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21.04.2009

Bio 2009

La Roux
Album „La Roux“ – VÖ 26.06.
Single „Bulletproof” – VÖ 19.06.

Verehrte Damen und Herren, schnallen Sie bitte sich an, denn die ganz große Show beginnt. „The Red Haired One“ gibt dem Elektro-Pop endlich wieder einen Sinn. Die 20jährige Elly Jackson trägt einen kecken roten Bob, hat Sommersprossen und eine süße Stupsnase. Viel wichtiger als ihr Äußerliches ist jedoch ihr Talent, Melodien zu kreieren, die dich die Welt vergessen lassen. Das Mädchen aus dem Londoner Stadtteil Brixton erlebt so ziemlich alles, was Teenager ihres Alters während dieser Zeit durchmachen; Herzschmerz, Frustration, Verwunderung, Unbezwingbarkeit und Zerbrechlichkeit. Den Unterschied zu Gleichaltrigen schafft Elly durch ihr unglaubliches Talent, alle diese Gefühle und Erfahrungen in Zucker fürs Ohr zu bündeln, das den Hörer umgehend erreicht. Aber bei La Roux (französisch für „Die Rothaarige“) geht es nicht um austauschbaren Dancefloor-Trash oder sinnentleerte Phrasen. "Es ist nicht so, dass ich keine inhaltslose Musik hören könnte, ich mache es die ganze Zeit. Es ist nur einfach nicht die Art von Musik, die ich selbst machen will. Ich habe schon während der Aufnahmen weinen müssen. Das ist auch das emotionale Niveau, auf dem ich die Leute erreichen möchte." Während sie ihre Wochenenden gerne mal in Schweiß getränkten Moshpits von Justice und Boyz Noize-Konzerten verbringt, bezieht sie ihre Kreativität doch eher von Electro-Pionieren wie Eurythmics und Depeche Mode.
Ganz wie ihre Vorbilder bereitet die Sirene mit dem Puppengesicht jetzt ihren eigenen Angriff auf die Charts, Klubs und Herzen vor.

Elly war nicht immer in der Welt der Synthie-Sounds zu Hause. Ganz die Tochter ihres Vaters, im musikalischen Sinn, stellte dieser sicher, dass sein kleines Mädchen bewandert ist mit der Art von Musik, die emotionale Erdbeben und gebrochene Herzen zur Kunstform erhebt. Und so erlernte der Klassenclown das Gitarrenspiel mithilfe der Songs von Legenden wie Nick Drake und Neil Young. Dieser frühe Einfluss macht sich bis heute bemerkbar. Auf Drängen ihrer Freunde spielte die damals 16jährige La Roux ihre im Kinderzimmer entstandenen Songs, wenn auch noch schüchtern und zurückhaltend, auf Partys. Bei einem dieser spontanen Darbietungen von Ellys musikalischem Talent war ein Tontechniker anwesend, der so begeistert war, dass er mitten in der Nacht ihm alle bekannten Produzenten anrief. Darunter war auch der aufstrebende Londoner Studiobesitzer Ben Langmaid. Nach dem Hören ihrer leidenschaftlichen Serenaden unterbrach er alle aktuellen Projekte, um seine Energien einzig und allein auf Miss Jackson zu konzentrieren. Somit war die kreative Partnerschaft hinter La Roux besiegelt. Alles, was Elly jetzt noch brauchte, war ein letzter Inspirationsschub, um ihre musikalische Vision ins Rollen zu bringen. Dieser kam in Form einer kleinen schwarzen Box. Sie holte das Keyboard in Bens Studio ab und begann an einem besonders kreativen Nachmittag sich damit auseinanderzusetzen. Der Synthesizer war eine Offenbarung und inspirierte La Roux zu ganz neuen Klängen und dazu alte Sounds in neuen Klanggewänden aufzunehmen. Über kurz oder lang verwandelten sich die Gitarrenballaden in Roboterrhythmen und von Synthesizer geprägte Symphonien.

Die Wiedergeburt des Elektro ließ das Duo in die Welt der Synthies abtauchen, die beiden buddelten Klassiker wie Blancmange aus und verehrten gleichzeitig die neuen Klassenbesten der Elektro-Schule wie The Knife und Chromeo. Elly Jacksons musikalische Entwicklung ging konform mit ihrer gesellschaftlichen, sie wurde Teil der Londoner Warehaus Party Szene. Schon bald profitierte ihre Arbeit von ihren Erfahrungen im Londoner Nachtleben. Diese Entwicklung gipfelt in den Songs von La Roux, in denen zeitlose elektronische Sounds mit typischen Tanzrhythmen des jungen Jahrtausends und dem Gespür für klassisch gutes Songwriting und Wortwitz gepaart wird.
Elly Jackson und Ben Langmaid bilden die perfekte musikalische Symbiose – eine Symbiose, die das Herzklopfen der Jelly Bean Madonna Ära wieder beschwört und gleichzeitig lässig modern ist und die aktuelle Popmusikszene prägen wird. Diese Symbiose ist schon jetzt für die Myspace-Hymne „In For The Kill“ verantwortlich, genauso wie für den Achtungserfolg „Quicksand“, das auf dem renommierten französischen Label Kitsune erschien und schließlich La Roux einen Vertrag bei Polydor und dem Klaxons Management einbrachte.
Unterm Strich wird diese Symbiose „The Red Haired One“ schlicht zu einem der ganz großen neuen britischen Stars machen.

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