Backstage
Maite Kelly BACKSTAGE EXCLUSIV

Aktuelles Album

Facebook

News

07.09.2011

Maite Kelly präsentiert "Das volle Programm"

Maite Kelly, Maite Kelly präsentiert Das volle Programm

„Ich wollte ein Album aufnehmen, das ein Lächeln auf die Gesichter zaubert. Aber vor allem wollte ich ein Album aufnehmen, das jedem Hörer das Gefühl gibt,  dass er etwas Besonderes ist, weil wir alle etwas Besonderes sind.“ (Maite Kelly 2011)

Vorhang auf, die Vorstellung kann beginnen. Gegeben wird heute „Das volle Programm“. Starring Maite Kelly in ihrer Paraderolle als Glamourgirl, Entertainerin, Sängerin und begeisternde Tänzerin. Maite legt ihre Karten auf den Tisch. Sie singt, tanzt, flachst, moderiert, inszeniert sich selbst in augenzwinkernder Selbstironie und erfindet auch gleich noch ihr eigenes Musikgenre: Revue Pop. Das klingt nach atemloser Kreativität und überschwänglicher Lebensfreude und genau das liefert „Das volle Programm“.

>> Jetzt in das Album "Das volle Programm" von Maite Kelly reinhören

Die Kelly Family, Togo, Let’s Dance und der lange Weg zu sich selbst

Es ist sicherlich etwas ganz Besonderes in einer, wie Maite selbst sagt, „freaky family“ aufzuwachsen, wo die Musiknoten sicher schon Bestandteil des Windeldesigns waren und es in der Frühphase mit einem VW Bus zum Musizieren durch ganz Europa ging. Maite ist das zweitjüngste Kind des Lehrers und Bandleaders Dan Kelly. Sie wurde am 4. Dezember 1979 in Berlin geboren. Sie ist damit das elfte von zwölf Geschwistern dieser legendären Musikerfamilie. Maite Kelly hat das Singen, Tanzen und das Musikgeschäft durch die sensationellen Erfolge der Kelly Family von der Pike auf gelernt.

Nachdem die Kelly Family sich ab dem Jahr 2000 über verschiedene Solo-Karrieren der Mitglieder quasi in ihre Bestandteile auflöste, absolvierte Maite der Vernunft folgend erstmal ihren Highschool Abschluss in den USA. Anschließend folgte eine wichtige Phase der Selbstfindung. In diesem Zusammenhang verschlug es sie u.a. nach Togo, wo sie als Erzieherin arbeitete und ihren jetzigen Mann Florent Raimond kennen und lieben lernte. Florent arbeitete als Ingenieur zwei Jahre lang in einem Hilfsprojekt. Die Liebe zu Togo und zu Afrika ist bis heute geblieben und so unterstützt die christlich motivierte Künstlerin auch weiterhin ein Hilfsprojekt in diesem Land. Lange war es daher ruhig um Maite Kelly und ihre künstlerischen Ambitionen. Erst im Jahr 2007 leuchtete ihr Licht kurz mit einem eher aus Spaß entstanden Solo-Album auf, das sie eigentlich nur für Freunde aufgenommen hatte und daher bei ihr als „inoffiziell“ firmiert. Richtig ins Rampenlicht kam sie dann aber wieder mit dem Musical „Hairspray“ in dem sie an der Seite von Uwe Ochsenknecht zu sehen war. Eine wichtige Erfahrung, die sich auch im Ausdruck und Konzeption des vorliegenden Debüt-Albums niederschlug. Mit der TV-Show „Let’s Dance“ (RTL) gelang es Maite 2011 mit ihrem außergewöhnlichen Tanzstil, ihrer Musikalität und ihrer ungebändigten Lebensfreude die Herzen der Nation zu gewinnen. Und was zum Start der Sendung wirklich niemand für möglich gehalten hätte, trat ein: Maite wurde der Dancing Star 2011. Gleichzeitig übernahm sie die Co-Moderation des kultigen Verbrauchermagazins „Da wird mir übel“ bei ZDFneo. Eines Verbrauchermagazins, das mit viel Witz und Spannung hinter die oft unapettitlichen Kulissen des produzierenden Gewerbes schaut.

