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Magdalena Kozena BACKSTAGE EXCLUSIV

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22.07.2010

Biografie

Magdalena Kožená wurde 1973 im tschechischen Brno (Brünn) geboren. Von 1987 bis 1991 studierte sie Gesang und Klavier am Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Neva Megová und Jiří Peša, von 1991 bis 1995 war sie Studentin von Eva Blahová am Collegium für darstellende Künste in Bratislava (Pressburg). 1995 war sie Preisträgerin des 6. Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg und unternahm ausgedehnte Tourneen nach Japan und in die USA. Im Jahr darauf trat sie am Janáček-Theater in Brno als Dorabella (Così fan tutte) auf. Innerhalb weniger Jahre wurde Magdalena Kožená international berühmt. Als Konzert-, Lieder- und Opernsängerin ist sie in den internationalen Musikmetropolen zu Hause; ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

1996/1997

Annio (La clemenza di Tito) an der Wiener Volksoper. Veröffentlichung: J. S. Bach: Arien (Musica Florea, Štryncl – Harmonie Award, Tschechien: »CD des Jahres«)

1998

Idamante (Idomeneo) an der Flandern Oper unter der Leitung von Marc Minkowski. Beginn der Zusammenarbeit mit dem Pianisten Graham Johnson

1999/2000

Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon; Glucks Orphée am Théâtre du Châtelet, Paris; Nerone (L’incoronazione di Poppea) bei den Wiener Festwochen und beim Festival in Aix-en-Provence. Veröffentlichungen: J. S. Bach: Pfingstkantaten (English Baroque Soloists, Gardiner); Händel: Dixit Dominus; Salve Regina u. a. (Les Musiciens du Louvre, Minkowski); Rameau: Dardanus (Les Musiciens du Louvre, Minkowski – Dia­pason d’or 2000, Record Academy Prize, Tokio, 2001); Love Songs: Lieder von Dvořák, Janáček, Martinů (Graham Johnson – Gramophone Award 2001)

2000/2001

Sesto (La clemenza di Tito) beim Edinburgh Festival; Mélisande (Pelléas et Mélisande) in Leipzig; Cherubino (Le nozze di Figaro) bei den Festivals in Aix-en-Provence und Baden-Baden; Echo-Preisträgerin 2000 »Beste Nachwuchskünstlerin«. Veröffentlichun­gen: J. S. Bach: Kantaten (English Baroque Soloists, Gardiner); Händel: Italienische Kantaten (Les Musiciens du Louvre, Minkowski)

2001/2002

Sesto (Giulio Cesare) an der Nederlandse Opera; bei den Salzburger Festspielen Zerlina (Don Giovanni) unter der Leitung von Harnoncourt, Mozarts c-moll-Messe und Musik zu Thamos sowie Faurés Requiem unter Minkowski. Veröffentlichungen: Le belle immagini, Arien von Gluck, Mozart, Mysliveček (Philharmonia Prag, Swierczewski –  Echo-Preis 2002); Händel: Der Messias (Les Musiciens du Louvre, Minkowski)

2002/2003

Konzert anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Musiciens du Louvre unter Minkowski in Paris. Idomeneo in Glyndebourne, Berlin, Luzern und bei den Salzburger Osterfestspielen jeweils unter Leitung von Simon Rattle; Cherubino an der Met und der Bayerischen Staatsoper; Festival-Auftritte u. a. beim Mostly Mozart in London, Utrecht Festival für Alte Musik und in Verbier. Konzertante Aufführungen von Glucks Paride ed Elena sowie Aufnahme mit McCreesh und den Gabrieli Consort & Players. Die französische Regierung verleiht Magdalena Kožená den Ehrentitel »Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres«. Veröffentlichungen: J. S. Bach: Matthäus-Passion (Gabrieli Players, McCreesh); Händel: Giulio Cesare (Les Musi­ciens du Louvre, Minkowski – Diapason d’or, Record Academy Prize, Tokio, 2003); französische Opernarien (Mahler Chamber Orchestra, Minkowski – Gramophone Award 2004)

2004

»Künstlerin des Jahres« bei den Gramophone Awards. Dorabella und Varvara (Katja Kabanowa) an der Met; Cherubino an der Bayerischen Staatsoper. Auftritt bei den Londoner Proms sowie Recitals und Konzerte bei zahlreichen Festivals wie Schleswig-Holstein, Aix-en-Provence und Most­ly Mozart (Lincoln Center). Veröffentlichung: Lieder von Britten, Ravel, Respighi, Schulhoff und Schostakowitsch (Gramophone Award und Record Academy Prize, Tokio, 2004)

