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04.02.2016

Sinfonisch statt Synthesizer! Orchestrale Hits von Pink Floyd

Gelungenes Klassik Crossover ist eine Kunst für sich. Mit dem Pink Floyd-Album "Wish You Were Here Symphonic" ist ein wunderbarer Spagat zwischen rockigen Sounds und sinfonischer Dichte gelungen.

Pink Floyd, Sinfonisch statt Synthesizer! Orchestrale Hits von Pink Floyd Ⓒ Decca / Tiernen Trevallion

Wer am 5. und 6. September 2014 und am 12. Februar 2015 das Glück hatte, in den Londoner Abbey Road Studios anwesend zu sein, konnte Zeuge einer legendären Produktion werden, die, vier Jahrzehnte nach den Aufnahmen von Pink Floyds Album "Wish You Were Here" am selben Ort die Musik noch einmal in ganz neuer und außergewöhnlicher Klanggestalt aufleben lässt.

Das London Orion Orchestra blüht unter der Leitung von Peter Scholes auf seiner rockigen Mission richtig auf. Der neuseeländische Klarinettist, Dirigent und Komponist Peter Scholes hat bereits Stücke für das Royal New Zealand Ballet, das Auckland Philharmonia Orchestra, das Saint Matthew’s Chamber Orchestra und Chamber Music New Zealand komponiert und ist Gründer und musikalischer Leiter des Auckland Chamber Orchestra. Für das ambitionierte Pink Floyd Projekt ist er tief in die Musik der Band eingetaucht und hat in seinen intelligenten Arrangements die Essenz daraus in große sinfonische Bögen verwandelt. Diese knüpfen an das Schaffen der legendären Rockmusiker an und lassen zugleich eine ganz eigene musikalische Welt entstehen. Man muss kein Pink Floyd Fan sein, um dem Reiz dieser besonderen Klänge zu erliegen - und wenn man Fan ist, dann wird man von der originellen Hommage an die Geschichte der britischen Rockband begeistert sein.

Prominente rockige Unterstützung haben die Musiker des London Orion Orchestra durch den exzentrischen amerikanischen Sänger Alice Cooper, Dave Fowler und Stephen McElroy an den Gitarren und Rick Wakeman an den Keyboards. Alice Cooper und Rick Wakeman interpretieren den Titelsong "Wish You Were Here, den man in einer Version von Dave Fowler und Stephen McElroy noch ein zweites Mal auf dem Album erleben kann. Das Orchester präsentiert alte Hits "Welcome To The Machine", "Have A Cigar", "Eclipse" und das neunteilige Stück "Shine On You Crazy Diamond" von 1975, das Syd Barrett, dem Mitbegründer und kreativen Kopf von Pink Floyd gewidmet ist.

Die Klänge des Orchesters wirken wie ein Blick durch ein Kaleidoskop. Sie funkeln und strahlen und verändern permanent ihre Gestalt und ihre Klangfarben. Peter Scholes hat die vielen Facetten des wandelbaren orchestralen Klangkörpers perfekt in seinen Arrangements herausgekitzelt und überrascht die Ohren mit einem aufregenden Mix aus sinfonischer Wucht, rockigen Reminiszensen und experimentellen Sounds.


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