt, und nur einen Klick später erscheinen sie auch schon, die 12 Songs, die zusammen auf den Albumtitel „Strangeland“ hören und die vierte LP von Keane ergeben sollen. „Alle zufrieden mit dieser Auswahl?“, fragt der Chef-Songwriter in die Runde. Die Situation fühlt sich dabei ein wenig wie derjenige Moment vorm Traualtar an, wo noch ein letztes Mal die Anwesenden gefragt werden, ob irgendein rechtmäßiges Hindernis gegen die nun bevorstehende Eheschließung spricht. „Na, das ging ja mal reibungslos“, so der Kommentar von Tom Chaplin, dem Frontmann der Band, wobei in seinem Ton zugleich ein Hauch Skepsis mitschwingt, der zeigt, dass in dieser Welt wohl nichts ganz ohne Komplikationen oder Umwege vonstatten geht.

 

So war es denn auch hier nicht: Vier Jahre sind vergangen seit mit „Perfect Symmetry“ das letzte reguläre Album von Keane erschienen ist. Auch die zwischenzeitlich veröffentlichte Mini-LP „Night Train“ ist schon wieder zwei Jahre alt; sie ging wie die drei vollwertigen Vorgänger geradewegs an die Spitze der britischen Albumcharts, womit Keane sich sogar einen Eintrag in den Geschichtsbüchern des britischen Pop sicherten. Während sich die unglaublich loyale Fanbase der Band nun monate- und sogar jahrelang fragte, wie der nächste große Wurf wohl klingen würde, stand sie mit dieser Frage keinesfalls alleine da: In den acht Jahren, die seit dem neunfach mit Platin und einem BRIT-Award ausgezeichneten Album „Hopes & Fears“ (2004) vergangen sind, haben Keane sich schließlich mit jeder Veröffentlichung deutlich verändert und weiterentwickelt – vom emotional aufgeladenen, etwas düsteren Klanggebiet, das sie auf „Under The Iron Sea“ absteckten bis hin zum schillernden „Poptimismus“ von „Perfect Symmetry“, auf dem mit „Spiralling“ sogar ein Electro-Hit vertreten war, den das Q Magazine nicht ohne Grund zum Song des Jahres 2008 erklärte. Doch was sollte danach kommen? Diese Frage war Tim in den letzten Jahren schon ziemlich häufig durch den Kopf gegangen: „Mir wurde im Nachhinein klar, dass ich mir auf ‘Perfect Symmetry’ rausgenommen hatte, der reinen klanglichen Textur dasselbe Gewicht zu geben wie dem eigentlichen Songwriting. Das wiederum hatte zur Folge, dass ich danach viel darüber nachgrübeln musste, welches Element denn nun eigentlich dafür verantwortlich ist, dass ein Stück etwas Magisches hat.“

 

Gewiss sitzen auch genau jetzt, in diesem Moment der Künstlerbiographie-Lektüre irgendwelche Nerd-Theoretiker im Silicon Valley oder sonst wo zusammen und studieren musikalische Algorithmen, weil sie just dieser Frage von Rice-Oxley auf den Grund gehen wollen. Im Jahr 2009, als sich Keane wieder einmal auf den Weg um den Globus machten und die Tour zu „Perfect Symmetry“ antraten, war es genau genommen das Unterbewusstsein des Songwriters, das ihn der Antwort ein gutes Stück näher brachte. Er saß in einem Auto, befand sich auf dem Weg vom Flughafen von Sao Paolo ins Hotel, als sich in seinem Kopf wie von selbst das Grundgerüst für einen neuen Song zusammenfügte. Der Titel des besagten Songs, „Sovereign Light Café“, geht dabei zurück auf ein Strandrestaurant im beschaulichen Bexhill, wo Tim und Schlagzeuger Richard Hughes als Teenager, unterwegs mit dem Rad aus Richtung Battle, „viele, viele Stunden verbrachten, unter Wolkenbergen in der Sonne lagen und vergeblich versuchten, die Aufmerksamkeit irgendeines weiblichen Wesens zu erhaschen, das zumindest ungefähr aus unserer Altersgruppe stammte. Tja, leider war Bexhill noch nie wirklich ein Magnet für Frauen.“ Als dann eine „recht Springsteen-hafte“ Demoversion im Tourbus entstanden war, setzte sich die Band zusammen und hörte sich noch mal genau an, was sie da aufgenommen hatten. Die Empfindungen, die in diesem Stück durchschimmerten – was vielleicht daran lag, dass es ein Versuch war, das Hier und Jetzt zu erklären, und zwar mit einem Blick in die Vergangenheit – verwiesen bereits in Ansätzen darauf, wohin die Reise dieses Mal gehen sollte. „Das alles war extrem leidenschaftlich“, erinnert sich Tim. „Der Song kam wirklich von Herzen. War irgendwie durch weniger Bewusstseinsfilter gegangen.“

