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08.06.2007

Paul van Dyk - Biografie 2007

Paul van Dyk ist der internationale Superstar der elektronischen Musik. Seit dem Beginn seiner Karriere als professioneller DJ im Jahre 1993, gilt er als Pionier und Galionsfigur der Szene. Er verkaufte bislang mehr als 2,3 Millionen Tonträger und spielt auf seinen 110-120 jährlichen Auftritten vor nahezu 3 Millionen Zuschauern. Seine Tätigkeiten gehen jedoch weit über die eines Diskjockeys hinaus. Van Dyk komponiert, produziert und moderiert. Als Unternehmer führt er sein eigenes Plattenlabel VANDIT Records und den Internet-Radiosender VONYC.com mit Downloadplattform. Über seine musikalischen Tätigkeiten hinaus engagiert sich der Künstler politisch und sozial und erhielt 2006 für sein Engagement den Landesverdienstorden Berlins.

Jugend
Geboren wurde Paul van Dyk am 16.12.1971 in Eisenhüttenstadt. Seine Jugend verbringt er in Ost-Berlin, was ihm die Möglichkeit eröffnet, Radio- und Fernsehsender der Bundesrepublik zu empfangen: „Wir konnten damals Westfernsehen sehen und Westradio hören. Wir nahmen die Musik aus dem Radio auf und spielten sie dann auf unseren Partys. So etwas wie Clubs gab es dort nicht.“ Aufgrund der politischen Verhältnisse entscheiden sich Paul und seine Mutter noch vor dem unerwarteten Mauerfall zur Ausreise aus der DDR und ziehen nach Hamburg.

Laufbahn
Nach 1989 etabliert sich in Berlin die Clubkultur, die sich überwiegend auf Techno beschränkt. Paul van Dyk sieht in dieser Umgebung die Chance, elektronische Musik zu komponieren, die seinen Idealen und Vorstellungen entspricht. Mithilfe zweier Plattenspieler entstehen die ersten Mixtapes und 1991 folgt der erste Auftritt im Berliner Tresor-Cub. 1992 entsteht mit Cosmic Baby als „Visons of Shiva“ die erste Produktion „perfect day“. „Als ich meine erste Platte in Händen hielt, freute ich mich wie ein kleines Kind!“ erinnert sich der DJ.
Den internationalen Durchbruch schafft Paul van Dyk 1998 mit der remixed Single „For an Angel“, die weltweit die Dance- und Verkaufscharts stürmt: Zwei Wochen Nummer 1 in den englischen sowie vier Wochen in den deutschen Dancecharts!
Van Dyk ist einer der ersten DJs, die digitale Hardware wie Final Scratch verwenden. Durch seine vielfältigen Tätigkeitsfelder, baut der Musiker seinen Erfolg stetig aus. 1999 gründet er sein eigenes Label VANDIT, das Newcomern und etablierten Künstlern die Möglichkeit zur Veröffentlichung ihrer Tracks bietet. Auf VONYC.com, dem Internetradio, das die User auch als Downloadplattform nutzen können, präsentiert Paul van Dyk jeden Montag die Sendung „VONYC Sessions“ und moderiert des Weiteren Radiosendungen in Deutschland und den USA.
Am 3. Oktober 2005 spielt Paul van Dyk gemeinsam mit Peter Heppner zum Festakt der Deutschen Einheit „Wir sind Wir“ – in der Caligarihalle im Filmpark Babelsberg. Während Heppner singt und Paul van Dyk Keyboard spielt, wird die Musik live vom Deutschen Filmorchester Babelsberg eingespielt.
Im Laufe der letzten Jahre arbeitet van Dyk gemeinsam mit internationalen Stars, wie Justin Timberlake, Depeche Mode,
A-ha und U2.
2005 und 2006 krönen die Leser des DJ-MAG Paul van Dyk zum DJ No.1 of the world.

Engagement
Paul van Dyk engagiert sich weltweit in verschiedenen sozialen Projekten und Organisationen. Er unterstützt Pro Asyl, die Deutsche Kinderhilfe Direkt, die Berliner Aids Hilfe, die Non-Profit-Organisation Akanksha, die Kindern eine Schulbildung ermöglicht und die Initiative „Rückenwind“, die Jugendlichen aus Berlin, die von Armut betroffen sind, gleichwertige Chancen auf Bildung und individuelle Entwicklung zu ermöglichen.
„Jeder kann sich in seiner Nachbarschaft umkucken und dort anfangen zu helfen. Meine Nachbarschaft ist groß: Das kann Indien, Amerika oder Deutschland sein.“ so der Künstler.
Für sein soziales und politisches Engagement erhielt Paul van Dyk 2006 den Landesverdienstorden Berlins, verliehen durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit.

Facts
Paul van Dyk lebt in Berlin. Jedoch ist er nur selten in der Hauptstadt anzutreffen. Als internationaler Superstar legt er 635.000 Kilometer pro Jahr zurück, umrundet die Erde 16 mal und ist damit nicht nur ein Botschafter der Musik, sondern auch ein Botschafter Deutschlands.


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