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23.03.2015

Milliarden, "Freiheit ist ne Hure", 2015

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Ausdrucksarten, so sagt man gemeinhin. Auch, wenn's manchmal ganz schön weh tut. Mit dem Berliner Rock-Duo Milliarden meldet sich nun eine Newcomerformation zu Wort, die die deutschsprachige Musiklandschaft so richtig aufmischen wird. Garantiert. Sie wollen mit ihrer Musik etwas (er)schaffen, etwas teilen, etwas verändern. Etwas Großes. Etwas ganz Besonderes.

Milliarden, das sind im Grunde nur zwei Menschen und bestehen aus Frontmann Ben Hartmann sowie Johannes Aue. Milliarden – mehr als ein Name. Ein Begriff, der starke Assoziationen weckt. Ein Schlagwort, das in riesigen Lettern über diesen turbulenten Zeiten zu schweben scheint. Irgendwo zwischen Börsencrash und Megagehältern, zwischen Insolvenz und neuen Chancen, zwischen Kommerz, Kultur und Kunst. Eine irgendwie absurde Zahl, deren Bedeutung ambivalent und kaum fassbar ist. Ebenso, wie auch
der Sound der Berliner.

Milliarden geht es um den Widerspruch. Kantige deutsche Lyrics prallen auf eingängige Harmonien und einen rebellischen Punk-Spirit– roh, bittersüß, ungeschönt, leidenschaftlich und vor allem tief berührend. Milliarden nehmen sich den Luxus der Unangepasstheit in einer allzu angepassten Zeit. Wollen sich nicht zwischen Deutschrock, Liedermachertum und Pop entscheiden, sondern singen stattdessen von Freiheit. Vom Ausbruch aus dem Käfig und von den schrecklich schönen Momenten. Vom Fieber, von Wut, vom Exzess, vom Schmerz und vom Wandel. Und
natürlich von Sehnsucht und von der Liebe. Und manchmal von Hass. Kurz gesagt: Vom Leben. In Wörter geworfene Emotionsentladungen. Kleine und große Dramen; Geschichten im Impulsrausch, die jeder irgendwann selbst erlebt.

Was vor ein paar Jahren mit einer zufälligen Bekanntschaft während einer Aufnahmeprüfung an der Universität begann, das hat sich mittlerweile zu einer tiefen Freundschaft entwickelt. Im vergangenen August verschanzten sich Milliarden für Songwritings in London, Helsinki und Stockholm. Am 13.12.14 waren Milliarden auf besonderen Wunsch von Ina Müller live bei "Ina´s Nacht" (ARD) zu Gast. Zu Beginn dieses Jahres ging es dann nochmal für eine letzte Kreativphase nach Los Angeles. Ende Januar spielten sie dann ihren ersten Support Gig in Berlin für niemand geringeren als die legendären Ton Steine Scherben.

Jetzt arbeiten Milliarden unter der Ägide des Produzenten Philipp Schwär an ihrem Debütalbum in Hamburg. Milliarden bauen sich mit ihrer faszinierend eigenwilligen und doch eingängigen Mischung aus Text und Ton ihre ganz eigene Welt. Errichten Popbarrikaden, die man mit seinem
sperrigen Deutschrock immer wieder aufs Neue einreißt. Berichten von brennenden Straßen und brennenden Herzen, während man in ihrer rastlosen Getriebenheit immer auf der Suche nach dem tieferen Sinn zwischen dem letzten Whiskey on the rocks und der nächsten Kippe
ist. Milliarden mixen das Kaputte und das Schöne zu einem leicht entzündlichen, hoch explosiven Molotowcocktail. So wie in dem Track dem fordernden Outlaw-Blues "Freiheit is ne Hure".

Der Sound der Band passt perfekt als Soundtrack zum Kinofilm "Tod den Hippies, es lebe der Punk!", für den X Filme Creative Pool & X Verleih AG im Oktober mit FluxFM über einen Band Contest den passenden Song gesucht haben. Das fand auch die Jury, die Milliarden mit "Freiheit is ne Hure" zum Gewinner gekürt hat. Der Film von Oskar Roehler wird ab dem 26. März 2015 in den Kinos zu sehen sein. In den Hauptrollen sind Tom Schilling, Wilson Gonzales Ochsenknecht und Emilia Schüle. "

Milliarden haben das Etwas: Außergewöhnliche Songs. Für außergewöhnliche Zeiten.


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