2005

Papagena in der Zauberflöte mit Abbado in Modena; Sesto in La clemenza di Tito mit Mackerras beim Edinburgh Festival; Dorabella mit Levine an der Met. Haydn- und Mozart-Arien mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Leitung von Rattle. Veröffentlichungen: Lamento – Arien, Kantaten und Szenen von Mitgliedern der Bach-Familie (Musica Antiqua Köln, Goebel); Glucks Paride ed Elena mit McCreesh

2006

Don Giovanni (Zerlina) auf Japan-Tournee, Così fan tutte und Idomeneo an der Met; Idamante bei den Salzburger Festspielen. USA- und Kanada-Tournee mit Les Violons du Roy. Konzerte mit dem Philadelphia Orchestra und den Berliner Philharmonikern unter Rattle in den USA und Europa; mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Daniel Harding in Salzburg; mit Il Giardino Armonico in ganz Europa. Recitals in Europa und in New York mit Malcolm Martineau. Veröffentlichungen: La clemenza di Tito (Sesto) mit Mackerras (Prix de l’Académie du disque lyrique 2006) und Mozart-Arien mit Rattle und dem Orchestra of the Age of Enlightenment

2007

Debussys Mélisande in Paris; Rollendebüt als Angelina in Rossinis La Cenerentola am Covent Garden. Mozart-Arien in Salzburg mit Minkowski, Mahlers Symphonie Nr. 2 mit den Berliner Philharmonikern und Rattle in Paris, Mahlers Rückert-Lieder mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela unter Gustavo Dudamel beim Lucerne Festival zu Ostern. Respighis Il tramonto in Berlin. Vivaldi- und Händel-Arien mit dem Venice Baroque Orchestra und Andrea Marcon auf Europatournee. Recitals mit Malcolm Martineau und Yefim Bronfman. Veröffentlichung: Ah! mio cor – Händel-Arien mit dem Venice Baroque Orchestra unter Leitung von Andrea Marcon

2008

Weitere Aufführungen von La Cenerentola am Covent Garden und Pelléas et Mélisande in Berlin; mit den Berliner Philharmonikern unter Rattle Ravels L’Enfant et les sortilèges und Mahlers Rückert-Lieder in Japan; Auszüge aus Martinůs Julietta mit der Tschechischen Philharmonie unter Mackerras in Prag. Recitals mit Martineau in ganz Europa; Duett-Recitals mit der Sopranistin Dorothea Röschmann. DVD: A Mozart Gala from Salzburg mit Anna Netrebko, Patricia Petibon, Ekatarina Siurina, Thomas Hampson, René Pape, Michael Schade und den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Daniel Harding. Veröffentlichung: Songs My Mother Taught Me – eine persönliche Auswahl tschechischer Lieder, begleitet von Malcolm Martineau

2009

Der Rosenkavalier an der Berliner Staatsoper; konzertante Aufführung von Martinůs Julietta mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiři Belohlávek im Barbican Centre; Konzerte mit dem Lucerne Festival Orchestra (Abbado), Concertgebouw Orkest (Jansons), Göteborgs Symfoniker, Philadelphia Orchestra, Rotterdams Philharmonisch Orkest und den Wiener Philharmonikern jeweils unter Leitung von Rattle; Recitals u. a. bei den Salzburger Festspielen (mit Mitsuko Uchida) und auf USA-Tournee; italienische und spanische Musik des 17. Jahrhunderts mit dem Ensemble Private Musicke bei den Festivals in Aix-en-Provence und in Luzern sowie in der Tschechischen Republik. Werke von Vivaldi auf Europatournee im November mit Andrea Marcon und dem Venice Baroque Orchestra. Veröffentlichung: Vivaldi-Arien mit Marcon und dem VBO sowie Ryba’s “Czech Christmas Mass”

2010

Chabriers Komische Oper L’Étoile an der Berliner Staatsoper (Rattle); Bach’s Matthäus Passion mit Rattle in Birmingham sowie bei den Salzburger Festspielen und in Berlin (Berliner Philharmoniker); Mahler mit dem Cleveland Orchestra (Boulez), der Dresdner Staatskapelle (Jérémie Rhorer) sowie den Berliner Philharmonikern (Rattle); Martinů mit den Berliner Philharmonikern (Mackerras); Schumann mit dem BR Symphonieorchester (Rattle); Händel und Vivaldi in Spanien und Österreich mit dem Venice Baroque Orchestra/Marcon; Wigmore Hall Liederabende mit András Schiff sowie Liederabende mit Malcolm Martineau bei der Schwarzenberg Schubertiade und am Opernhaus Zürich; Veröffentlichung: Lettere amorose mit Private Musicke sowie Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit Christian Gerhaher und dem Cleveland Orchestra unter Boulez. November 2010 bis Februar 2011Tournee mit Private Musicke und dem Programm zum Album Lettere amorose durch Deutschland und nach Brüssel, Amsterdam, Prag, London, Paris, Budapest, Brno, Wien and Warschau

 

07/2010


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