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14.02.2014

Spanischer Gitarrenzauber - Miloš spielt das "Concierto de Aranjuez"

Milos Karadaglic, Hier das neue Video des Stargitarristen sehen und das neue Album Aranjuez gratis vorhören © Lars Borges / Mercury Classics

Miloš Karadaglić gilt als jüngster Hoffnungsträger der klassischen Gitarristenzunft und wird bereits mit Segovia, Bream und Williams verglichen. Mit der langen Abwesenheit ganz großer Namen im Repertoire für Klassikgitarre und dem anhaltenden Gerede vom Nischendasein, das damit einhergeht, ist er vertraut. Doch der montenegrinische Gitarrist reagiert mit großem Selbstbewusstsein. "Es mag sein, dass ich keine Laufbahn einschlagen kann, die sich, wie bei einem Geiger, vor allem auf Konzertliteratur stützt. Doch ich kann eine Karriere machen, die weit mehr als das ist, weil ich das populärste Instrument des Planeten spiele", sagte Miloš in der ihm gewidmeten Titelstory des renommierten Gramophone Magazine (Ausgabe 06/2012).

Erste Konzertaufnahme

Welch großartige Musik für Gitarre und Orchester geschrieben wurde, zeigt Miloš auf seinem neuen Album. Für seine erste Konzertaufnahme spielte er das "Concierto de Aranjuez" und die "Fantasía para un gentilhombre" ein, zwei Konzerte vom spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo. Eine Auswahl von Solostücken rundet das ganz der modernen Gitarrenmusik Spaniens gewidmete Album ab, darunter die "Invocación y danza" (1961) und Manuel de Fallas "Homenaje" (1920), für Miloš ein Schlüsselwerk, stammt es doch als erstes Gitarrenstück des 20. Jahrhunderts aus der Feder eines führenden Komponisten.
Seht hier das Video "Danza del Molinero" von Milos

Eindringlich und schön

Miloš präsentiert sich auf seinem dritten Album in Bestform. Er nimmt die technisch höchst anspruchsvollen Passagen der "Invocacíon" mit traumwandlerischer Sicherheit und schafft, etwa im Adagio des Concierto de Aranjuez, im wunderbar harmonierenden Zusammenspiel mit dem Orchester Momente von großer Eindringlichkeit und Schönheit. Es beeindruckt, mit welcher Natürlichkeit sich der Gitarrist aus Montenegro diese teils tief in der spanischen Folklore wurzelnden Werke anverwandelt. Sie verdankt sich subtilem rhythmischen Gestaltungsvermögen, großem klanglichen Facettenreichtum und der glühenden Leidenschaftlichkeit von Miloš’ Spiel.

Die Videodoku zu "Aranjuez" kann man hier sehen.

Unmittelbare Verbundenheit

Als Mistreiter gewann Miloš das London Philharmonic Orchestra und Yannick Nézet-Séguin. Er sagt über den Dirigenten: "Yannick ist ein Glutofen. Er besitzt mehr Energie als die Battersea Power Station jemals produziert hat. Als ich darüber nachdachte, diese Konzerte aufzunehmen, konnte ich mir einfach keinen anderen Dirigenten vorstellen." Auch Séguin zeigt sich begeistert von der Zusammenarbeit: "Ich fühlte eine unmittelbare Verbundenheit aufgrund seiner musikalischen und menschlichen Wertvorstellungen einerseits und seiner besonderen Klasse als Gitarrist von ungewöhnlich großer Geschmeidigkeit andererseits."
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