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20.07.2017

Lizz Wright singt Songs von Ray Charles, Bob Dylan, Nina Simone und Allen Toussaint

Lizz Wright, Lizz Wright singt Songs von Ray Charles, Bob Dylan, Nina Simone und Allen Toussaint Jesse Kitt

"Ellas Intonation war makellos und sie beherrschte die Lyrics wirklich meisterhaft", meinte Lizz Wright im Oktober letzten Jahres, als sie zur (etwas vorgezogenen) Feier von Ella Fitzgeralds 100. Geburtstag im Apollo Theater in Harlem/New York auftrat. "Bei all ihren Talenten war sie außerdem noch voller Freude, verwundbar und zugänglich. Sie war großartig und gab den Leuten dennoch das Gefühl, eine von ihnen zu sein. Ihr Beispiel ist ein Geschenk für jeden Sänger." Ein Beispiel, dem Lizz Wright auf ihre Weise folgt, seit sie 2002 ihre professionelle Karriere als Sängerin begann. Deshalb war es für die 37-Jährige auch eine ganz besondere Ehre, als sie am 5. Juli 2017 beim Montreal International Jazz Festival mit dem Ella Fitzgerald Award ausgezeichnet wurde, den vor ihr u.a. schon Gregory Porter, der im Februar verstorbene Al Jarreau, Diana Krall, Bobby McFerrin und Dee Dee Bridgewater erhalten hatten.

Ella Fitzgerald machte sich bekanntlich nicht nur einen Namen als virtuose Scat-Sängerin, sondern auch als einfühlsame Interpretin, die es verstand, sich jeden Song zueigen zu machen. Lizz Wright hingegen glänzte bislang vor allem mit selbst geschriebenen, oft von ihren Gospel-Wurzeln geprägten Liedern und Originalen aus der Feder ihrer Begleitmusiker. Dass sie auch eine hervorragende Interpretin von Klassikern sein kann, hatte sie auf einigen früheren Alben schon vereinzelt angedeutet. Wie sehr sie dieses manchmal unterschätzte Metier aber beherrscht, zeigt sie erst auf ihrem kommenden Album "Grace", das am 15. September 2017 bei Concord Records erscheinen wird. Gemeinsam mit ihrem Produzenten Joe Henry wählte Lizz für dieses Album Songs von so unterschiedlichen Größen wie Ray Charles, Allen Toussaint, Nina Simone, Sister Rosetta Tharpe, k.d. lang, Bob Dylan, Frank Perkins und Mitchell Parish aus, aber auch von aufstrebenden Künstlern wie Rose Cousins und den Birds of Chicago. Und dem Beispiel von Ella Fitzgerald folgend, eignet auch sie sich das Fremdmaterial auf durch und durch beeindruckende Weise an.

 


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