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28.11.2012

Leonidas Kavakos: Beethoven - Violinsonaten

Der griechische Virtuose Leonidas Kavakos verleiht Beethovens Sonaten seinen fabelhaft süßen Ton

Der umjubelte griechische Geiger Leonidas Kavakos macht sein Debüt für Decca (und feiert seinen 45. Geburtstag) mit seiner ersten Gesamteinspielung von Beethovens Violinsonaten, mit denen er seinen exklusiven Aufnahmevertrag für Decca Classics lanciert, der ihn auch für das Violinkonzert von Brahms (mit Riccardo Chailly) und das vollständige Œuvre für Solovioline von Johann Sebastian Bach verpflichtet.
Beethoven komponierte seine zehn Violinsonaten über einen Zeitraum von 15 Jahren, in denen der Komponist eine erstaunliche Entwicklung von seinem waghalsig-provokativen, manchmal verschlagen humorigen frühen Stil bis zu den ersten Anzeichen seines besinnlich-visionären Spätstils durchmachte, und diese zehn Stücke - einschließlich der überschwänglich lyrischen "Frühlings"- und der turbulenten, nahezu konzertanten "Kreutzer"-Sonate - stellen einen der Gipfelpunkte des klassischen Kammermusikrepertoires dar.

Kavakos' neue Aufnahme von Beethovens Violinsonaten - mit seinem italienischen Klavierpartner Enrico Pace (einem genauen Zeitgenossen des Geigers und ersten Preisträger im Internationalen Yamaha-Wettbewerb 1987 und dem Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb 1989) erscheint gleichzeitig mit der Aufführung des kompletten Sonatenzyklus durch das Duo auf den Salzburger Festspielen in diesem Sommer (22., 23. & 25. August), gefolgt von weiteren Aufführungen des Zyklus auf dem Hong Kong Festival, sowie in Amsterdam, Mailand, Florenz und Athen. Eine vor kurzem in der Buffalo News erschienene Kritik beschrieb die Bühnenpartnerschaft zwischen Kavakos und Pace als äußerlich „eine Studie in Kontrast, wie das [aus Film und Fernsehen bekannte] seltsame Paar in ‚Männerwirtschaft’, aber gemeinsam sind diese Gegensätze magisch“, während die Dallas Morning News ihre Interpretation von Beethovens Dritter Sonate als „schwungvoll und gewandt wie eine weltmännisch-geistreiche Unterhaltung“ mit „überragend schönem, geschmeidig süßem Ton von Kavakos’ Stradivarius“ beschrieb.

Kavakos führte den kompletten Zyklus der Violinsonaten Beethovens unlängst auch mit dem renommierten amerikanischen Pianisten Emanuel Ax in der Londoner Wigmore Hall auf, als The Guardian sein „Einfühlungsvermögen“, seinen „energischen Ton“ und die „Bandbreite seines Ansatzes“ lobte. Kavakos und Ax wiederholen ihren Zyklus in der Konzertsaison 2012/13 im Wiener Musikverein.
Leonidas Kavakos - „Der Geiger der Geiger“ in den Worten des Streichermagazins The Strad – gehört heute zu den renommiertesten und gefragtesten Künstlern, und seit er 1985 als erst 18-jähriger (und jüngster Teilnehmer in diesem Jahr) den Internationalen Sibelius-Wettbewerb gewann, errang er bis zum Alter von 21 noch viele weitere Spitzenpreise (1986 die Silbermedaille im Internationalen Violinwettbewerb Indianapolis und 1988erste Preise in Naumburg und im Paganini-Wettbewerb). Er ist der einzige Geiger, dem die Erben des finnischen Komponisten je erlaubten, die unveröffentlichte und extrem virtuose Originalversion von Sibelius’ Violinkonzert aufzuführen und aufzunehmen, und 1991 gewan er für die Weltpremiere der Doppeleinspielung der unveröffentlichen und gedruckten Fassung des Sibelius-Konzerts den Gramophone Konzertpreis.

„Der griechische Wundergeiger ... verfügt über den vielleicht schönsten Ton, der sich auf dem Instrument hervorbringen lässt. Besonders in den Regionen des Leisen glänzt er wie helles Gold.“ (Der Tagesspiegel, Berlin)

„Kavakos’ Aufführung verursachte blitzartig einen spontanen Stehbeifall, und der Konzertmeister des LSO schüttelte aus Bewunderung fassungslos den Kopf.“ (The Times, London)

Der griechische Geiger ist mit einer künstlerischen Entwicklung zur Spitze seines Metiers aufgestiegen, die wenige Künstler im Lauf ihres Lebens gegönnt ist, geschweige denn in nur einem Dutzend Jahren.“ (The Philadelphia Inquirer)

 

Tracklist:

LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770–1827
Die Sonaten für Klavier und Violine

LEONIDAS KAVAKOS violin
ENRICO PACE piano

CD 1

No.1 in D-Dur, op.12 no.1
1.    I Allegro con brio 8.46
2.    II Tema con variazioni Andante con moto 7.15
3.    III Rondo: Allegro 4.21

No.2 in A-Dur , op.12 no.2
4.    I Allegro vivace 6.07
5.    II Andante, più tosto allegretto 5.09
6.    III Allegro piacevole 4.57

No.3 in Es-Dur, op.12 no.3
7.    I Allegro con spirito 8.22
8.    II Adagio con molt’espressione 6.28
9.    III Rondo [Allegro molto] 4.09

No.5 in F-Dur “Frühlingssonate”, op. 24
10.    I Allegro 10.14
11.    II Adagio molto espressivo 6.21
12.    III Scherzo:␣Allegro molto 1.17
13.    IV Rondo:␣Allegro ma non troppo 6.45

CD 2
No.4 in a-Moll, op.23
1.    I Presto 7.42
2.    II Andante scherzoso, più allegretto 8.45
3.    III Allegro molto 5.43

No.8 in G-Dur, op.30 no.3
4.    I Allegro assai 6.10
5.    II Tempo di minuetto, ma molto moderato e grazioso 8.16
6.    III Allegro vivace 3.29

No.9 in A-Dur “Kreutzer-Sonate”, op.47
7.    I Adagio sostenuto — Presto 14.02
8.    II Andante con variazioni 15.20
9.    III Finale: Presto 8.51

CD 3
No.6 in A-Dur, op.30 no.1
1.    I Allegro 8.09
2.    II Adagio molto espressivo 7.50
3.    III Allegretto con variazioni 8.22

No.7 in c-Moll, op.30 no.2
4.    I Allegro con brio 7.13
5.    II Adagio cantabile 8.27
6.    III Scherzo: Allegro 3.19
7.    IV Finale: Allegro 5.17

No.10 in G-Dur, op.96
8.    I Allegro moderato 11.21
9.    II Adagio espressivo 6.27
10.    III Scherzo: Allegro 1.51
11.    IV Poco allegretto 9.24


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