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14.09.2009

Roberto Alagna gratuliert zu 111 Jahren Deutsche Grammophon

Roberto Alagna, Roberto Alagna gratuliert zu 111 Jahren Deutsche Grammophon © Alix Laveau

Mein erstes Album bei der Deutschen Grammophon hatte etwas Anachronistisches, denn es galt dem Andenken an Luis Mariano. Damit zeichnete sich aber auch der Beginn eines neuen Abenteuers in meiner Karriere ab, mit dem ich die Grenzen der Oper überschritt. Ich kam zu diesem Label mit neuen Projekten, die ganz anders waren als alles, was ich bis dahin gemacht hatte. Und das Team der Deutschen Grammophon gab und gibt mir jeden Tag die Freiheit und das totale Vertrauen, sie zu verwirklichen.

In diesem Klima von Zutrauen und Harmonie konnte ich das Album The Sicilian mit einem volkstümlichen Repertoire aufnehmen, für das sich noch kein einziger klassischer oder Popsänger interessiert hatte. Die Deutsche Grammophon nahm ohne Zögern das Risiko gemeinsam mit mir auf sich. Natürlich freut mich umso mehr, dass diese Aufnahmen beim Publikum dann so großen Erfolg hatten. Das Gleiche galt für die Uraufführung der Oper Le Dernier Jour d’un Condamné meiner Brüder David und Frédérico nach einem Roman von Victor Hugo im Juli 2007 in Paris. Sie wurde bei dieser Gelegenheit aufgezeichnet und einige Monate später veröffentlicht. Ein solches Engagement ist für mich der tägliche Beweis von Vertrauen und großzügiger Unterstützung. Sowohl im klassischen als auch im volkstümlichen Repertoire kann ich auf die Hilfe eines Teams zählen, das meine Auswahl zu seiner eigenen macht.

DVDs bilden einen wesentlichen Bestandteil meiner Diskographie, und die Deutsche Grammo­phon zögerte nicht einen Augenblick, Alfanos Cyrano de Bergerac, seinerzeit eine fast unbekannte Oper, sowie Leoncavallos Pagliacci herauszubringen. Alle Aufnahmen meiner früheren Recitals wurden von diesem renommierten Label in seinen Katalog integriert, um in der ganzen Welt verbreitet zu werden. Ich fühle mich dadurch sehr geehrt. Die Deutsche Grammophon unterstützt mich in meinen Ideen und schenkt mir aufmerksam Gehör. Und das Abenteuer geht weiter.

Mehr Informationen zum Jubiläum finden Sie auf der 111 Jahre Deutsche Grammophon Website.


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