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24.05.2017

Alles erlaubt - Pianist Lambert im Berliner silent green

Am 12. Mai veröffentlichte Lambert sein neues Album "Sweet Apocalypse" beim neu gegründeten Label Mercury KX. Jetzt ist der Pianist an vielen Orten live zu erleben, so auch am vergangenen Wochenende in Berlin.

Lambert, Alles erlaubt - Pianist Lambert im Berliner silent green © Universal Music GmbH

Es liegt eine laue Sommerluft über dem silent green Kulturquartier in Berlin-Wedding am Abend des 20. Mai als nach und nach die Zuschauer den achteckigen Konzertsaal des ehemaligen Krematoriums betreten. An der Bar im Vorraum und neben der Bühne geben Illustrationen einen ersten Eindruck auf das musikalische Gesamtkunstwerk, das Lambert mit seinen Kompositionen erschafft.

Für den Hamburger, der schon viele Jahre in Berlin lebt, ist der Auftritt ein Heimspiel. Mit regem Beifall betritt der Pianist gefolgt von seinem Schlagzeuger die Bühne, natürlich maskiert, und beginnt das Programm mit ersten ruhigen Klavierklängen. Im Anschluss begrüßt er sein Publikum: "Sie befinden sich auf einem Lambert Konzert und auf einem Lambert Konzert ist alles erlaubt." Er lädt dazu ein, seinen Gefühlen während des Abends freien Lauf zu lassen. Das lassen sich die Zuhörer nicht zweimal sagen. Spätestens beim Titelsong seines brandneuen Albums "Sweet Apocalypse" wippen die Köpfe zu der Mischung aus elektronischen Sounds und atmosphärischer Klaviermusik und erste Jubelrufe werden laut. Die Stimmung steigert sich noch als ein dritter maskierter Musiker die Bühne betritt. Pianist, Schlagzeuger und Gitarrist erschaffen gemeinsam eine abwechslungsreiche Klangwelt.

Lambert, der in der Öffentlichkeit stets eine Maske trägt, gibt sich an diesem Abend offen und humorvoll. Dem Publikum zaubert er mit persönlichen Anekdoten und lockeren Sprüchen immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht.

Der Applaus lässt auch nach einer Zugabe nicht nach und so betritt Lambert die Bühne noch ein drittes Mal, teils gerührt über die unablässige Begeisterung des Publikums und doch wieder mit einem lockeren Spruch auf den Lippen: "Berlin, ihr seid doch verrückt." Und so endet der Abend mit dem Gefühl, den Musiker hinter der Maske nun doch ein gutes Stück besser kennengelernt zu haben.


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