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04.01.2016

Mabel - "My Boy My Town" - 2016

"Wie wenig originell von mir! Ich hätte doch schließlich auch Astronautin werden können", scherzte Mabel kürzlich in einem Interview, als sie wieder einmal auf ihre prominenten Eltern Neneh Cherry und Cameron McVey (Produzent von Massive Attack) angesprochen wurde. Nachdem die 19-jährige Sängerin, die momentan in London lebt, schon im Sommer für ihre Debüt-Single "Know Me Better" von Medien wie dem Guardian, The FADER & Co. gefeiert wurde, ist sie für die "Sound Of 2016"-Liste der BBC nominiert worden und startet folglich mit massivem Rückenwind ins Jahr 2016.

Zudem veröffentlicht Mabel mit ihrer ihrem Track "My Boy My Town" einen weiteren Vorgeschmack auf ihr Debüt-Album, das im Herbst 2016 erscheinen soll. "Mabel sieht ziemlich tough aus, aber ihre Musik ist so sanft und ruhig wie eine lange Winternacht", schrieb The FADER kürzlich erst über ihre Single "My Boy My Town", mit der die Wahl-Londonerin die perfekte Schnittmenge von Downbeat und Soul definiert, zugleich aber auch auf epische Pop-Refrains setzt. Das dazugehörige Schwarz-Weiß-Video, das unter der Regie von Bafic entstanden ist, knüpft indirekt an das Motto ihrer Debüt-Single "Know Me Better" an, weil sie sich auch hier kein bisschen versteckt.

Auch dieses Mal geht es um Beziehungen, um persönliche Bindungen – "how come we can’t connect", singt sie mit ihrer immer wieder überraschend sanften Stimme –, womit sie sich auch auf Orte bezieht: "Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charakter, und man muss sich an sie gewöhnen, genau wie man sich an andere Menschen gewöhnen muss", so ihr Kommentar über die neue Single "My Boy My Town". Wie im Titel bereits angedeutet, gehe es darum, "wie häufig es vorkommt, dass eine Liebesbeziehung und die komplizierte Beziehung zu einer Stadt miteinander verflochten sind."

In Málaga geboren, wuchs die 19-jährige Mabel zwischen Spanien, London und Stockholm auf. Wie nicht anders zu erwarten, mangelte es im Haushalt Cherry/McVey nicht an Musik: Mit fünf Jahren saß die jüngste Tochter von Neneh Cherry zum ersten Mal am Klavier oder tanzte mit ihrer Schwester zu Lauryn Hill und Destiny’s Child. Obwohl sie sich während der Pubertät zunächst bewusst gegen die Musik entscheiden sollte, studierte sie schließlich doch in Stockholm Musiktheorie und Produktionstechnik und arbeitete parallel dazu an den ersten eigenen Songs, die sie lange Zeit nur ihren engsten Freunden präsentierte.

Erst im Sommer 2015 meldete sich Mabel mit der offiziellen Debüt-Single "Know Me Better" zu Wort, die umgehend von BBC Radio 1 als "Track of the Day" gefeiert wurde und etliche Medien hellhörig werden ließ: "Überraschend sorglos" (Guardian) und selbstbewusst sei diese Debütsingle, deren Titel die Sängerin durchaus als Motto verstanden wissen wollte. Auch hatte Mabel, die u. a. James Blake, Little Dragon und Jhené Aiko zu ihren aktuellen Einflüssen zählt, keineswegs auf die Kontakte ihrer Eltern gesetzt, sondern "Know Me Better" gemeinsam mit einem Buddy aus Leeds aufgenommen (Josh Crocker), was die Platzierungen nur noch eindrucksvoller machte:

Top-10 bei Spotify und bei Hype Machine ging ihr Single-Debüt sogar auf die #1. Genau wie ihre kanadische Kollegin Alessia Cara wechselt Mabel nun mit der BBC-Longlist-Nominierung endgültig auf die Überholspur, schließlich tritt sie damit in die Fußstapfen von Größen wie Sam Smith, Jessie J, Ellie Goulding, Adele oder zuletzt Years & Years, die als Gewinner der seit 2003 vergebenen Prognose Musikgeschichte schreiben sollten. Die Newcomer-Liste der BBC gilt als eines der sichersten Trendbarometer der Musikwelt.