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04.07.2011

Biografie

». . . er hat eine herrliche, zurzeit wohl unübertroffene Tenorstimme: sahnig, weich und zart, mit eindrucksvollen Schluchzern (unerlässlich für die Leidensmomente, die Tenöre zu singen haben) und einer fantastischen Atemkontrolle, die weitgespannte musikalische Bögen ermöglicht . . . seine Stimme ist von großer Musikalität . . .«
Classic FM (London), Juni 2008

Rolando Villazón wird 1972 in Mexico City geboren. 1983 tritt er in die Espacios Akademie für darstellende Kunst ein, wo er Musik, Schauspiel, modernen Tanz und Ballett studiert. 1990 begegnet er dem Bariton Arturo Nieto, der ihn in die Welt der Oper einführt und sein Gesangslehrer wird. Zwei Jahre darauf tritt Villazón in das Nationale Musikkonservatorium ein und setzt sein Studium bei Enrique Jaso fort; nach dem Gewinn zweier nationaler Wettbewerbe wird er Schüler des Baritons Gabriel Mijares. 1998 wird er Teilnehmer des angesehenen »Merola Opera Program« an der San Francisco Opera, wo er Meisterkurse bei Joan Sutherland absolviert und Alfredo in Verdis La Traviata singt. Im Anschluss wird er in das »Young Artists Program« der Pittsburgh Opera aufgenommen und tritt in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Donizettis Lucia di Lammermoor und Samuel Barbers Vanessa auf. Heute genießt Rolando Villazón internationale Anerkennung als einer der führenden lyrischen Tenöre der Gegenwart und wird weltweit in den Musikmetropolen für seine Leistungen gefeiert.

1999    Gewinnt den Publikums-Preis, den Zarzuela-Preis und den zweiten Hauptpreis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Europadebüt in Genua mit Massenets des Grieux in Manon, anschließend in Lyon Rodolfo in Puccinis La Bohème

2000    Debüts u.a. in Rom und an der Bayerischen Staatsoper (Rodolfo), der Berliner Staatsoper (Macduff in einer Neuproduktion von Verdis Macbeth) und der Pariser Opéra Bastille (Alfredo)


2001    Debüts an der Deutschen Oper Berlin, der Los Angeles Opera und der Opéra de Mont-pellier (jeweils als Alfredo)

2002    Engagements u.a. als Rinuccio (Puccini, Gianni Schicchi) in Los Angeles und Gounods Faust an der Opéra Bastille

2003    Singt Rodolfo in Glyndebourne, Alfredo an der Berliner Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper und bei seinem Debüt an der New Yorker Met sowie Faust (Gounod) an der Bayerischen Staatsoper. Erhält den Preis der Victoires de la Musique Classique in der Sparte »Ausländische Entdeckung des Jahres«

2004    Debüt am Covent Garden als Offenbachs Hoffmann; Rollendebüt als Don Carlo (Verdi) an der Nederlandse Opera (unter Riccardo Chailly); Debüt an der San Francisco Opera als Alfredo; Don José in Carmen an der Berliner Staatsoper (unter Daniel Barenboim); Villazóns erste Soloaufnahme mit Opernarien von Cilea, Donizetti, Mascagni, Puccini und Verdi wird allgemein von der Kritik gerühmt, erhält den Diapason d’or 2004 sowie den Echo-Preis 2004 in der Sparte »Arien und ¬Duette« und wird von Opera News und der New York Times mit dem Prädikat »Best of the Year« ausgezeichnet

2005    Singt bei den Salzburger Festspielen Alfredo als Partner von Anna Netrebko in einer Neuproduktion von La Traviata, die von Deutsche Grammophon mitgeschnitten wird. Die Aufnahme erhält außerordentlichen Beifall und wird 2006 mit einem Echo-Preis als »Bestseller des Jahres«, zwei Platin-Schallplatten und einer Grammy®-Nominierung ausgezeichnet. Andere Engagements u.a. als Gounods Roméo in Los Angeles; Herzog (Ri-goletto) am Covent Garden und an der Met; Nemorino (L’elisir d’amore) in Barcelona; Hoffmann in Wien; außerdem Konzertauftritte in Paris (Théâtre des Champs-Élysées) und Tokio (Opera City). Villazón wird 2005 bei der Echo-Preisverleihung als »Sänger des Jahres« ausgezeichnet. Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesell-schaft (Beginn Juni 2006)