Von Frauen, die roten Lippenstift tragen, während sie das Haus putzen

Doch irgendwas fehlte… Es war die Rückkehr zur eigenen Musik, die mit dem Album „Das volle Programm“ nun in die Tat umgesetzt wurde. Maite selbst sieht ihre musikalische Vision folgendermaßen: „Der Broadway hatte den größten kreativen Einfluss auf mein neues Album. Ich mag Musik, ganz einfach Musik bei der ich Tanz, Kabarett und Comedy vereinen kann. Mit Frank Ramond (Roger Cicero, Annett Lousian u.v.m.) habe ich einen Produzenten und Schreiber gefunden, der meine musikalischen Ideen in jeder Hinsicht verstanden und perfekt umgesetzt hat.“ Und dieses blinde Verständnis für die musikalische Richtung und die schillernde Persönlichkeit der Künstlerin ist in jedem Song zu erkennen. Die Bildsprache des Albums orientiert sich an Gene Kelly Filmen oder an unsterblichen Hollywood-Diven wie Marylin Monroe und Marlene Dietrich. „Ich wollte all die Lebensfreude und Tapferkeit dieser Tage in die heutige Zeit bringen“, erläutert Maite ihren kreativen Blick in vergangene Zeiten. “Ich wollte außerdem eine Musik, die eine Live-Show unterstützt, die glamourös unterhaltend und gleichzeitig auch authentisch meine Persönlichkeit widerspiegelt. Oder anders gesagt: Ich will Frauen inspirieren roten Lippenstift zu tragen, während sie das Haus putzen. Ich nenne meinen Stil ganz einfach Revue Pop.“

Das volle Programm in Auszügen…

Zu jeder guten Albumbeschreibung gehört natürlich ein Eindringen in die klingende Materie. Und so hat man immer die Qual der Wahl bei der Auswahl der zu besprechenden Songs, um die Länge der Ausführungen nicht zu strapazieren. Starten wir also mit Mut zur Lücke und der Logik folgend mit dem Titelsong „Das volle Programm“. Textlich spiegelt der Song Maites Lebenshaltung wider. Zeilen wie „Mehr ist mehr“ oder „keine halben Sachen“  zeigen wie gradlinig und authentisch Maite ihre Kunst sieht. Laue Kompromisse sind hier Fehlanzeige. Der Titel lässt den guten alten Swing wieder aufleben. Der tighte Big Band Sound und der swingende, lockere Groove der Nummer lassen uns ahnen wohin die weitere Reise geht. Der Song ist sozusagen die machtvolle Ouvertüre zum musikalischen Kosmos der Maite Kelly. Bildlich gesprochen: Eine Big Band spielt gekonnt auf und vorne sitzt wie einst Liza Minelli in der Verkörperung der Varietékünstlerin „Sally Bowles“ Maite Kelly auf dem legendären Cabaret-Stuhl, um locker und lässig diesen wunderbaren Song zu singen. Das ist Revue Pop der Superlative gleichzeitig ein Vorgeschmack darauf, wie Maite uns live überraschen wird.

