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12.09.2014

Zwölf Geschichten aus dem Beziehungsmikrokosmos: Das neue Laing Album "Wechselt die Beleuchtung" ist da

Laing, Zwölf Geschichten aus dem Beziehungsmikrokosmos: Das neue Laing Album Wechselt die Beleuchtung ist da

Jetzt ist es da. Das Berliner Frauenquartett Laing um Frontfrau und Songschreiberin Nicola Rost legt eineinhalb Jahre nach dem Debüt "Paradies Naiv" das zweite Album "Wechselt die Beleuchtung" vor. Nachdem Ende August 2014 die erste Singleauskopplung "Safari" als Vorbote den neuen Longplayer ankündigte, können sich Laing-Fans jetzt auf insgesamt zwölf messerscharf getextete Songs und Geschichten aus dem menschlichen emotionalen Mikrokosmos freuen.

"Wechselt die Beleuchtung" wirft ein neues Licht aufs Beziehungsuniversum

Laing leben vom Kontrast, Ecken und Kanten – textlich ebenso wie musikalisch. Die zwölf Tracks des neuen Albums fallen auf durch ihren gebrochenen Charme, zackige Beats und offensive, grundehrliche Lyrics. Leadsängerin und Songwriterin Nicola Rost, Johanna Marschall, Neuzugang Larissa Pesch und Tänzerin und Choreographin Marisa aka S.h.i.h. spielen mit Vorurteilen, manipulieren mit Unschuldsblick gängige Mechanismen der deutschen Sprache, brechen mit Konventionen und Erwartungshaltungen und stellen auf charmante Weise Geschlechterrollen auf den Kopf.

Dabei findet sich ein jeder irgendwann in Laings außergewöhnlichen Sozialstudien wieder. Nicola Rost formuliert es so: "Meine Songs handeln nicht immer nur von Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau, sondern auch von Freundschaft. Mich interessieren die verschiedenen Verhältnisse untereinander. Die Gründe, wie sich Leute in bestimmten Situationen verhalten. Wir alle haben eines gemeinsam: Die Sehnsucht nach Halt. Sehnsucht nach Zweisamkeit. Und manchmal auch nach ein wenig Einsamkeit."

Laing erzählen die Geschichten, die allen eines Tages passieren

In "Wechselt die Beleuchtung" nennen Laing die Probleme des alltäglichen Gefühlschaos und die Verhaltenseigenarten neurotischer Metropolensingles beim Namen. Vom "Karneval der Gefühle", wenn mal wieder alles verrückt spielt. Mal frech, mal cool, wie mit der ersten Single "Safari", auf der sich die Ladies auf interessante Kuriositätenexkursion durch das urbane Nachtleben begeben – zum Mitwippen hier noch einmal das Video dazu:

 

In eine ähnliche Kerbe schlagen sie mit "Zeig deine Muskeln", dem wohl ersten Popsong mit lateinischem Refrain. Mit dem überspitzten "Sei doch bitte wieder gut" gelingt es dem Quartett einem weiteren Schlagerklassiker neues Leben einzuhauchen und Heintjes schnulzigen Entschuldigungssong in typischer Laing-Manier zu einem zynischen R'n'B-Hit aufzupimpen. Ihr Fazit ziehen Laing schließlich mit dem Rausschmeißer "Das letzte Lied": Alle Pointen verschossen, alle Tränen vergossen. Aber keine Sorge, alles wird gut!

Nicola Rost über ihre Texte und die Message des neuen Albums

"Ich zeige auf, wo‘s weh tut. Es ist völlig normal, auch seine Schwächen offen zu legen. Ich finde es immer sympathisch, wenn ich zu hören bekomme, dass diese zwischenmenschlichen Katastrophen auch anderen Menschen passieren und man nicht alleine ist. Wenn es bei uns irgendeine Message gibt, dann die, dass wir alle die gleichen Probleme haben. Das kann einem wirklich Trost geben." Wer sich auf der Stelle Trost und Balsam auf die geschundene Seele besorgen will, kann das neue Laing-Album "Wechselt die Beleuchtung" hier bestellen:

 


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