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06.10.2016

Norman Stolz „1000 Farben“

Norman Stolz ist Singer-Songwriter. Geboren und aufgewachsen in Osttirol, schrieb er über die Jahre zahlreiche Lieder und wenn es eine gute Schule gibt, in der man lernt, seine Lieder zu den Menschen zu bringen, dann sind das Bars in Hotels. Wenn dir die Menschen da zuhören, dann sind der Interpret und seine Songs eine überzeugende Einheit. Norman Stolz hörten und hören sie zu. Aus gutem Grund!

 

Sommer 2014. Norman Stolz wurde eingeladen, seine Lieder zu singen - im Garten eines Tonstudios in Osttirol. Kleine Bühne, kleine Anlage und eine ganz spezielle Zuhörerschaft: Record People des Labels Electrola. Plattenfirmenmenschen. Es war für sie der Abend nach einem Business-Meeting und der sollte mit Musik enden. Es war kein Vorsingen, kein Casting, keine Talente-Börse. Showcase nennt sich das im Branchensprech. Es ist ein „Hört-euch-das-an-da-kann-wer-was“-Auftritt. Als Norman danach wieder von der Bühne stieg, war klar, dass er überzeugt hat und bald darauf erschien „Tanzen“, seine erste Single.

 

Norman Stolz, der Singer-Songwriter, dereinst vom Opa inspiriert, der seinen Enkel mit Bob Dylan, Simon & Garfunkel, Neil Young vertraut gemacht hat. Der Opa, aufgewachsen in den 60er Jahren, hat mit seiner musikalischen Leidenschaft nicht hinter dem Berg gehalten, spielte Gitarre, sang dazu und der Enkel saß daneben, hörte diese Lieder aus einer Zeit, die zwar lange zurück lag aber deren Magie wohl nie verblassen wird. Die Gitarre des Opa´s ging weiter an den Enkel und der vergaß auch diese Lieder nicht. Ob die West-Küste mit den Eagles oder New Jersey und der Boss, Bruce Springsteen. Großartige Songs mit Texten, die auf den Punkt geschrieben sind. Dann Musik, die in den 80er Jahren aus Deutschland kam. Purple Schulz, Spliff, Westernhagen… Texte mit Tiefgang, die sich dem Pop näher fühlten als der Liedermacherei. Musik, die ihren Einfluss auf Norman ausübte und der so seinen eigenen Weg fand.

 

Norman begann in Hotels zu spielen. An der Bar. Keine Hintergrundmusik, denn die Menschen hörten ihm zu. Seine prägnante Stimme, dazu Lieder, die man kannte und zu denen er auch immer wieder eigene Songs mitlieferte. Im Duo, im Trio… Norman war kein Dienstleister und wollte nie einer sein. Er war und ist Musiker, Songschreiber und „Sie wünschen, wir spielen“, das war nicht sein Ding. Aber die Leute akzeptierten das und so kam es immer wieder vor, dass sich in den Bars der Hotels Club-Stimmung breit machte. Die Magie der Lieder setzte sich durch.

 

Norman Stolz hat einige Zeit gebraucht, bis er seinen Weg gefunden hat. Auch musikalisch, konnte er sich doch früher nicht vorstellen, einmal deutsch zu singen. Heute schreibt er unglaubliche Zeilen, ist ein Textdichter, der es schafft, mit deutschen Worten Menschen zu verzaubern. Stand am Anfang die Begeisterung für Jack Johnson, so ist es heute der Song an sich. „Gut klingen muss es“, sagt er und findet Gleichgesinnte dafür in seiner Band. Gemeinsam sind sie gut. Sehr gut sogar und Norman findet das kreative Umfeld, das er braucht, um seinen Songs Flügeln wachsen zu lassen. Und mit „Tanzen“ zeigte er im Sommer 2015 zum ersten Mal auf. Das Radio wurde auf ihn aufmerksam, bei der „Starnacht am Wörthersee“ brachte er mit seiner Aufforderung zum Tanzen die Zuhörer in Bewegung. Die Bühne war bereits wesentlich größer als jene im Garten des Osttiroler Studios. Ein gutes Zeichen! Zeit für mehr Musik von Norman Stolz.

