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12.08.2009

Schöne Stimmen – Luciano Pavarotti

Luciano Pavarotti, Schöne Stimmen – Luciano Pavarotti © Terry O Neill

Es ist eine der traurigsten und zugleich effektvollsten Geschichten der Operliteratur, verpackt in einige ihrer größten Melodien. Rigoletto, der Narr, macht, wofür er bezahlt wird, und verhöhnt einen Grafen am Hofe des Herzogs. Er erntet dafür einen Fluch, der sich am Ende der Oper erfüllt. Seine Tochter Gilda stirbt in den Armen ihres Vaters als irrtümliches Opfer eines Mordkomplotts, Rigoletto ist allein, der genarrte Narr. Als Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ 1851 in Venedig uraufgeführt wurde, war er bereits einer der begehrten Opernkomponisten seiner Generation, auch wenn Meisterwerke wie „Il Trovatore“, „La Traviata“ und „Aida“ erst noch vor ihm lagen.

Umso mehr bemühte er sich darum, das melodramatische Libretto, das Francesco Maria Piave nach einer Vorlage von Victor Hugo geschaffen hatte, möglichst wirkungssicher umzusetzen. Rigolettos männliches Gegenüber ist der Herzog von Mantua, eben jener, bei dem der Narr seiner Bestimmung nachgeht. Es ist eine Tenorpartie wie geschaffen für einen der besten Sänger, den die vergangenen Jahrzehnte gekannt haben. Luciano Pavarotti hat den Duca an einem frühen Höhepunkt seiner Karriere anno 1971 in London gesungen, damals mit Joan Sutherland und Sherrill Milnes an seiner Seite. Die Reihe „Schöne Stimmen“ präsentiert den Meistersänger mit dem flotten „Questa o quella“, das auch auf der Zusammenstellung „Celeste Aida – The Verdi Album“ zu hören ist. Eine Perle der Oper, die als CD-Track auf dem passenden Sampler „Schöne Stimmen“ zu genießen ist.

Mehr Informationen zu Luciano Pavarotti erhalten Sie auf seiner Künstlerseite bei KlassikAkzente.


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