Richtig gute Laune macht auch die erste Single „So wie man tanzt so liebt man“. Der Song sprüht vor Wortwitz und schließt inhaltlich an Maites Liebe zum Tanz an. „So wie man tanzt so liebt man, ich tanze nur für dich, lies meine Körpersprache, und dann verstehst du mich“ heißt es nicht ganz unsexy im Refrain, wohl wissend dass der Tanz seit je her eine Form des erotischen Ausdrucks ist. Der Song spiegelt natürlich auch Maites Erfahrungen bei der RTL-Show „Let’s dance“ wider, wo sie mit Hilfe eines professionellen Tanzlehrers tief in die Feinheiten des Tanzes eindringen konnte. Maite besingt den Tanz als Ausdruck der Liebe und der Persönlichkeit in seiner reinsten Form. Musikalisch vermischen sich ausgeklügelte Bläserarrangements im Stil der besagten 30er und 40er Jahre mit modernen Popklängen und schaffen so eine äußerst originelle und noch nie da gewesene Klangwelt der Zeitlosigkeit.
Auch in dem Song „Einmaleins der Liebe“ geht es um die schönste Sache der Welt und das mit einer unbeschwerten Lockerheit, die einem die Frühlingsgefühle schwerelos ins Bewusstsein treiben. Es geht um die oft schwer zu berechnende Mathematik der Liebe, die sich in der Formel „Einmal Küssen, zweimal Kopfverdrehen, macht für mich, tausend Geigen hör’n beim Wiedersehen, unterm Strich, ist das was wirklich zählt auf dieser Welt, das Wir aus Du und ich, das ist das Einmaleins der Liebe“ manifestiert.


Der Song besticht zudem durch seine eingängige Melodik und Klangbilder, die uns in Gedanken mit einem Käfercabrio im Sonnenschein glücklich mit der Liebe des Lebens durch die Stadt fahren lassen. In jedem Fall hat der Song begehrliche Hitzündkerzen, die gleich beim ersten Mal zünden.
Dass Maite Kelly auch balladeske Titel liegen, belegt der Song „Wie groß kann Liebe werden“. Auch hier dominiert klanglich wie kompositorisch der mit Liebe durcharrangierte Retrosound. Lieblich leicht und verträumt klingende Ufa-Film und Disney-Chöre sowie der Ausdruck des Gesangs imitieren die Klangwelt der 40er Jahre in Perfektion. Es ist sicher eine der großen Stärken von Frank Ramond dem Album ein stringentes Leitmotiv zu verpassen, dass sich Lied für Lied wie eine schöne bunte Blume in aller Pracht entfaltet. Eine weitere hierzu passende Blüte ist der flotte Song „Panama“. Das Lied belegt eindrucksvoll, dass der flotte Charleston als Tänzchen auch heute noch salonfähig ist. Mit seinem witzigen Text orientiert sich das Lied an den humorigen Nonsens-Liedern der Comedian Harmonists, die bekanntlich die erste Boygroup der Welt waren und in ihren Liedern inhaltlich nicht immer frei von süffisanten Doppeldeutigkeiten. Eine Textstilistik, die auch heute nichts von ihrem Reiz verloren hat.
Maites persönliches Lieblingslied auf dem Album ist „Niemals wieder nach Paris“ und das hat ganz persönliche Gründe. Denn der Song hat mit ihrer großen Liebe zu stilvoll designten Handtaschen zu tun. Wobei auch hier inhaltlich pointiert gearbeitet wird, weil man bis zum Schluss meint, dass es um einen unwiderstehlichen Mann geht, den sie anschmachtet.

Der Vorhang fällt…

…die Künstlerin hat sich völlig verausgabt, weil sie für Ihr Publikum lebt und bebt. Die Show ist ein absoluter Erfolg. Maite Kelly ist als Sängerin mit dem Album „Das volle Programm“ zurück in dem Geschäft, das sie von a – z beherrscht. Nichtsdestotrotz sind gerade ihre vielfältigen weiteren Talente als Tänzerin und Entertainerin wichtige inhaltliche Leitmotive des Albums, die sich in der Genre Bezeichnung Revue Pop voll entfalten.

Maite Kelly ist als Persönlichkeit so etwas wie ein fröhlich schillerndes Gesamtkunstwerk. Sie ist eine kreative Künstlerin mit jeder Menge Charisma, die eine ganze Nation im Flug verzaubert. Und wenn so eine Person, „Das volle Programm“ abliefert, kann sie einfach nur gewinnen!

 


KOMMENTARE

Kommentar speichern