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08.05.2017

Mit neuem Album "Everybody": Fünf Dinge, die ihr über US-Rapper Logic wissen solltet

Logic, Mit neuem Album Everybody: Fünf Dinge, die ihr über US-Rapper Logic wissen solltet

Mit dem 13 Tracks umfassenden "Everybody" hat US-Rapper Logic am 5. Mai 2017 sein drittes Album veröffentlicht - und das wurde mit Spannung erwartet. Der 27-Jährige macht unfassbar aufrichtige Musik: Er rappt einfach raus, was ihn bewegt und erzählt dabei in einem Stil, der seine neue Musik schon jetzt wie Klassiker klingen lässt. Das liegt vor allem an den zahlreichen Trap-Einflüssen, die er in seinen Tracks vereint. Seine Fans danken es Logic mit Klicks und Streams in Millionen-Höhe. Logics Songs sind also weltbekannt – aber wie sieht es mit Infos über den Musiker selbst aus? Wir haben fünf Fakten für euch zusammengetragen, die ihr über Logic wissen solltet.

Fakt 1: Logic kommt aus schwierigen familiären Verhältnissen

Robert Bryson Hall II, wie Logic mit bürgerlichem Namen heißt, wurde am 22. Januar 1990 als Sohn einer Weißen und eines Afro-Amerikaners geboren. Er wuchs in Gaithersburg in Maryland auf, wo er gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im Westen des Stadtteils Deer Park wohnte. Ein Viertel der dortigen Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze – und das hat Folgen. Sowohl seine Mutter, als auch sein frühzeitig abgehauener Vater, waren Drogen- und Alkoholabhängig; seine Geschwister hingegen dealten. Logic, der zuhause massive Probleme mit seiner Mutter durchstehen musste, wurde in der zehnten Klasse nach wiederholtem Schwänzen und in Folge schlechter Leistungen von der Schule geschmissen. Er hat bis heute keinen Abschluss.

Fakt 2: Logic half sich selbst mit Musik

"Als Kind war alles total verwirrend", erklärt Logic heute das Verhältnis zu seiner Mutter. "Im einen Moment sagte sie: 'Preiset Jesus', im nächsten beschimpfte sie mich als Nigger." In Folge dessen verließ er sie bereits als Teenager und spricht bis heute nicht mit ihr. Während all dieser Zeit fand er in der Musik Halt. Als er Kill Bill: Volume 1 sieht, wächst seine Begeisterung für Rap und Hip Hop. Der Score des Films wurde von RZA, einem Mitglied des Wu-Tang-Clans, zusammengestellt. In Folge dessen begann Logic die Musik der Gruppe zu hören und kaufte sich auch das Album "Do You Want More?!!!??!" von The Roots. Sein Mentor Solomon Taylor brachte ihm daraufhin zahlreiche CDs mit instrumentalen Hip Hop-Tracks, zu denen er seinen Schützling Songs schreiben ließ.  

Logic - "Black SpiderMan featt. Damian Lemar Hudson"

Fakt 3: Logic arbeitete bereits unter mehreren Namen

Ab dem Jahr 2013 gab sich Robert zahlreiche Namen: Hitman, East Koast Killa, Lord Subliminal und Skittles zählten dazu. Dem Alias Psychological blieb er etwas länger treu: "Es spiegelte alles wieder, was ich mit meiner Musik erreichen wollte: Etwas schaffen, dass die Sicht auf die Dinge verändert." Inzwischen nennt er sich Logic und veröffentlichte unter diesem Namen fünf Mixtapes und drei Alben. Seine düstere Vergangenheit hat er inzwischen hinter sich gelassen, wie Featuring-Partnerin Alessia Cara verrät: "Er ist aus alledem rausgewachsen. Bei ihm dreht sich alles um Frieden, Liebe und eine positive Einstellung. Diese Werte projiziert er außerhalb und innerhalb seiner Musik – und ich bin froh, dass er das macht."

Fakt 4: Logic rappt auf seinem neuen Album über seine Wurzeln

Logic, der inzwischen mit seiner Frau Jessica Andrea im kalifornischen Beverly Hills lebt, beschreibt den Inhalt seines Albums "Everybody" wie folgt: "Es geht darum, dass ich weiß und schwarz bin – und das Leben von beiden Seiten kenne." Deshalb sollte die Platte auch eigentlich "AfricAryaN" heißen. "Es geht auch um eine Art kulturelle Evolution und darum, dass wir alle am Ende des Tages viele verschiedene Wurzeln in uns haben, egal für wie rein wir uns halten." Dass es so kommt, war aber am Anfang gar nicht der Plan: Logic wollte lediglich auf das Thema aufmerksam machen und schrieb in 2015 den jetzigen Titelsong seines Albums. Dort nennt er sich selbst einen "House Nigga" und rappt: "In my blood is the slave and the master/ like the devil playing spades with the pastor."

Fakt 5: Logic hilft Suizidgefährten in Zusammenarbeit mit Lifeline

Logics Albumtrack "1-800-273-8255" ist nicht nur mit irgendeiner wahllos zusammengestellten Zahlenfolge betitelt worden. Sie ergeben die Telefonnummer der US-amerikanischen National Suicide Prevention Lifeline, die Suizidgefährten emotionalen Beistand im entscheidenden Moment bietet. Obwohl die Nummer im gesamten Track nicht einmal zu hören ist, erzählt das Feature mit Alessia Cara und Khalid in ergreifenden Lyrics von einem selbstmordgefährdeten Menschen, der bei der Hotline anruft und schließlich Hilfe erfährt. Logic berichtet, dass er während einer Tour durch die USA von zahlreichen Fans gesagt bekommen habe, dass er ihr Leben gerettet hätte – mit seiner Musik. Er selbst fand jedoch, er müsse noch mehr tun, weswegen der Song entstand. 

Logic Album "Everybody"

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