 

„1000 Farben“ heißt sein erstes Album. Es gibt einen Song, der so heißt, aber der Titel steht auch als Metapher für „meine Reise“, wie er sagt. Er, der Suchende, der Denker, der immer wieder die Dinge hinterfragt und sowohl die Fragen als auch die Antworten in 1000 unterschiedlichen Farben schillern lässt. Allerdings – und das sollte klar sein - steht der Album-Titel nicht für eine „Es-ist-für-jeden-was-dabei“- CD. Gott sei Dank! Es sind klare Songs mit exzellenten Texten, auf die man sich einlassen muss. Die 1000 Farben, von denen der Künstler spricht, stecken in seinen Texten, seinen Arrangements und auch in seiner Stimme und diese 1000 Farben ergeben ein rundes Album.

 

Der Opener der CD ist der Song „Ich lauf (an diesen Ort)“. Auch dieses Lied ist ein Spiegel des Ichs von Norman Stolz. Es geht um das Ausbrechen aus dem System. Das Hamsterrad hinter sich lassen, das Stellen von Fragen wie „Will ich das?“. Norman macht das nicht auf plakative Weise. Er verschickt keine Botschaften. Messages sind ihm fremd, vielmehr lässt er seinen Zuhörern Raum, um die Inhalte selbst entdecken zu können.

 

In „Land in Sicht“ findet sich ebenfalls viel von Norman wieder. Es geht darum, den eigenen Weg zu finden. Im Leben, in der Liebe. Irrwege sind möglich, auch Verirrungen und wenn Ziele am Horizont erscheinen und wieder verschwinden, der Weg wird weiter gegangen. „Über dem Horizont“ und „Du und ich“ sind in ihrer Art wunderschön reduzierte Songs. Gitarren. Die Arrangements spärlich, wenn überhaupt vorhanden. Alles ordnet sich dem Text unter, der sich mit der Emotion der Stimme und der Worte verbindet.

 

Der letzte Titel auf einer CD hat meist einen ebenso hohen Stellenwert wie der erste. Es ist der Song, mit dem sich das Album verabschiedet, seinen Eindruck hinterlässt und auf ein Wiederhören einlädt. Bei „1000 Farben“ ist die Abschiedsnummer „Schlaflos“. Norman singt darin Zeilen wie „Wie soll‘n wir nur wissen, wohin wir müssen, wenn wir nicht wissen, wohin die Reise geht. Die Last, die wir tragen müssen, ist zu schwer. Wir haben noch ziemlich weit zu gehen“. Es sind Gedanken, die wie Stürme im Kopf toben. Gedanken, die viele von uns mit dem Songwriter teilen. Norman Stolz entlässt uns mit diesem Lied in keine kuschelige Welt, sondern in die Realität. Es ist das, was ihm der Opa mitgegeben hat, als er Songs wie „A Hard Rain's A-Gonna Fall“ vorspielte.

 

Keine Kompromisse kennt er beim Sound, beim Klang, bei den Arrangements. Er hat am Ende ganz genaue Vorstellungen, wie die Songs klingen müssen. Findet im gemeinsamen Tun mit der Band heraus, wie sie nicht klingen sollen und so ist das Debut-Album zugleich ein ausgereiftes Werk.

 

Heute ist Norman Stolz 28 Jahre alt. Seine Songs sind die eines erwachsenen Mannes im frühen 21. Jahrhundert. Sie sind für Volksfeste und Bierzelte schlichtweg ungeeignet, für Radiohörer gemacht, die gerne gute, tiefgründige Texte hören und für‘s Fernsehen sind seine Lieder Perlen für Sendezeiten, an denen Menschen den Wunsch haben, sich mit Musik intensiver zu beschäftigen. Es ist Zuhörmusik und somit sind seine Lieder in ihren 1000 Farben schlichtweg großartig!

 

-az-

 

Weitere Informationen unter www.norman-stolz.com

 

Kontakt:

Promotionleitung:                   Heiner Peschmann      (Heiner.Peschmann@umusic.com)

Radio Promotion:                    Eberhard Pacak          (eberhard@pacakmusikpromotion.de)                                  Reinhard Meynen       (reinhard.meynen@t-online.de)