 

Bald darauf fällten Keane eine weitere wichtige Entscheidung für dieses Album – und zwar, dass es erst dann fertig sein sollte, wenn es sich auch wirklich so anfühlte. Ohne zeitliche Einschränkungen, Deadlines, Terminstress. Und sobald ein neuer Song entstanden war, ergaben sich aus diesen Klangfäden wie von selbst weitere Anhaltspunkte für die nächsten Stücke: erst die erlösenden Worte von „Silenced By The Night“, dann das den Geist erweiternde „Neon River“ – und so weiter und so fort. „Ich glaube fast, dass ich so um die 100 Songs in unterschiedlichen Varianten hatte, als wir schließlich ins Studio gingen“, berichtet Tim. Diese Zahl auf eine „engere Auswahl“ von „rund 50“ zu reduzieren war ein Prozess, bei dem nun die gesamte Band gefragt war. „Ich kann nicht behaupten, dass ich ihn um diese Position beneidet hätte“, meint Richard. „Irgendwann landet so eine Email ohne Text in deiner Inbox – nur ein Songtitel in der Betreffzeile und der Song selbst als Attachment. Wenn die eigene Reaktion darauf immerhin mäßig ausfiel, nur dann erfuhr man mehr darüber – zum Beispiel, dass genau das ein Stück war, an dem er mal eben drei Tage gesessen und komponiert hatte.“

 

Jedes Mal, wenn ein Song diese Hürde passiert hatte, schien es sich daher um ein Stück zu handeln, dem viel Abwägen und innere Einkehr vorangegangen waren: Es war gewissermaßen der Versuch zu verstehen, welchen Weg Keane da gewählt hatten, ja auf welchem Weg sie eigentlich erwachsen geworden waren. „Watch How You Go“ klingt dabei ganz klassisch nach Keane – ein Song über die Freundschaft, sweet und zugleich doch etwas bitter im Abgang, beschwert mit einem emotionalen Gewicht, das nur dann entstehen kann, wenn man schon ein paar Jahre länger dabei und überhaupt auf der Welt ist. Tom Chaplin erinnert sich noch daran, „wie ich den Song zum ersten Mal gehört und mich sofort gefragt habe, ob ich damit gemeint bin. Allerdings ist das überhaupt etwas, das alle richtig, richtig guten Songs von Tim auszeichnet: Man glaubt, dass sie ganz persönlich sind und nur auf sein oder unser Leben zutreffen, doch dann, wenn man sie auf Tour live spielt, wird einem ganz schnell klar, dass irgendwie jeder so denkt und fühlt.“ Und auch bei den Gefühlen, die im Fall von „In Your Own Time“ zum Ausdruck kommen, bekam Tom sofort eine Gänsehaut: „Das überkam mich sofort, dieses Gefühl“, berichtet er und lächelt. „Mich hat’s richtig gejuckt, diesen Song zu singen, so intensiv war das.“

 

Nicht nur hier, sondern in weiten Teilen von „Strangeland“ begegnet man einer Gruppe von erwachsenen Männern, die vor unseren Augen und Ohren wiederholt den Versuch startet, das eigene Leben und die aktuelle Situation zu verstehen. Was kann man über dieses Leben sagen? Es wird mit den Jahren irgendwie besser, die Bindungen zu anderen Menschen werden fester, verbindlicher, und mit der Zeit gelingt es einem sogar, eigene Ziele zu realisieren, zumindest manche – schließlich darf man nicht vergessen, dass Keane vor rund zehn Jahren noch ohne Plattenvertrag dastanden und sie bloß ihren Proberaum in Tottenham hatten, der ihnen zugleich als Wohnraum diente. Damals konnte es sogar vorkommen, dass Tim an einem Arzneimitteltest teilnahm, um die Kasse ein wenig aufzubessern. Warum nur scheint sich dieser Zustand absoluter Euphorie während der Jugend so viel häufiger einzustellen, so viel greifbarer zu sein, wo man doch noch so wenig zu verlieren hat? Diese Frage war das Fundament vieler neuer Songs, nicht nur von „Sovereign Light Café“ und „The Starting Line“: „Forget the ghosts that make you old before your time“, singt Tom Chaplin auf letzterem Song mit einer Stimme, die da mal gerade nicht herzzerreißend klingt. Und obwohl der Song ganz anders ist, transportiert auch „On The Road“ eine ähnliche Message: wer sich von der Angst vor Neuem und Unbekanntem dominieren oder gar lähmen lässt, verneint damit genau die Dinge, die das Leben erst lebenswert machen. In diesem Fall genügen schon die erste Strophe und der Übergang in den unglaublich euphorisch klingenden Refrain, um zu erkennen, dass Keane wieder einmal eine absolute Festival-Hymne für den kommenden Sommer geschrieben haben.