2006    Auftritte als Nemorino (unter Gustavo Dudamel) und Don José (unter Barenboim) in Berlin, Lenski in Tschaikowskys Eugen Onegin am Covent Garden, Herzog und Rodolfo an der Met, des Grieux in Massenets Manon in Los Angeles (jeweils mit Anna Netrebko unter Leitung von Domingo) und Edgardo (Lucia di Lammermoor) beim Festival d’Orange. Recitals und Konzerte in Moskau, London und Wien (mit Anna Netrebko), in New York, Paris, Monte Carlo, Madrid und beim Faenol Festival (mit Bryn Terfel und Angela Gheorghiu). Saison-Höhepunkt und sensationeller Erfolg ist das Open-Air-Konzert mit Netrebko und Domingo in der Berliner Waldbühne vor über 20.000 Zuhö-rern, das für ein Millionenpublikum weltweit im Fernsehen ausgestrahlt und auf DVD veröffentlicht wird (Echo-Preis 2007, Goldene Schallplatte in Deutschland und Österreich). Außerdem erscheint die gefeierte Salzburger Produktion von La Traviata auf DVD (Victoires de la Musique Classique 2007 als »DVD des Jahres«; Prix Toscanini – Académie du disque lyrique 2007)

2007    Singt in Les Contes d’Hoffmann an der Opéra Bastille, La Bohème an der Wiener Staatsoper, Manon in Berlin und Barcelona. Konzertante Aufführungen von La Bohème in München werden von Deutsche Grammophon mitgeschnitten. Die Gesamtaufnahme wird auch als Soundtrack für einen Kino- bzw. Fernsehfilm veröffentlicht (2008). Kon-zerte und Recitals in Europa, mit Netrebko am Théâtre des Champs-Élysées, im Lincoln Center und auf Deutschland-Tournee. Veröffentlichung des Albums Duets mit Anna Netrebko und der Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisotti

2008    Massenets Werther und Manon sowie La Bohème an der Wiener Staatsoper, Eugen Onegin und Verdis Requiem in Berlin, Don Carlo und Les Contes d’Hoffmann am Covent Garden sowie Gounods Roméo et Juliette bei den Salzburger Festspielen (Mitschnitt Deutsche Grammophon). Konzert im Wiener Schloss Schönbrunn (mit Netrebko und Domingo); weitere Konzerte und Recitals in Europa. Veröffentlichung seines ersten Solo-Albums Cielo e mar für Deutsche Grammophon mit einer Auswahl italienischer Opernarien; DVD-Veröffentlichung von Manon mit Netrebko und der Staatskapelle Berlin unter Barenboim

2009    Zu seinen zahlreichen Verpflichtungen gehören Verdis Requiem in Rom, mit Anna Netrebko Donizettis L’elisir d’amore an der Opéra Bastille und Lucia di Lammermoor an der Met (DVD-Aufnahme für Deutsche Grammophon); Massenets Werther in Paris (DG-Aufnahme), an der Bayerischen Staatsoper sowie, mit Elīna Garanča, an der Wiener Staatsoper und in Baden-Baden, Tschaikowskys Jolanthe in Baden-Baden, mit Anna Netrebko (DVD-Aufnahme für Deutsche Grammophon). An der Los Angeles Opera singt er in der Uraufführung von Il postino des mexikanischen Komponisten Daniel Catán (mit Domingo). Recitals und Konzerte u.a. in London, Paris und Madrid sowie ein Händel-Arien-Programm mit den Gabrieli Players unter Paul McCreesh in Berlin, Hamburg, Amsterdam, Paris und bei den Salzburger Festspielen 2009. Neu veröffentlicht werden sein Album mit Händel-Arien und die 2008 in Salzburg entstandene Aufnahme von Gou-nods Roméo et Juliette auf DVD / Blu-ray Disc

2010    Tritt als Mentor und Kritiker in der zur Hauptsendezeit ausgestrahlten Fernsehshow From Popstar to Operastar des Senders ITV1 auf. Singt Nemorino in Wien, München und Mailand, Rodolfo in Wien und Lenski in Berlin; Debut am Opernhaus Zürich als Alfredo. Händel-Arien mit McCreesh auf Tour in Deutschland, Paris und London; Konzertauftritte mit Hélène Grimaud bei den Festivals in Verbier und Salzburg und in Paris. Rolando Villazón nimmt ¡México!, sein neues Album mit einer Auswahl an mexikanischen Liedern, auf (Veröffentlichung 2010). Im Juni präsentiert er das Album mit Konzerten in Mexiko, zum Ende des Jahres geht er mit dem Programm auf Europa-Tournee

2011    Werther am Covent Garden, Don José in Barcelona, Hoffmann in München; Recitals und Konzerte in Salzburg (Mozartwoche), Essen, Stuttgart, Wien, Barcelona. Debüt als Bühnenregisseur mit einer Neuinszenierung von Werther an der Opéra de Lyon

07/2011


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