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08.04.2009

Ray Charles - Genius: The Ultimate Ray Charles Collection

Ray Charles, Ray Charles - Genius

Zum Auftakt eines umfangreichen Wiederveröffentlichungsprogramms mit den Aufnahmen von Ray Charles bringt Concord Records am 22.05. 2009 die Anthologie "Ray Charles - Genius: The Ultimate Ray Charles Collection" heraus. Die Compilation, die insgesamt 21 Hits enthält, setzt sich zusammen aus den einflußreichen Aufnahmen, die der Sänger und Pianist für die Labels Atlantic und ABC/Paramount gemacht hat. Das Repertoire reicht dabei vom 1955 entstandenen ersten Ray-Charles-Hit "I Got A Woman" über die Klassiker "Busted", "Georgia On My Mind", "Hit The Road, Jack" und "I Can't Stop Loving You" bis hin zu einer 1972 eingespielten Version von "America The Beautiful". Für sämtliche Tracks wurden die Aufnahmen der Originalbänder digital neugemastert.

Letztes Jahr schloß die Concord Music Group mit der Ray Charles Foundation einen Exklusivvertrag über die Verwertung der Aufnahmen ab, die der am 10. Juni 2004 gestorbene Künstler in den 60er und frühen 70er Jahren für ABC/Paramount und ABC/Tangerine eingespielt hatte. Geplant ist nicht nur eine Serie von CD-Wiederveröffentlichungen, sondern auch die erstmalige Digitalisierung des gesamten Ray-Charles-Katalogs dieser Jahre.

Die Compilation "Ray Charles - Genius: The Ultimate Ray Charles Collection" enthält die Höhepunkte dieses Katalogs sowie die frühen Hits der Atlantic-Jahre. "Das erste Gefühl, das einen - selbst nach nur einem kurzen Blick auf die hier versammelten Titel - überkommt, ist Verwunderung", schreibt der bekannte Jazzautor Don Heckman in seinen Linernotes. "Allein schon der Abwechslungsreichtum des Materials ist
beeindruckend: es gibt natürlich Bluenummern, umgewandelte Gospel-Songs, Country-Stücke, einen Standard aus dem 'American Songbook', einen Beatles-Klassiker und eine einzigartige Interpretation der amerikanischen Hymne 'America The Beautiful'. Das allein wäre schon beachtlich, aber was Ray Charles mit all diesen buntscheckigen Nummern anstellt ist einfach umwerfend. Gute Sänger können großartige Interpretationen abliefern. Großartige Sänger wie Charles aber eignen sich das Material derart an, daß sie die Songs zu ihren eigenen machen, wobei sie die Essenz eines jeden Stücks intakt lassen."

Zehn Nummern dieser Kollektion schafften es in den Rhythm'n'Blues-Charts auf den ersten Platz und dreien gelang dasselbe Kunststück in den Pop-Charts. "Das mag nach nichts anderem als Zahlenspielereien klingen", meint Heckman, "aber diese Zahlen stehen für einen außergewöhnliche Kette von Erfolgen. Denn Charles brachte in beinahe jedem Jahr zwischen
1954 und 1967 eine Top-10-Rhythm'n'Blues-Single heraus und in beinahe jedem Jahr zwischen 1959 und 1967 eine Top-10-Pop-Single."

Das Album enthält 21 der größten Ray-Charles-Hits aller Zeiten. Jeder besitzt eine eigene Geschichte und hat eine spezielle Bedeutung. Der von Percy Mayfield geschriebene Song "Hit The Road, Jack", mit dem das Album beginnt, eroberte den ersten Platz der Pop-Charts und brachte Charles
1961 einen Grammy ein. In der Kollektion findet man außerdem den Song "What I'd Say (Part 1)", der in der vom Rolling Stone zusammengestellten "Liste der 500 großartigsten Stücke aller Zeiten" den zehnten Platz einnimmt, den 1963 aufgenommenen Klassiker "Busted" und "I Can't Stop Loving You" vom Album " Modern Sounds In Country And Western Music", das 1962 den ersten Platz der Rhythm'n'Blues- und Pop-Charts eroberte. Das von Bobby Sharp geschriebene "Unchain My Heart" fehlt hier ebenso wenig wie die unvergleichliche Interpretation von Hoagy Carmichaels "Georgia On My Mind", mit der Charles einen weiteren Nummer-1-Hit in den Pop-Charts landete. Mit "I Got A Woman" nahm Ray Charles 1955 der erste Mal den ersten Rang der Rhythm'n'Blues-Charts ein - fünfzig Jahre später samplete es der Rapper Kayne West für seinen No. 1-Hit "Gold Digger".
Der Jimmie-Davis-Standard "You Are My Sunshine" brachte Ray Charles 1962 erneut auf Platz 1 der Rhythm'n'Blues-Single-Charts.

Besonders unter die Haut geht Charles' Version des durch Hank Williams bekannt gewordenen Country-Songs "Take These Chains From My Heart". Die CD enthält darüber hinaus noch das ungewöhnliche "Hide Nor Hair", den durch Ray zum No.1-Rhythm'n'Blues-Hit gemachten Ashford & Simpson-Song "Let's Go Get Stoned", ein Remake des 1956er Jerry-Vale-Hits "You Don't Know Me", mit dem Charles 1962 auf den zweiten Platz der Pop-Charts gelangte, und eine wunderbare Version der Gospel-Hymne "Hallelujah, I Love Her So". Mit dem von Buck Owens geschriebenen "Crying Time" belegte Ray Charles 1966 unter anderem den sechsten Platz der Pop-Charts, während er mit dem funkigen "I'm A Fool For You" wiederum 1955 die Spitze der Rhythm'n'Blues-Charts erklettert hatte. Für seine Coverversion des Clovers-Hits "One Mint Julep" arbeite Ray Charles 1961 mit dem nicht weniger genialen Bandleader, Arrangeur und Produzenten Quincy Jones zusammen. "Here We Go Again" präsentiert Ray Charles in einem fantastischen Duett mit der großen Jazzsängerin Betty Carter. Einen ganz eigenen Touch gab Ray Charles auch dem Beatles-Klassiker "Yesterday". Abgeschlossen wird die Kollektion mit der Hymne "America The Beautiful".

Dem musikalisch edlen Inhalt dieser CD angemessen ist auch die Verpackung von "Genius: The Ultimate Ray Charles Collection". Die CD steckt mit einem 24seitigen Booklet mit seltenen Fotos sowie einem Begleittext von Don Heckman in einem wunderbaren, mit einer Prägung versehenen DigiPack.

Im Laufe des Jahres wird Concord Records unter anderem noch die Alben "Modern Sounds In Country And Western Music" (Volume 1 & 2/1962), "The Genius Hits The Road" (1960), "A Message From The People" (1972) sowie "Genius + Soul = Jazz & More" wiederveröffentlichen.

Mehr Informationen zu Ray Charles finden Sie unter: www.ray-charles.de


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