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Produktdetail
Lalah Hathaway, Where It All Begins, 00888072321977

Where It All Begins

Format:
CD
Label:
Concord Records
VÖ:
18.10.2011
Bestellnr.:
00888072321977
Produktinformation:

Gut zwanzig Jahre hat die “first daughter of Soul” auf ihren aktuellen Erfolg hingearbeitet. Nach eigenem Bekunden steht sie immer noch am Anfang ihrer Karriere. Genau so klingt „Where It All Begins“, das sechste Soloalbum von Lalah Hathaway – Tochter des epochalen Soul-Singer-Songschreibers Donny Hathaway: versiert und kompetent, fast schon ein bisschen abgeklärt, vornehm zurückhaltend und dabei frisch, forsch, flott, in einem Wort: fantastisch!

Fürs neue Oeuvre (ihr zweites auf dem Stax-Label) konnte die 43jährige afroamerikanische Schönheit aus dem Vollen schöpfen, nach gut drei Jahren kreativer Pause seit dem Albumvorgänger „Self Portrait“. Mit ihm zog Hathaway 2008 in die US-R&B-Top-10 ein. Den Albumsong „That Was Then“ nominierte man für einen Grammy (Best Female R&B-Vocal).

Nach „Self Portrait“ hat Hathaway auch bei „Where It All Begins“ wieder mit dem Singer-Songschreiber-Produzenten Rahsaan Patterson (Ledisi, Tevin Campbell, Brian Culbertson) gearbeitet, etwa auf der tanzbaren Albumsingle „If You Want To“. Andere Co-Produzenten von „Where It All Begins“ sind Mike City (Rihanna, Brandy, Sunshine Anderson, Usher, Dwele) oder die Grammy-Abräumer Andre Harris und Vidal Davis alias Dre & Vidal (Alicia Keys, Mariah Carey, Macy Gray, Musiq Soulchild). Das Name-Dropping veranschaulicht die Liga, in der Lalah Hathaway mitspielt – mit dieser Dame möchte die R&B-Crème kollaborieren! Hier zelebriert man modernen „state-of-the-art“-R&B für Erwachsene, auf dem Niveau von India.Arie, Musiq Soulchild oder Dwele.

Natürlich visiert die 1968 im Sternzeichen Schütze Geborene auf dem neuen Album auch das musikalische Erbe ihres legendären Vaters. Offensichtlich mit ihrem Remake des Donny Hathaway-Klassikers „You Were Meant For Me“. Eigene neue Titel, wie das von Mike City geschriebene und produzierte „Always Love You“ schwingen auf seiner Peace&Love-Frequenz, und im Artwork von „Where It All Begins“ zitiert Lalah die Cover diverser Donny Hathaway-LPs. Lalah Hathaway hat aber auch ihren eigenen Katalog aufgearbeitet, mit einer neuen Version von „I´m Coming Back“ ihres titellosen Debütalbums von 1990, auf der sie die vielseitige Jazz & Soul-Lady Rachelle Ferrell featuret. Einziger Kritikpunkt: Die Reihenfolge der Songs spielt öfter Mal Ping-Pong zwischen Party und Sofa. Stimmungsmäßig getrennte Sektionen á la Seite a) und b) hätten da besser gepasst.

Wie Indira Khan oder Simone steht auch Lalah Hathaway im genetischen Schatten einer Soul-Legende – Vorschusslorbeeren und ein hart anzutretendes Erbe inklusive. Donny Hathaway war ein musikalisches Genie, mit 33 beging er Selbstmord. Amy Winehouse ehrte ihn im Jahrhundertsong „Rehab“ („…Cos there’s nothing, nothing you can teach me that I can't learn from Mr. Hathaway“). Umso besser, dass Lalah Hathaway im Andenken etwas Eigenes zu sagen hat. Papa wäre stolz gewesen!

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