Alben
VÖ: 24.05.2013
Im 30. Jahr seines Bestehens ist allseits unstrittig, dass das Keith Jarrett Trio „den Goldstandard für Jazzgruppen gesetzt“ hat, wie es die New York Times kürzlich anmerkte. Die vorliegende Konzertaufnahme von 2009, die nun anlässlich des Jubiläums erscheint, ist dafür ein glänzender Beleg. Das „Somewhere“, dem das Trio damals eine gleichermaßen klangforscherische wie in der Tradition verankerte Performance bescherte, war Luzern. Die Neue Zürcher Zeitung betitelte ihre Konzertkritik mit „Kontrollierte Ekstase“ - eine treffende Metapher für einen Set , an dessen Beginn sich aus der Improvisation „Deep Space“ die Miles-Davis-Komposition „Solar“ modulierte, und der dann nach den Standards ...
VÖ: 13.07.2012
Das Live-Dokument einer großen Band auf dem Zenith ihres Könnens: Sleeper enthält auf zwei CDs einen kompletten und bisher unveröffentlichten Konzertmitschnitt von Keith Jarretts europäischem Quartett der 70er Jahre, vielerorts auch unter "Belonging" bekannt, vom April 1979 im Nakano Sun Plaza in Tokio. Gespielt werden die Jarrett-Kompositionen "Personal Mountains", "Innocence", "So Tender", "Oasis", "Chant Of The Soil", "Prism" und "New Dance".
VÖ: 04.11.2011
Ziemlich genau vor 40 Jahren nahm die in der Welt des Jazz einmalige Beziehung zwischen Keith Jarrett und dem Schallplatten-Produzenten Manfred Eicher mit dem Solopiano-Album "Facing You" ihren Anfang. Es folgten viele großartige Aufnahmen, die Millionen von Menschen weltweit begeisterten. Jetzt veröffentlicht der bedeutendste Pianist des modernen Jazz mit RIO ein Album, das er selbst als eines der besten in seiner Karriere betrachtet. Das Konzert am 11. April 2011 im Theatro Municipal von Rio de Janeiro erwies sich als eine besondere Erfahrung: "Wie immer war alles, was ich in Rio spielte, improvisiert - ich hätte in diese besonderen musikalischen Bereiche auf keinem anderen Weg und zu keinem anderen Zeitpunkt vorstoßen können." Die Musik, die sich an diesem Abend ...
VÖ: 30.09.2011
Für Impulse nahm Keith Jarrett die acht Alben “Fort Yawuh”, “Treasure Island”, “Back Hand”, “Death And The Flower”, “Mysteries”, “Shades”, “Byablue” und “Be-Bop” auf. Sie alle wurden 1996/97 in den beiden mittlerweile längst vergriffenen Boxen “Keith Jarrett: The Impulse Years, 1973-1974” und “Keith Jarrett: Mysteries, The Impulse Years, 1975-1976” auf zusammen neun CDs mit etlichen Bonus-Tracks wiederveröffentlicht.
VÖ: 10.08.2010
Tabula rasa, ein Monument der modernen Musik, markierte im Jahr 1984 nicht nur den Start der ECM-Klassikreihe New Series, sondern auch den Beginn der Zusammenarbeit Arvo Pärts mit Produzent und Labelgründer Manfred Eicher. Bis heute zählt Tabula rasa zu den Signaturalben der New Series, was nicht zuletzt der exquisiten Musikerbesetzung geschuldet ist: So interpretieren etwa Gidon Kremer und Keith Jarrett Fratres für Violine und Klavier, das Titelstück Tabula rasa zählt neben Kremer auch den großen Komponisten Alfred Schnittke (!) zu seinen ausführenden Musikern. Vielleicht das schönste Werk auf New Series’ „Opus 1“ bleibt jedoch Cantus in Memory of Benjamin Britten, eine der ergreifendsten Orchesterkompositionen der vergangenen ...








