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04.04.2012

Paul van Dyk

Am 6. April 2012 wird Paul van Dyk – mehrfach ausgezeichneter DJ/Produzent und international Superstar der elektronischen Tanzmusik – mit der Veröffentlichung seines neuen Albums einen weiteren Meilenstein legen. Zwischen "In Between" und seinem Nachfolger "Evolution" liegen fünf Jahre, und während seiner zehnmonatigen Entstehungsphase konnte van Dyk auf zwei volle Jahrzehnte Erfahrung im Bereich der Musikkomposition zurückgreifen. 

Das Album umfasst Zusammenarbeiten mit einer breiten Palette an Produzenten, Sängern und Textern – und das nicht nur aus der Elektro-Szene. (Veröffentlichung bei VANDIT Records am 6. April 2012) "Bei 'Evolution' geht es nicht darum, den Markt zu bedienen", erklärt Paul. "Ich habe mit dem Produktionsprozess begonnen, als ich das Gefühl hatte, es sei die richtige Zeit dafür, auch wenn das vielleicht nicht mit dem der Musikindustrie übereinstimmte.

Als ich angefangen habe daran zu arbeiten, gab es keine Deadline und keinen musikalischen Auftrag. Keine Manager, die gesagt haben, du musst mit der oder dem arbeiten. Ich habe mit Kollegen gearbeitet die meine Passion für Musik teilen. Nur dann gibt es diese magischen, kreativen Momente. Was sich ergeben hat, hat sich ergeben, und dadurch war der gesamte Prozess wirklich besonders.. Wenn ich mir die Entstehungsweise anschaue, war die Tatsache, dass alle Puzzleteile von 'Evolution' so perfekt zusammenpassen, die größte Herausforderung und ich bin sehr stolz auf das gemeinsame Ergebnis….."

Seit "The Visions of Shiva" ist van Dyks Glaube an die besondere Dynamik einer Zusammenarbeit im Studio gefestigt. Mit Evolution bringt er diese Dynamik allerdings auf eine völlig neue Ebene. Wer die Produktionen von PvD bislang aufmerksam verfolgt hat, dürfte bereits mit vielen Künstlern, die ihn auf seinem neuen Album begleiten, vertraut sein. Sie alle werden von Paul regelmäßig ins Rampenlicht geholt, sei es in Clubs, in seiner Radioshow oder in beiden, und sie alle tragen auf ihre ganz eigene Weise Evolutionäres zu seinem sechsten Studioalbum bei.

Austin Leeds aus Miami war einer der ersten einflussreichen Künstler, die Paul zum Produktionsprozess ins Studio holte. Er gehörte bereits auf "In Between" zu den Gastkünstlern und ist auch für zwei Tracks des neuen Albums wieder mit Paul vereint. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an: Ihre produktive Berlin/Florida-Synergie kommt auf "Symmetries", dem Eröffnungstrack von "Evolution", besonders zur Geltung, der den Zuhörer mit seiner Dynamik und seinem schnellen Rhythmus sofort mitreißt. "Verano", ihre zweite Zusammenarbeit, greift etwas weiter, fängt auch pulsierende Drums, warme Synthie-Klänge und wilde Elektrobeats ein und verbindet all diese Elemente auf besondere Weise.

Wer nun fürchtet, "Evolution" könne einen Rückschritt zu Allerwelts-Trance bedeuten, kann aufatmen: Viel wahrscheinlicher ist, dass es für kollektives Pulsrasen sorgen wird. Gemeinsam mit Newcomer und Trance-House-Talent Arty hat Paul die expressive, grandiose Nummer "The Ocean" geschaffen. Das Duo war so begeistert von der Zusammenarbeit, dass sie es unbedingt wiederholen wollten: mit "The Sun After Heartbreak" schlagen sie eine andere Richtung ein und erhalten Unterstützung von Singer-Songwriterin Sue McLaren, die die weichen, entspannten Drum-'n'-Bass-Sounds mit ihren ergreifenden, erzählerischen Texten und ihrem wunderbaren Gesang bereichert.

Die darauf folgenden Tracks stehen ihren Vorgängern jedoch in nichts nach. "Dae Yor", eine Koproduktion mit Ummet Ozcan, ist pures Boxen-Dynamit, dessen Gate-Arpeggio-Effekte zum Besten gehören was es auf diesem Gebiet gibt.. Dieselben seismischen Ausschläge erzielen der fette Bass und die peitschenden Riffs von "A Wonderful Day", einer Kooperation mit Guiseppe Ottaviani. "Lost in Berlin" entfaltet sich nach intensiven, instrumentalen Anfängen über Michelle Leonards grandiosem Gesang hin zum atemberaubenden Finale.

Sänger wie Fieldwork (auch unter Johnny "Home" McDaid bekannt) und Caligola (von den schwedischen Alternative-Rockern Mando Diao) tragen die wichtigste Vorreiter-Komponente eines jeden PvD-Albums bei – den stimmungsvollen, männlichen Gesangspart. Die lyrische Introspektion der Tracks "Everywhere" und "If You Want My Love" verleiht auch diesem Album die so wichtige, wenn nicht sogar entscheidende, kraftvoll melancholische Note. Dem stehen jedoch auch leichtere Momente gegenüber. Seit Owl Citys Adam Young sich auf seinen ersten Ausflug in die Dance-Welt wagte, hat er sich zu einem der wichtigsten Brückenbauer zwischen der Welt der elektronischen und der nicht-elektronischen Musik entwickelt.

Für den radiofreundlichen Song "Eternity", ein wunderbar leichtes, optimistisches Stück. Zwar ein starker Kontrast zu den anderen Tracks, dennoch fügt es sich nahtlos in die gesamt Atmosphäre des Albums – ein echtes Geschenk, das dem Montagmorgen-Blues keine Chance lässt! Auf "Rock This" finden wir Paul spätnachts allein im Studio und im Einzelkämpfer-Modus wieder. Er liefert damit einen Track ab, der stilistisch ein so großes Gebiet abdeckt, dass er in keine Schublade passt. Sequenz für Sequenz überrascht er mit immer neuen, aufregenden, unmöglich vorherzusehenden Wendungen.

Oder kurz gesagt: Ihn zu hören, heißt, ihn zu lieben. Dies gilt in doppeltem Maße für den Beitrag der amerikanischen Sängerin Plumb. Seit ihrem Nummer-Eins-Hit "Cut" in den US-iTunes-Charts im letzten Jahr mehr als angesagt, leiht sie hier "I Don’t Deserve You" ihre eindringliche, emotionale Stimme. Während das Album sich allmählich seinem Finale nähert, ist nur noch Platz für einen weiteren Giganten:

Die famose Klangfarbe und Stimmlage von Sarah Howells eindringlich-empathischem Gesang auf "Heart Stops Beating" wird durch die mächtigen, orchestralen Töne und Gipfel stürmenden Synthies von Pauls Produktion in himmlische Höhen katapultiert. Vielseitig, kunstvoll und explosiv – van Dyks Sechstes Werk zeigt, dass ein Künstler-Album ohne Füllmaterial nicht nur möglich, sondern sogar in Perfektion erreichbar ist. 15 neue, atemberaubende Studioschöpfungen von Berlins liebstem Sohn stehen unmittelbar vor ihrer Enthüllung – die Evolution beginnt am 6. April!


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