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Wilder Mind

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13.03.2015

Mumford & Sons, "Wilder Mind", 2015

Die Grammy-, BRIT- und Echo-Gewinner des Jahres 2013 sind zurück: Mumford & Sons werden ihr drittes Album "Wilder Mind" am 01. Mai 2015 bei Gentlemen of the Road/Island Records veröffentlichen. Die erste Single aus dem neuen Album wird "Believe" heißen. Die Aufnahmen zum neuen "Wilder Mind"-Album der vier Briten fanden in den Londoner Air Studios statt, wobei der renommierte Produzent James Ford (Arctic Monkeys, HAIM, Florence + the Machine) ihnen zur Seite stand.

"Wilder Mind" vereint insgesamt 12 Songs, die Mumford & Sons kollektiv in ihrer Heimatstadt London, Brooklyn und Texas geschrieben haben: Viele der neuen Stücke nahmen im Studio von Aaron Dessner (The National) in Brooklyn erste Gestalt an, wo die Band ihre ersten Demoaufnahmen machte. Darüber hinaus kehrten sie auch in die Londoner Eastcote Studios zurück, wo sie schon ihren Erstling "Sigh No More" aufgenommen hatten, der 2011 mit dem BRIT-Award als "British Album of the Year" ausgezeichnet wurde.

Das Ergebnis dieser Aufnahmen ist ein Album, auf dem die Band um Marcus Mumford in ganz andere Klangregionen vordringt als auf den beiden Vorgängern: Schon während der ersten Sessions in New York und London zeichnete sich dieser Wandel ab, denn nicht nur, was das Schreiben und Aufnehmen angeht, gingen Mumford & Sons neue Wege, sondern auch in Hinblick auf den Aufbau, die Textur und die gesamte Dynamik ihrer Kompositionen. 

Der Sound von "Wilder Mind" fühlt sich, so paradox das klingen mag, zugleich minimalistisch und überdimensional an, wobei Marcus Mumford diesen Sound selbst als "eine natürliche Entwicklung, keine Abkehr von den vorherigen Aufnahmen" bezeichnet. Er sei gewissermaßen zufällig entstanden – und dann habe man sich bewusst dafür entschieden, weiter in diese Richtung zu gehen. 

"Gegen Ende der "Babel"-Tour haben wir während der Soundchecks immer ein paar neue Stücke gespielt, und irgendwie kamen sie alle ohne Banjo und ohne Basstrommel aus. Und als wir uns dann während einer Tour-Pause an die ersten Demoaufnahmen mit Aaron machten, war uns eigentlich schon klar, dass wir dieses Mal ohne Akustik-Instrumente arbeiten würden. Wir sagten uns zwar nicht explizit: Akustik-Instrumente verboten! Nein, stattdessen hatten wir einfach alle Lust darauf, die ganze Sache mal etwas anders anzugehen. Was das Songwriting angeht, reden wir hier nicht von sonderlich krassen Veränderungen, es war wohl eher der Wunsch, sich nicht zu wiederholen. Und dazu kommt, dass wir uns alle noch einmal neu in das Schlagzeug verliebt haben – so einfach erklärt sich das alles."

"Ja, es fühlte sich ganz natürlich an", sagt auch Ben Lovett über die musikalische Neuausrichtung, "eigentlich genauso wie damals, ganz am Anfang. Letztlich war es so: Wenn einer E-Gitarre spielt, dann passt nun mal ein richtiges Schlagzeug am besten dazu – und dann passt es klanglich einfach, auch noch mit Synthesizern oder einer Orgel zu arbeiten. Wir haben einfach Instrumente ausgewählt, die sich gut ergänzen, anstatt auf Biegen und Brechen eine Generalüberholung vorzunehmen." 

Erst vor Kurzem haben Mumford & Sons, die 2013 für ihr Vorgängeralbum "Babel" gleich zwei Grammy-Awards (unter anderem für das "Album des Jahres"; nominiert waren sie in sage und schreibe sechs Kategorien) sowie einen BRIT-Award ("Best Group") und schließlich auch noch den ECHO als "Beste Gruppe Rock/Pop International" in Empfang nehmen konnten, bekannt gegeben, dass sie diesen Sommer auf diversen großen Festivals auftreten werden: so zum Beispiel als Headliner beim Reading Festival und in Leeds, sowie beim Bonaroo Festival, dem Open’er Festival, Bilbao BBK Live, Nos Alive Festival und dem Squamish Festival.

Darüber hinaus hat die Band, deren letzte Deutschlandtour schon Monate vorher restlos ausverkauft war, nachdem "Babel" Platz 2 der Media-Control-Charts erobert hatte, auch die ersten Details über die anstehenden 2015 "Gentlemen of the Road Stopovers" gelüftet: Im Rahmen dieser Zwischenstopps werden sie sich die Bühne unter anderem mit The Foo Fighters, The Flaming Lips, Ben Howard, The Vaccines, Simian Mobile Disco, The Maccabees, My Morning Jacket, Alabama Shakes, Dawes und Jenny Lewis teilen.


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