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14.10.2005

Biografie: Intensive Care

ROBBIE WILLIAMS

Entertainer, Showman, Hitmaschine. Mit seinen 31 Jahren ist Robbie Williams längst eine Pop-Ikone. In seiner mittlerweile 14 Jahre umfassenden Karriere hat er den Aufstieg vom Boyband-Pin-up zum derzeit beliebtesten und erfolgreichsten Entertainer des Vereinigten Königreichs Großbritannien absolviert.

In den fünf Jahren mit Take That und weiteren neun Jahren als Solokünstler hat Robbie Williams eine imposante Phalanx von Singles veröffentlicht, wobei von seinen 21 UK-Top-Ten-Hits es sechs an die Spitze der UK-Charts schafften. Robbies Songs spiegeln wie bei kaum einem anderen Popkünstler auf nicht selten amüsante und ironische Art und Weise sein Leben wider und sind zugleich die Chronik einer ungewöhnlichen Karriere: Sie zeichnen das Bild eines Superstars mit all seinen menschlichen Schwächen und inneren Kämpfen.

Blickt man zurück auf das Jahr 1995, so schien Robbies Karriere bereits in Schutt und Asche zu liegen. Dabei war der Junge gerade mal 21 Jahre alt. Es war das Jahr, in dem Robbie bei Take That das Handtuch geworfen hatte, jener wohl berühmtesten Boyband, mit der er acht Number-One-Hits in Folge feierte und zum Teenageridol aufgestiegen war. Sein Befreiungsschlag, der daraus resultierte, dass er nicht mehr wie eine Marionette behandelt werden wollte, hatte zur Folge, dass sich die Band nach seiner Trennung ein Jahr später komplett auflöste.

Dass sich Sänger aus solchen Formationen selten als Solokünstler bewähren, schien auch bei Robbie Williams zunächst der Fall zu sein. Seine ersten Singles und sein Debütalbum zeitigten anfangs nur mäßigen Erfolg, verglichen mit den Standards von Chart-Toppern, die er gewohnt war. Dann, in der Weihnachtszeit des Jahres 1997, avancierte seine triumphal gefühlvolle Ballade "Angels" zur Hymne einer Generation. Es dauerte nicht lange und sein erstes Album "Life Thru A Lens" stand an der Spitze der UK-Charts - sechs Monate nach der Veröffentlichung.

Im Sommer des Jahres 1998 eroberte Robbie Großbritannien endgültig. Plötzlich gewann er eine neue und gereifte Generation an Bewunderern. Robbie wurde nicht mehr nur von seinen alten Smash-Hits-Fans zum besten männlichen Sänger gewählt, er stand auch bei den Lesern von NME und Melody Maker mit einem Mal hoch im Kurs. Einer der Schlüsselmomente seiner gesamten Karriere war sein Auftritt in Glastonbury, insbesondere als er "Angels" sang, bei dem das größte Publikum, das sich jemals vor der Pyramid Stage versammelt hatte, frenetisch mitsang. Ähnliche Szenen wiederholten sich bei seinen Auftritten in Slane Caste und den Festivals V98 und T-in-the-Park.

Robbie Williams war endgültig bei seinen Landsleuten gelandet. Und während die große Brit-Pop-Blase platzte, feierte Großbritannien seinen neuen Star. Eine schier unglaubliche Erfolgsserie nahm richtig Fahrt auf. "Millennium", seine nächste Single, avancierte zum ersten Number-One-Hit seiner Solokarriere, gefolgt von dem einen Monat später veröffentlichten Album "I've Been Expecting You", das im Oktober 1998 an die Spitze der UK-Charts stürmte.

Auch das nächste Jahr sollte triumphal werden. Im Januar 1999 war Robbie der erste Künstler seit sieben Jahren, der gleich mit zwei Alben in den Top Ten vertreten war. Im November folgte mit der Single "She's The One" (als Doppel-A-Seite mit "It's Only Us" veröffentlicht) sein zweiter UK-Number-One-Hit und die Tickets für seine nunmehr dritte Tournee durchs Vereinigte Königreich waren binnen weniger Stunden vergriffen. Seine Show in Slane Castle war zudem schneller ausverkauft als die anderer prominenter Headliner wie Queen, REM, Bowie und Springsteen.

