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29.03.2001

Wacher schwarzer Pater - Ein Chesterton-Krimi

Peter Fitz, Wacher schwarzer Pater - Ein Chesterton-Krimi

Das wünscht sich vielleicht mancher katholische Dorfpfarrer an stillen Sonntagnachmittagen, wenn in der Küche nur die erzbischöflich bewilligte Haushälterin mit dem Bratengeschirr klappert: zu Ragtime-Zeiten im wilden Chicago verquere Fälle zu lösen.

Pater Brown macht das, seit ihn G. K. Chesterton um 1900 für seine Kriminalgeschichten erfunden hat. Entstanden ist tatsächlich der erstaunlichste Priester seit Petrus, dem allenfalls Don Camillo das Weihwasser reichen kann. Kurt Tucholsky war nicht schlecht beeindruckt von diesem Gottesmann: "In den Geschichten geht es so her: ein ganz verwickelter Kriminalfall harrt seiner Lösung - niemand weiß aus noch ein. Da kommt ganz zufällig der bescheidene, unauffällige und kleine Priester Pater Brown dazu, ein Priester, ein Sohn der katholischen Kirche, kommt, schweigt und siegt. Dieser Sherlock Holmes ist katholisch - ich hätte nie gedacht, dass Sellerie und Spargel nebeneinander möglich wären. Es schmeckt. Es schmeckt sogar sehr gut." Alle Achtung, Hochwürden.


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