 

Dabei ist es vielleicht gar kein Zufall, dass ihre Songs immer wieder dieses Festival-Potenzial haben: Wenn Keane nicht selbst bei Festivals auf der Bühne stehen, besuchen sie oft solche Veranstaltungen, um andere Bands in diesem Rahmen zu erleben. „You Are Young“ – da ist es wieder, dieses Thema – kam Tim beispielsweise in Glastonbury in den Sinn, einerseits ganz verloren in der Masse und doch vollkommen wach und klar, als ihm plötzlich aufging, dass „man nie zu alt ist, um derartige Epiphanien zu erleben, derartige Momente, in denen alles klar zu sein scheint.“ Wer Keane schon einmal live erlebt hat, weiß natürlich, wie unglaublich gut sie darin sind, derartige Momente selbst auf der Bühne zu kreieren. Man könnte fast schon meinen, dass Tim – immerhin ein Mann, der offen zugibt, dass er „oft zu viel über die Dinge nachdenkt“ – mit seinen Songs kleine abgeschottete Inseln erschaffen will, die es ihm erlauben, wenngleich nur für vier Minuten, sich selbst zumindest für den Moment zu vergessen. Und vielleicht ist das auch das Rezept für ihren Erfolg, der Grund dafür, dass ihr Sound längst über sämtliche Grenzen hinweg die Menschen begeistert. Aber Gefühlsreaktionen scheren sich ja schon naturgemäß nicht um irgendwelche Grenzen oder Genrezugehörigkeiten.

 

Wenn diese Stücke für den Songschreiber der Band nun also so oder so ähnlich funktionieren, dann kann man davon ausgehen, dass sie auch in Zukunft einen ähnlichen Effekt auf andere Menschen in aller Welt haben werden, sei es nun in den USA oder Südamerika – wo Keane übrigens regelmäßig für ausverkaufte Stadien sorgen, wie auch dafür, dass etliche Fans schon Tage vor ihrer Ankunft im Land vor dem jeweiligen Hotel die Zelte aufschlagen. In Russland wurde ihr Zug von Hunderten von Fans belagert, nachdem herausgekommen war, dass sie auf Schienen in Richtung St. Petersburg reisen würden. Wenn Tom Chaplin dann von „diesem fantastischen, undefinierbaren Element“ spricht, „das einen guten Song von einem wirklich großartigen Song unterscheidet“, muss man unweigerlich an Keane-Klassiker wie „Somewhere Only We Know“, „Everybody’s Changing“, „Is It Any Wonder?“, „The Night Sky“ und „Spiralling“ denken. Doch diese Liste wird immer länger: der fiebrige Kurz-vor-Sonnenaufgang-Electronica-Sound von „Black Rain“ (ein Song, den Tim komponierte nachdem er den bewegenden Trickfilm „Waltz With Bashir“ von Ari Folman gesehen hatte) und das minimalistisch-geisterhafte und extrem intim wirkende „Sea Fog“, das nach Tims Studio betitelt ist, erinnern daran, dass Keane noch nie davor Angst hatten, ihre klanglichen Fühler auch in ganz entlegene Regionen auszustrecken, um neue Inspirationsquellen anzustechen. 

 

Klangliches Neuland hin oder her, gibt es auf dem neuen Album gleichwohl Songs, die auf Anhieb und absolut eindeutig den klassischen Keane-Stempel tragen. „Disconnected“ zum Beispiel, und „Day Will Come“. „Some days set your world on fire/Some days they sink like stones“, singt Tom auf „Day Will Come“, und gleich danach setzt der massive Refrain an, der genug Nachdruck hat, um Tote wieder zum Leben zu erwecken. Ganz klar eine Passage, die man nur ein einziges Mal hören muss, um sie nie wieder zu vergessen. Ähnlich massiv ist die Hook von „Disconnected“, übrigens noch so ein Beispiel für die einzigartige Fähigkeit dieser Band, höchst komplexe Gefühle zu Songs von täuschender Schlichtheit herunterzukochen.

