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Point Whitmark, Point Whitmark BACKSTAGE EXCLUSIV

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11.06.2009

Die Geschichte der Stadt

1638: Die Ankunft
Nach zweimonatiger Schreckensfahrt erreichte das englische Segelschiff Medley die Küste von Neuengland. Obwohl die Medley kaum noch seetüchtig war, wollte der Kapitän das Schiff auf neuen Kurs gen Süden bringen. Nur dem beherzten Eingreifen des Schreiners David Whitmark war es zu verdanken, dass die Medley dennoch vor Anker ging. David Whitmark betrat an der Spitze von 102 Siedlern und einem Teil der Besatzung den Flecken Erde an der nordamerikanischen Küste, der schon am nächsten Tag nach dem mutigen Retter benannt wurde: POINT WHITMARK.

 

1660: Die Irokesen

Im Spätsommer des Jahres 1660 kehrten fünf Männer nicht von der Jagd zurück. Eine Gruppe Freiwilliger unter der Führung von Bürgermeister Whitmark machte sich auf die Suche und geriet in einen Hinterhalt der sehr grausamen Irokesen. Die meisten Siedler wurden in wenigen Minuten massakriert. Nur der Bürgermeister und zwei seiner Begleiter entkamen. Nach ihrer Rückkehr befestigten sie sofort das Dorf mit einer Palisade. Ein Angriff der feindseligen Indianer wurde abgewehrt. In den nächsten Wochen befand sich Point Whitmark in einem Belagerungszustand. Noch lange Zeit danach war es lebensgefährlich, das Umland zu durchstreifen.

 

1694: Die Hexenjagd
Im Frühjahr 1694 tauchte der fanatische Wanderprediger Finley Tugwell in der Siedlung auf. Gemeinsam mit dem Sohn des neuen Bürgermeisters Banner bezichtigte er John Harding, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Die Mehrheit der Menschen in Point Whitmark war zunächst belustigt über die Vorgänge. Als es zu einer von Tugwell geführten Gerichtsverhandlung kam, deren Ziel es war, John Harding und seinen Waschbären an den Galgen zu bringen, traute sich jedoch niemand, gegen den wahnsinnigen Prediger und die Familie des Bürgermeisters vorzugehen. Mit einer Ausnahme: Betty Carmichael. Das elfjährige Mädchen beschloß die beiden Angeklagten zu befreien. Ihr Versuch missglückte. Tugwell ertappte Betty und wollte sie ebenfalls als Hexe vor Gericht stellen. Bettys Vater geriet außer sich vor Zorn und stürmte mit seinen Brüdern und Freunden das Haus des Bürgermeisters, um dem Spuk ein Ende zu setzen.

1727: Das Erdbeben
Ein Erdbeben erschütterte weite Teile Neuenglands. In Point Whitmark stürzte die Hälfte aller Häuser ein. Auf dem Dorfplatz tat sich eine zwei Meter breite Spalte auf. Zeugen berichteten später, dass aus der unergründlichen Tiefe grauenvolle Geräusche zu hören waren. "Wie das Heulen geschundener Seelen in der Hölle." Nach einer Stunde schloß sich der Abgrund so plötzlich wie er entstanden war und verschluckte dabei zwei neugierige Bürger, die sich zu weit über den Rand gebeugt hatten.

1816: Die Eiszeit
Im Jahre 1816 nahm der Winter kein Ende. Die Menschen in Point Whitmark mussten mit ansehen, wie die gesamte Ernte im Juni und Juli bei strengem Frost erfror. Flüsse, Bäche und Wasserfälle erstarrten monatelang zu Eis. Die Menschen mussten ihre von der Kälte aufgesprungene Haut an Händen und Füßen mit Nadel und Faden zusammennähen. Medikamente standen ihnen schon längst nicht mehr zur Verfügung. Deshalb besann sich der Arzt auf die Heilmittel der Indianer. Aus Weidenrinde gewann er eine schmerzlindernde und fiebersenkende Säure. Doch sich selbst konnte er nicht helfen. Dem Wahnsinn verfallen, wurde er beobachtet, wie er barfuss und nur mit einem Nachthemd bekleidet zwischen den mächtigen Bäumen des Waldes verschwand.

1845: Der Brand
Die 1659 errichtete Holzkapelle wurde durch einen rätselhaften Brand zerstört. In den verkohlten Überresten wurde eine steinerne Statue von Aireskoi, dem irokesischen Gott des Krieges und der Jagd, entdeckt.

1848: Der Goldrausch 

In Kalifornien wurde Gold gefunden. Fast ein Fünftel der Bevölkerung von Point Whitmarkfolgte der Verlockung schnellen Reichtums. Die meisten kehrten nachMonaten enttäuscht zurück.

1861-1865: Der Bürgerkrieg

Bürgerkrieg zwischen den Nord- und den Südstaaten.Die drei Söhne des Dorflehrers von Point Whitmarkmeldeten sich 1862 freiwillig, um für ein vereintes Land und gegen die Versklavung der Schwarzen zu kämpfen. Es gilt als ein Wunder, dass im Sommer 1865 alle drei unverletzt aus den grausamen Schlachten zurückkehrten. Das Berühren ihrer Kleidung gilt bis in die heutige Zeit als Glück bringend. Ihre Uniformen können im Stadtmuseum besichtigt werden. Allerdings befinden sie sich dort mittlerweile hinter sicherem Glas.

1934: Der Meteorit
Am Abend des 24. Mai bemerkten viele Menschen in Point Whitmark einen gleißenden Lichtschein am Horizont, unmittelbar gefolgt von einer Explosion. Die Feuerwehr rückte aus und entdeckte in weniger als zwei Meilen Entfernung vom Stadtzentrum auf einem Getreidefeld einen tiefen Krater. Die Hitze vor Ort war so groß, dass eine Scheune in fast fünfzig Meter Entfernung in Flammen aufging. Erst am nächsten Morgen konnte man in den Krater hinabsteigen. Auf dessen Boden fand man die Überreste eines Meteoriten. Die bläulich schimmernden Fundstücke wurden zunächst ins Rathaus gebracht und später in die Hauptstadt von New Hampshire transportiert. Dort verlor sich ihre Spur. In Point Whitmark erkrankten einige der Menschen, die mit dem Meteoriten in Berührung gekommen waren, an einer rätselhaften Krankheit.

1938: Der Hurrikan
Ein verheerender Hurrikan türmte den Atlantik zu einer riesigen Flutwelle auf, die den Hafen und einen Teil der Stadt unter sich zerschmetterte.


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