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Lisa Batiashvili BACKSTAGE EXCLUSIV

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05.12.2012

Biografie

»Sie spielte mit reinem, prächtigem Ton und einer fabelhaften Technik ... Was hätte man sich da noch wünschen können? Das Publikum war – dem tosenden Applaus nach zu urteilen ‒ wunschlos glücklich.«
The New York Times, August 2012

»Lisa Batiashvili ist eine der fabelhaftesten Geigerinnen unserer Zeit: mit dem großzügigen Klang ihrer Stradivari, mit ihrer Lyrik, immer intensiv, aber nie brutal, gehört sie zu den ganz großen Musikern.«
Le Figaro, Oktober 2011

Lisa Batiashvili ist eine der gefragtesten Geigerinnen weltweit, die von Publikum und Fachwelt gleichermaßen für ihre Virtuosität und »profunde Sensibilität« (Financial Times) gefeiert wird. Wichtiger Teil ihrer europäischen Konzerttätigkeit ist die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe. In den Vereinigten Staaten konzertiert sie jede Saison mit dem New York Philharmonic Orchestra und arbeitet regelmäßig mit dem Philadelphia Orchestra und dem Boston Symphony Orchestra zusammen.

Die Saison 2012/13 bildet den Auftakt zu einer groß angelegten Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Dresden. Nach mehreren erfolgreichen Auftritten und einer gemeinsamen Aufnahme des Violinkonzerts von Brahms für die Deutsche Grammophon wurde Batiashvili der Titel Capell-Virtuosin verliehen, um ihre besondere Verbundenheit mit dem Orchester hervorzuheben ‒ geplant sind eine Reihe von Konzerten sowie eine US-Tour mit Christian Thielemann. In dieser Spielzeit ist sie außerdem Solistin der Saison beim WDR Sinfonieorchester Köln und es folgen Begegnungen mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin, mit Gustavo Dudamel und den Göteborger Symphonikern, mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Sinfonieorchester, sowie mit Mariss Jansons und dem Royal Concertgebouw Orchestra. Sie ist zudem erneut zu Gast bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Iván Fischer und beim New York Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra und dem Gewandhaus¬orchester Leipzig jeweils unter Alan Gilbert.

Die überaus erfolgreiche Saison 2011/12 umfasste Auftritte mit dem NHK Symphony Orchestra (Charles Dutoit), dem Sydney Symphony Orchestra (Vladimir Ashkenazy) sowie eine Europa-Tournee mit dem Königlich Philharmonischen Orchester Stockholm (Sakari Oramo), Konzerte mit dem London Philharmonic und Rotterdams Philharmonisch Orkest (beide mit Yannick Nézet-Séguin), mit dem Orchester der Tonhalle Zürich und dem Orchestre National de France (David Zinman).

Lisa Batiashvili ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon. Ihr neues Album mit dem Violinkonzert von Brahms und Clara Schumanns Drei Romanzen für Violine und Klavier ist in Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Dresden unter Leitung von Christian Thielemann und mit der Pianistin Alice Sara Ott entstanden. Die Aufnahme wird im Januar 2013 veröffentlicht. Auf ihrem mit einem Echo Klassik Preis prämierten DG-Debüt-Album, Echoes of Time, interpretiert sie unter anderem Schostakowitschs erstes Violinkonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Esa-Pekka Salonen.

Als engagierte Kammermusikerin spielt Lisa Batiashvili auf Festivals in Salzburg, Edinburgh, Schleswig-Holstein, Heimbach und Verbier und konzertiert regelmäßig im Quartett mit François Leleux (Oboe), Lawrence Power (Viola) und Sebastian Klinger (Violoncello). In der Saison 2012/13 geht sie erstmalig mit dem Pianisten Paul Lewis auf Tour. Mit großem Engagement für Neue Musik hat sie in den letzten Jahren zahlreiche Uraufführungen gespielt, darunter das Violinkonzert von Magnus Lindberg.

Bereits 1995, im Alter von 16 Jahren, wurde Lisa Batiashvili mit dem zweiten Preis des Sibelius-Wettbewerbs in Helsinki ausgezeichnet ‒ als jüngste Teilnehmerin in dessen Geschichte. Sie gewann im Jahr 2003 den Leonard Bernstein Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals und wurde mit dem begehrten Beethoven-Ring des Bonner Beethovenfests ausgezeichnet. 2008 erhielt sie für ihre Sony-Einspielung der Violinkonzerte von Sibelius und Lindberg den MIDEM Classical Award und den Choc de l‘année. Im selben Jahr erhielt sie ihren ersten Echo Klassik Preis. Sie wurde außerdem mit dem begehrten Preis der internationalen Accademia Musicale Chigiana in Siena geehrt. Lisa Batiashvili studierte bei Prof. Ana Chumachenko in München sowie bei Prof. Mark Lubotski. Sie spielt die ex Joachim Stradivarius aus dem Jahr 1715, die ihr von der Nippon Musikstiftung großzügig zur Verfügung gestellt wird.

11/2012


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