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01.02.2012

Mobilée

There is a spaceship out there. Erstmals gesichtet wurde es 2009 inmitten einer Gegend, in der es keine Milchstraße, sondern nur einen Ruhrschnellweg gibt: Duisburg. Ruhrgebiet. Nicht gerade die üblichen Koordinaten für eine Besatzung, deren Handgepäck aus Akkordeon, Ukulele, Banjo, Mandoline und Glockenspiel besteht und deren Mission darin, die Attitüde des Folk mit der Leichtigkeit des Pop zu vereinen.

Der Name: "Mobilée". An Bord: Sängerin Caroline Wolter, Alexander Schroer (Akkustikgitarre, Ukulele, Banjo), Markus Bücken (E-Gitarre, Mandoline), Thomas Kennel (Bass), Kai Schumacher (Keyboard, Akkordeon) und Thorsten Schwesinger (Drums).  

Mobilée lieben das Spiel mit den Elementen; mit irgendwie vertrauten, aber dennoch immer wieder neuen Gegensätzen: Moderne Popmusik meets Folk-Tradition, euphorische Momente wechseln sich mit bittersüßen Stimmungen ab, die nicht nur sofort ins Ohr, sondern auch direkt vom Herz bis runter in die Beine gehen!

Nachdem das Sextett bereits als gefeierte Supportband im Vorprogramm von Roxette oder Das Gezeichnete Ich sowie mit ihren außergewöhnlichen Performances auf dem renommierten Berliner Fete De La Musique, auf der VW Soundfoundation-Tour und nicht zuletzt beim Köstritzer Echolot-Nachwuchswettbewerb überzeugen konnte, veröffentlichen Mobilée nun ihrer Single "Genesis".

"Es geht darum, wieder zu sich selbst zu finden. Die Person in diesem Song steckt mit ihrem Leben in einer Sackgasse. Sie hat nichts mehr, woran sie sich klammern kann oder was sie stützt. Sie fragt sich verwirrt, in welche Richtung sie ihr Leben führt und was die Zukunft wohl bringen wird. Gleichzeitig ziehen die Menschen wie Soldaten mit Scheuklappen an ihr vorbei. Eine Situation, die wir alle kennen. Jeder von uns hat schon einmal den falschen Weg eingeschlagen und dann wieder von Null angefangen."

Ganz anders dagegen der Song "Peter Pan", der im Kinofilm "Türkisch für Anfänger" Teil des Soundtracks wurde. Er spielt mit dem Motiv der beliebten Märchenfigur spielt, die nie erwachsen werden wollte. "Auch unser Protagonist wird an die Hand genommen und nach Nimmerland gebracht. Er schaut in dieses phantastische Märchenland, in dem es ewige Jugend und all diese Wunder gibt. Am Ende bleibt allerdings die Frage, ob er das Risiko eingeht, sich darin zu verlieren oder in die Realität zurückkehrt."

"Wenn alles klappt, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht" charakterisierte der amerikanische Bildhauer Alexander Calder (1898-1976) schon früh seine plastische Bewegungskunst.  Attribute, die sich auch mit spielerischer Leichtigkeit auf den Erstling der Duisburger Folkpop-Newcomer Mobilée anwenden lassen!


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