 

Dem Neuzugang Jesse Quin (Bass) bedeutet der Song „Disconnected“ dabei besonders viel: „Ich hatte ja schon ein paar Jahre lang live mit den Jungs gespielt“, erinnert sich Jesse (der gemeinsam mit Tim im Jahr 2010 auch das gleichnamige Album von Mt. Desolation veröffentlicht hat). „Und dann wollten sie mich also ganz offiziell treffen, in einer Kneipe in Bermondsey, gleich um die Ecke von Tim. Ich hatte irgendwie schon so eine Vorahnung, dass sie mich als neuen Mann ins Boot holen wollten, daher war mir schon klar, was ich sagen würde. Und dann war ich gar nicht lange als richtiges Mitglied dabei, als der Song ‘Disconnected’ Gestalt annahm. Wir nahmen ihn dann gleich in unser Live-Set, und genau wie ‘Sovereign Light Café’ schien auch dieser Song irgendwie alles zu beeinflussen, was danach kommen sollte.“

 

Spricht man Jesse darauf an, dass man doch bestimmt auch Bedenken hat, wenn man bei einer Band neu dazukommt, deren andere Mitglieder schon Ewigkeiten miteinander befreundet sind, so tut er das mit einem Achselzucken ab und wirkt dabei so, als wäre dieser Gedanke ihm tatsächlich nie gekommen. „Eigentlich spürt man davon gar nichts“, sagt er dann, „nur ganz, ganz selten ergibt sich irgendetwas, was so nur unter ganz, ganz alten Freunden passieren kann. Sagen wir mal, einer benimmt sich irgendwie schräg und ich gebe einen Kommentar dazu ab, und dann kommt zurück: ‘Oh, den Tick von ihm meinst du? Na, den hat er doch schon seit er mit acht vom Pferd gefallen ist.’ Also ehrlich gesagt fühlt es sich kein bisschen wie ein exklusiver Club an, bei dem ich nie dazugehören werde.“

 

Richard meint, dass sich durch den Neuzugang am Bass sehr viel verändert hat für die Band: „Ich liebe es, mit Jesse zu spielen. Mit ihm fühlt sich das wie eine richtige Rhythmus-Sektion an.“ Ähnlich euphorisch klingt Tom, wenn es um den Produzenten des neuen Albums geht, den jungen Dan Grech: „Dieses Gefühl der Verjüngung, das in diesen Stücken mitschwingt, legte natürlich auch nah, mit einem Produzenten zu arbeiten, der selbst noch ganz jung ist und ganz viele unverbrauchte Ideen hat. Dan war da genau der richtige Mann für uns. Er war direkt davor mit The Vaccines und mit Lana Del Rey im Studio gewesen, und die Dinge liefen offensichtlich gerade super für ihn.“ Richard fasst zusammen: „Es kamen einfach sehr viele Dinge zusammen für dieses Album. Dass wir Dan dabei hatten und Jesse als neues Mitglied dazukam, und dann auch, dass Tim sein eigenes Studio fertig gestellt hatte, denn auch das macht einen gewaltigen Unterschied. Wenn man so arbeiten kann, braucht man plötzlich nicht mehr andauernd auf die Uhr zu schauen. Das fördert die Kreativität ungemein.“

 

Dank weniger Zeitdruck und größeren kreativen Spielräumen war der Entstehungsprozess von „Strangeland“ letztlich mit sehr viel mehr Spaß verbunden – ja sogar so viel Spaß, wie sie ihn laut eigener Aussage seit den Sessions zu „Hopes & Fears“ nicht mehr gehabt hatten. Richard wirft einen Blick hinter sich auf die hügelige Landschaft von Sussex, wo jenes Studio liegt, in dem sich Keane die vergangenen Monate einquartiert haben: „Es fühlt sich in vielerlei Hinsicht so an, als ob sich mit diesem Album ein Kreis schließen würde. Es gibt Songs auf dieser LP, die auf Erfahrungen basieren, die wir während unserer gemeinsamen Kindheit in Battle gemacht haben. Und natürlich ist diese Zeit Vergangenheit; es führt kein Weg zurück dorthin. Heute sind wir erwachsen, verheiratet, manche von uns haben Kinder. Doch hin und wieder setzen wir uns am Ende eines produktiven Tages zusammen in die Kneipe um die Ecke und reden über Gott und die Welt, bis der Laden dichtmacht. Was uns letztlich als Band, als Keane ausmacht, uns zusammenschweißt – dieser unsichtbare Leim –, ist noch immer genauso da wie früher. Und genau das hört man auch immer wieder auf ‘Strangeland’.“

 

 

Keane veröffentlichen ihr viertes Album „Strangeland“ am 04. Mai 2012.


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