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11.02.2013

Renée Fleming, Kim Kashkashian und der New Yorker „Ring“ triumphieren bei den 55. Grammys

Renée Fleming, Fleming, Kashkashian & MET-Ring siegen bei den Grammys © Decca/Andrew Eccles

Bei der gestrigen Verleihung der 55. Grammy Awards in Los Angeles wurden Renée Fleming, der neue Robert Lepage-"Ring" aus der New Yorker Met und Kim Kashkashian mit drei der begehrtesten Trophäen der Musikbranche ausgezeichnet.

Renée Flemings von Decca veröffentlichtes Album „Poèmes“, aufgenommen mit dem Orchestre National de France unter Leitung von Alan Gilbert und dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Seiji Ozawa, wurde zur Besten klassischen Soloaufnahme gekürt. Die Zusammenstellung sinnlicher Meisterwerke der französischen Frühmoderne war im Februar 2012 erschienen und enthält neben Maurice Ravels „Shéhérezade“, Olivier Messiaens erstem bedeutendem Liederzyklus „Poèmes pour mi“ zwei Werke von Henri Dutilleux, das für Fleming geschriebene „Le Temps l'horloge“ und „Deux Sonnets de Jean Cassou“, das die Sopranistin auf Bitten des Komponisten in ihr Repertoire aufgenommen hat.

Gewinner in der Kategorie Beste Opernaufnahme wurde Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“, inszeniert von Robert Lepage und dirigiert von James Levine und Fabio Luisi. Unter den Solisten finden sich Deborah Voigt als Brünnhilde, Eva-Maria Westbroek als Sieglinde, Bryn Terfel als Wontan/Wanderer, Jonas Kaufmann als Siegmund und Mojca Erdmann als Waldvogel, dazu das Orchester der Metropolitan Opera. Der im September 2012 auf Deutsche Grammophon als DVD und Blu-ray erschienene "Ring" beinhaltet auch den Film „Wagner's Dream“, eine Dokumentation über die kontrovers diskutierte Inszenierung des gigantischen Bühnenwerks.

Kim Kashkashian gewann in der Kategorie Beste klassische Instrumentalaufnahme mit ihrem Album „Kurtag/Ligeti“, das im August 2012 bei ECM New Series erschienen war. Das Album der für ihre ebenso kühnen wie subtilen Interpretationen gefeierten US-amerikanischen Bratschistin beinhaltet Kurtags „Zeichen, Spiele und Botschaften“ mit neunzehn aphoristischen Sektionen und Ligetis bedeutendste Solokomposition neben seinen Klavierwerken, die sechssätzige Sonate für Viola.


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