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12.08.2016

Das bittersüßeste Debüt des Jahres: Milliarden veröffentlichen ihr Album "Betrüger"

Milliarden, Das bittersüßeste Debüt des Jahres: Milliarden veröffentlichen ihr Album Betrüger

Schon zwei Jahre nach ihrer Gründung veröffentlicht das Berliner Duo Milliarden ihr Debüt: Ben Hartmann und Johannes Aue treten aus vollem Lauf gegen die glänzenden Fassaden des Pop-Establishments und demonstrieren konsequent, wie eigensinnig, brandgefährlich und unberechenbar deutschsprachige Musik heute sein kann: Hier kommt das Album "Betrüger".

Milliarden erzählen auf ihrem Debüt von kleinen und großen Dramen 

Mit ihrer faszinierend eigenwilligen und doch eingängigen Mischung aus Text und Ton und Verweisen auf Georg Büchner, David Bowie, die Einstürzenden Neubauten, Joy Division und Ton Steine Scherben, aber auch auf "Katy Perry", bauen sich Milliarden ihre ganz eigene Welt im Popkosmos. Sie nehmen sich den Luxus der Unangepasstheit in einer allzu angepassten Zeit. Wollen sich nicht zwischen Rock, Punk und Pop entscheiden, sondern singen stattdessen von Freiheit. Vom Ausbruch aus dem Käfig und von den schrecklich schönen Momenten. Vom Fieber, von Wut, vom Exzess, vom Schmerz und vom Wandel. Und natürlich von Sehnsucht und von der Liebe. Und manchmal von Hass. Kurz gesagt: Vom Leben. 

Alles für immer: Das Milliarden Album "Betrüger" strotzt vor Leidenschaft

Milliarden Songs wie "Freiheit ist ne Hure" oder "Im Bett verhungern" sind in Wörter geworfene Emotionsentladungen, alles für immer. Dabei sind die zärtlichen Stücke auf "Betrüger" in Gestus und Haltung genauso rabiat, wie die rabiaten Stücke zärtlich sind. Besonders eindrucksvoll belegt das "Die Angst", ein Song, der sich einerseits als Schilderung einer "Amour Fou" lesen lässt, andererseits aber auf einer abstrakteren Ebene, die Angst vor dem Unbekannten, dem Rätselhaften schildert. "Es ist die Angst", formuliert es Ben, "vor etwas, dem man sich aus seiner eigenen Unzulänglichkeit, aus seinen eigenen Mustern heraus, nicht zu nähern traut, von dem man aber immerzu weiß, dass es da ist. Die Angst davor, alles kaputt zu machen. Die Angst vor der zerstörerischen Reaktion, wenn man die Potenziale zusammenführt." Milliarden führen auf "Betrüger" viele Potenziale zusammen: Kantige Lyrics, eingängige Harmonien und eine fantastisch rebellische Attitude. Dazu kommt immer und immer wieder diese eine Leidenschaft, die man auf "Betrüger" deutlicher denn je spürt: Dieses Debütalbum muss man hören. Jeden einzelnen Song für sich. Alles. Für immer. 

Milliarden Album "Betrüger"

 


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