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19.05.2015

Natalie La Rose, 2015

Eine Portion Mut und eine gewisse Dreistigkeit gehören einfach dazu, wenn man den Sprung ins Rampenlicht schaffen will: Man muss sich was trauen, den Mund aufmachen, unbedingt gewillt sein, unerschrocken nach vorne zu treten, wenn schließlich der richtige Moment dafür gekommen ist. Natalie La Rose weiß das: Als sie im Jahr 2011 eine After-Party der ESPY-Awards besuchte, ging sie schließlich einfach auf Flo Rida zu und sagte ihm ins Gesicht, dass sie beide irgendwann zusammenarbeiten würden. Von ihrem Charisma und so viel Selbstvertrauen angetan, machte der mehrfach mit Platin ausgezeichnete Superstar ihr daraufhin tatsächlich das Angebot, ihn schon am Tag drauf im Studio zu besuchen.

Und so kam es, dass sie in den zwei Jahren danach mit Flo den gesamten Erdball umrundete, um im Vorprogramm seiner ausverkauften Shows aufzutreten. Danach, im Jahr 2013, unterzeichnete sie schließlich einen Vertrag bei seinem Label I.M.G. (International Music Group), womit die beiden auch auf dem Papier zu Partnern wurden und der Grundstein für alles Weitere gelegt war... Allerdings war ihr "Überfall" auf Flo Rida nicht das erste Mal gewesen, dass Natalie derartigen Impulsen gefolgt war. In Amsterdam als Tochter surinamischer Eltern aufgewachsen, zog sie schon mit 20 ganz allein nach Los Angeles, um dort ihren Traum von einer Karriere als Sängerin und Tänzerin in Angriff zu nehmen.

Besonders an ihrer Gesangsstimme arbeitete sie jahrelang intensiv, um auch mal so gut zu werden wie ihre persönlichen Helden, zu denen unter anderem Stevie Wonder, Michael Jackson oder auch Mariah Carey zählen. Und genau genommen war sie schon 2010 dermaßen gut, dass sie – damals noch in Amsterdam – mit ihrem einstigen Duo einen Vertrag bei Blackground Records/Interscope Records unterzeichnen konnte. "Allerdings funktionierte diese Gruppe einfach nicht", berichtet die Sängerin, "und kein einziger Song wurde jemals veröffentlicht.

Die Zeit war wohl einfach noch nicht reif dafür", stöhnt sie. "Na ja, und mit Flo hat sich dann plötzlich alles richtig angefühlt. Die Chemie zwischen uns beiden ist einfach so grandios, und er hat mir und meinen Songs die perfekte Plattform für den Start gegeben." Jene Songs werden ganz klar von ihrer umwerfenden Stimme getragen, die sie auf einem Fundament aus Achtziger- und Neunziger-R&B-Elementen ausbreitet – eine Mischung, die einen sofort packt: "Mir sind Pop-Feeling und Rhythmus wahnsinnig wichtig", erzählt sie weiterhin. "Die Songs haben diesen Groove, aber eben auch diesen Soul-Einschlag. Ich bin schließlich auch Tänzerin; schon deshalb ist es mir so wichtig, dass die Musik auf richtig guten Beats basiert."

Für die Tanzfläche gemacht ist auch ihre erste Single für I.M.G./Republic Records, "Somebody", die Natalie La Rose gemeinsam mit Jeremih aufgenommen hat. Über der lässigen Produktion von Future Classic knöpft sie sich Whitney Houstons "I Wanna Dance With Somebody" vor und überführt die Melodie dieses Hits ins Hier und Jetzt. Im Mittelpunkt steht dabei wiederum ganz klar ihre Stimme, während die sexy Hook von Jeremih beigesteuert wird. "Es ist ein vollkommen ausgelassener Song, einfach funky", meint Natalie. "Er macht gute Laune und klingt auf jeden Fall nach Sommer. Ich mag es einfach, mit Leuten zusammen zu sein, mich zu amüsieren und zu tanzen – und genau darum geht’s bei diesem Stück.

Jeremih war zufällig gerade in Miami, als wir die Aufnahme machten. Er war wegen so einem"Big Dreams for Kids’-Event zum Schulanfang in der Stadt, und dann hat Flo ihn ins Studio geholt: Jeremih hat seinen Part nur ein einziges Mal eingesungen; alles war auf Anhieb perfekt!" Für Natalie beginnt mit "Somebody" feat. Jeremih nun das nächste Kapitel. "Wenn du etwas wirklich willst, dann musst du auch dafür kämpfen", sagt sie abschließend, "und genau das habe ich getan. Ich will den Leuten einfach zeigen, dass es möglich ist, seinen eigenen Traum wahr werden zu lassen und ihn zu leben. Ich will diesen Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sie inspirieren und bewegen."


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