Auch im neuen Jahrtausend setzte Robbie seinen Siegeszug fort. Und wie. Mit dem kontroversen Videoclip des fulminanten "Rock DJ" erregte er Aufsehen und stürmte mit dem Song europaweit die Charts. Mit diesem Smash Hit hatte er den Weg für sein nächstes Album wunderbar geebnet: "Sing When You're Winning" erschien im Sommer 2000 und avancierte ebenfalls auf dem europäischen Kontinent zum Bestseller und Spitzenreiter der Album-Charts.

Sein nächstes Projekt widmete Robbie mit Leib und Seele seiner alten Liebe für Swing-Klassiker: "Swing When You're Winning" war eine rundum gelungene Hommage an das berühmte Rat Pack alias Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr., aufgenommen in den legendären Capitol-Studios von Hollywood. Neben einigen denkwürdigen Duetten mit anderen Stars sang Robbie auch ein Duett mit Old Blue Eyes, dank moderner Technik und der ausdrücklichen Erlaubnis von Sinatras Erben. Robbie beendete dieses besondere künstlerische Jahr wie es begonnen hatte: an der Spitze der Single-Charts - diesmal mit dem Duett "Somethin' Stupid" an der Seite von Nicole Kidman.

Um inneren Frieden zu finden und seine Batterien wieder aufzuladen, zog Robbie von London nach Los Angeles. Das Jahr 2002 wollte er eigentlich mal ausspannen, doch seine Rastlosigkeit trieb ihn weiter: Innerhalb eines Jahres schrieb er die Songs für ein neues Album und vollendete auch die Aufnahmen. Im November 2002 erschien das spektakuläre Album "Escapology", das wie seine Vorgänger zum Number-One-Album wurde und mit "Feel" und "Come Undone" weitere internationale Top-Hits enthielt.

Robbie Williams toppte seinen Charterfolg mit einer massiven Welttournee: ein Triumphzug, der weltweit 1,3 Millionen Fans mobilisierte, die ihrem Star zujubelten; allein 375.000 Robbie-Fans kamen im August 2003 nach Knebworth im englischen Hertfordshire. Das dreitägige Konzert-Event avancierte somit zur größten Open-Air-Show, die es in der Geschichte Großbritanniens gegeben hat. Bei den World Music Awards 2003 wurde Robbie zum besten britischen Pop/Rock-Künstler gekürt.

Damit nicht genug, entfesselte die CD "Live At Knebworth" einen Verkaufsboom und avancierte zum schnellstverkauften britischen Live-Album aller Zeiten, anschließend brach die DVD "What We Did Last Summer" sämtliche Verkaufsrekorde und ging als bestverkaufte Musik-DVD aller Zeiten in die Geschichte ein.

Die Erfolgsstatistik von Robbie Williams hat ungeheure Dimensionen erreicht. Die weltweiten Verkäufe seiner Singles, Alben und DVDs summieren sich mittlerweile auf 35 Millionen. Mit insgesamt 15 Brit-Awards ist Robbie der Rekordhalter des wichtigsten britischen Musikpreises, er ist mit drei Ivor Novello Awards ausgezeichnet worden (darunter ein Spezialpreis für Songwriting gemeinsam mit Guy Chambers) und hat neben den vier Echos in Deutschland zahlreiche andere internationale Auszeichnungen erhalten.

Seine von Kritikern hoch gelobte Biographie "Feel" (geschrieben von Chris Heath) führte im Jahr 2004 ebenso wochenlang die Bestsellerlisten an wie der Megaseller "Greatest Hits" die UK-Charts. Mit seinen "Greatest Hits" belegte Robbie auch in Deutschland einmal mehr auf Anhieb die Pole-Position. Die Single "Radio", die erste gemeinsame Arbeit mit seinem neuen Songpartner Stephen Duffy, schaffte ebenfalls es an die Spitze der UK-Charts.

Seinen jüngsten Bühnentriumph feierte Robbie Williams mit seinem Auftritt bei Live8 in London, für viele das Highlight der gesamten Show.

Am 21. Oktober 2005 veröffentlicht Robbie Williams sein neues Studioalbum "Intensive Care". Bereits die immense Popularität der Single "Tripping" bei den europäischen Radiostationen demonstriert, dass Robbie wieder da ist, um sich innig um seine Millionen von Fans zu kümmern. Intensive Care!
Oktober 2005
Das Albumcover sowie Fotos zum downloaden finden Sie unter www.emi-promotionservices.de


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