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05.12.2011

Keiner schwitzt so sexy wie Adam Levine!

Maroon 5, Keiner schwitzt so sexy wie Adam Levine! Wibke Bierwald

Er trägt ein rotes Shirt, schwarze Hosen, Tattoos "... All Over" und "Moves Like Jagger" – die Rede kann nur von einem sein: Adam Levine, Frontsänger von Maroon 5.

Die Band holte am 4. Dezember endlich ihr vom März 2011 verschobenes Konzert nach, welches dann auch gleich wegen zu großer Nachfrage vom Huxleys in die Columbiahalle verlegt wurde.

Als um punkt 21 Uhr die ersten Töne zu "Moves Like Jagger" angespielt werden, ist das ausverkaufte Haus bereits außer Rand und Band. Die Stimmung hält sich auf dem Siedepunkt bis in die hintersten Reihen, wo Fans zudem mehr Platz zum Tanzen hatten, als in den begehrten ersten Reihen. Mit "If I Never See Your Face Again" folgt mit dem zweiten Song auch schon der nächste Hit und Mitsingen gehört an diesem Abend unbedingt zum Pflichtprogramm.

Das Publikum hängt an Levins Lippen, wie Bienen am Nektar und beantwortet jeden Hüftschwung, jedes Lächeln und jeden Gitarren-Riff mit frenetischem Geschrei und Klatschen. Die Halle kocht und auch auf der Bühne herrschen aufgrund der riesigen Farben wechselnden LED-Leuchten im Background tropische Temperaturen, die Adam Levines rotes Shirt binnen kürzester Zeit klitschnass werden lassen, aber das Publikum ist sich offensichtlich einig: Keiner schwitzt so sexy wie Adam Levine!

>>> Hier durch die Fotogallerie mit Konzertbildern klicken!

Während Maroon 5 einen Song nach dem anderen ihrer letzten drei Alben durchpeitschen, darunter "Never Gonna Leave This Bed", "Wake Up Call", "Sun", "Little Of Your Time" und "Makes Me Wonder", und weder ihren Fans noch sich selbst kaum Verschnaufpausen gönnt, schreitet der Abend langsam voran. Doch auch für kleine improvisierte Zwischeneinlagen wie ein Heavy Metal Medley zum Depeche Mode Hit "Personal Jesus" oder das kurze Ansingen eines Queen-Evergreens. Um kurz vor 22 Uhr, nach knapp einer Stunde, erklangen dann die ersten Töne zu "This Love" und das Publikum konnte wieder seine eigene Textsicherheit unter Beweis stellen, sehr zur Freude der Band, die ohnehin insgesamt bester Laune war an diesem Abend.

Es folgte eine kurze Pause, im Saal herrschte kurze Verwirrung, "War’s das schon?" oder wechselt Levine nur sein Shirt?

Zwei Minuten später betrat die Band wieder die Bühne – Levine mit gleichem Shirt, rot und nass – und es folgte "Hands All Over" bevor es ganz ruhig wurde auf der tiefblau beleuchteten Stage. Nur von einer Gitarre begleitet sang Levine "She Will Be Loved" an – eine tolle Akustik-Version! Pärchen umarmten sich, es wurde geknutscht und wer niemanden küsste, der sang und klatschte im Takt mit. Zum zweiten Teil des Songs stimmt die gesamte Band wieder mit an und rockte wieder in voller Montur. Levine hatte großes Vergnügen an seinen mitsingenden Fans, "I like it that you’re singin’" und rief zum Canon auf, der sogar hervorragend klappte.

Mit diesem Höhepunkt war dann das Ende des Abends mit Maroon 5 erreicht. Die gesamte Band-Crew bedankte sich und verneigte sich vor ihren Fans, die völlig aufgedreht und euphorisiert zurück blieben. Der Weg nach draußen ist von Stimmen wie "Geil war's!" und "Hammerkonzert, ich bin völlig fertig" begleitet. Was für ein Abend! 75 Minuten geballte Maroon-5-Ladung – das Warten auf dieses Konzert hat sich definitiv gelohnt.

Liebe Münchner freut euch! Am 6. Dezember seid ihr dran und dürft Maroon 5 live erleben, zieht euch (nicht zu) warm an!

(Wibke Bierwald)


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