Top Video

The Rolling Stones, Plundered My Soul
03:59

Newsletter

Bleibe immer auf dem Laufenden und abonniere alle News zu The Rolling Stones:

Newsletter abonnieren

Aktuelles Album

Aktuelle Single

Facebook

Produktdetail
The Rolling Stones, Rolling Stones - re-mastered boxed set, 0602527467108

Rolling Stones - re-mastered boxed set

Format:
LP
Label:
Polydor
VÖ:
19.11.2010
Bestellnr.:
0602527467108
Produktinformation:

Die Karriere der Rolling Stones ist mehr als die Karriere der Rolling Stones. Durch die 1960er, 70er und 80er hindurch destillierten Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Co. einen Ozean proto-populärer Musik und beeinflussten damit Myriaden Bands nach ihnen. Die Metamorphose von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses oder den White Stripes - ohne die Rolling Stones hätte sie nicht stattgefunden.

Jeder, der die Stones schon immer mal quasi komplett auf Vinyl haben wollte, sollte sich ab dem 19. November 2010 sputen, dann nämlich kommen zwei brandneue, limitierte, aufwändig remasterte Vinyl-Boxsets der Rocker in den Handel. Viel davon ist seit langem auf Vinyl vergriffen. Chronologisch führt die erste Box durch die Jahre 1964-69, die frühen UK-Releases, sie umfasst 9 remasterte Studioalben, zwei remasterte EPs ("The Rolling Stones" und "Five By Five") wie auch zwei ihrer Best Of Alben: "Big Hits (High Tide and Green Grass), den Nachfolger "Through The Past Darkly" (stilvoll im originalen achteckigen Cover verpackt) neben dem 60er-Raritäten-Album "Metamorphosis". Die ersten fünf Studioalben erscheinen in der originalen Mono-Version, so dass Fans sich über klanglich authentisch optimierte frühe Songs wie "I Can´t Be Satisfied" oder "Time Is On My Side" freuen können.

Vinyl-Box Nummer 2 deckt die Jahre 1971-2005 ab, mit allen 14 Studioalben der Band aus dieser Zeit, von "Sticky Fingers" bis hin zu "A Bigger Bang". Highlight unter Highlights ist dort die vergangenes Jahr in der Presse umjubelte Neuausgabe des Stones-Jahrhundert-Albums "Exile On Main St." . Alles frisch auf 180 Gramm schweres Vinyl gepresst plus des üblichen MP3-Download-Zugangscodes über die LP-Aficionado-Webseite Back To Black.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock, angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts dagegen wurde der Zen-Meister des Rocks - keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.
Die Musik der Stones aus einer bestimmten Epoche verstehen heißt, die Epoche selbst zu verstehen: Mit ihrem fanatischem Interesse am US-amerikanischen Blues und R&B der 50er, der auf dem legendären Chess-Label erschien, trafen sie einen Nerv der Nachkriegsgeneration. Mit "Satisfaction" und "Street Fighting Man" schrieben sie den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem "Let It Be" der Beatles ihr eigenes "Let It Bleed" entgegen. Während der Aufnahmen von "Let It Bleed" ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war. Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor, dessen melodisches Gitarrenspiel einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Richards bildete. Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen: routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: "Beggar´s Banquet", "Sticky Fingers", "Exile On Main Street", "Goats Head Soup" - alle damals produziert vom "unglaublichen Rhythmustypen" Jimmy Miller. 1991 sollte Miller das Durchbruchsalbum "Screamadelica" von Primal Scream mit-produzieren, das die Fackel des Stones-Sounds wieder aus dem Underground heraus flammen ließ, während die Stones selbst sich als überdimensionale Stadionband inszenierten.

Doch wir wollen nicht vorgreifen. 1978 reagierten die Stones mit "Some Girls" ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk. Der Nachfolger von "Black and Blue" befreite die Stones 1978, in Zeiten der Sex Pistols und des Studio-54, vom Stigma der Dinosaurier-Band, konsolidierte ihren Ruhm, installierte sie als rebellische, angepunkte Glamour-Hardrocker.  "Tattoo You" von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single "Start Me Up" - ein jahrelang zurückgehaltener Song - das Album ins Rampenlicht. Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum "Dirty Work" im Schatten von "Tattoo You", gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2: "Boy", "October" und "War" : Im Studio fand sich im Sommer 1985 eine erlesene Gastmusiker-Garde ein, darunter Tom Waits oder die Backgroundsänger Bobby Womack und Jimmy Cliff. Die Stones schöpften das Budget ihrer neuen Plattenfirma CBS voll aus, betrieben einigen Aufwand, um ihre damals akuten inneren Bandkonflikte zu überspielen. Mit dem Erscheinen ihres 1989er-Albums "Steel Wheels" kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der "größten Rock´n´Roll-Band der Welt" zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte. Als es damals, 1969, fast schon chic war, über Live-Auftritte die Nase zu rümpfen, als Bob Dylan, die Beatles und Jimi Hendrix lieber endlos im Studio herumtüftelten, zeigten die Stones, dass man sowohl tolle Songs schreiben als sie auch den Fans live um die Ohren schlagen konnte. Zwei Dekaden später hatte sich nichts daran geändert, zu hören auf dem exzellenten Live-Album "Stripped" von 1995 (das - einziger Kritikpunkt - die zweite Vinylbox tragischerweise nicht enthält), neben ihren starken Studioalben der 1990er: "Voodoo Lounge" und "Bridges To Babylon" - aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.


LP 1

LP 2

1. This Place Is Empty
03:16
2. Oh No, Not You Again
03:46
3. Dangerous Beauty
03:48
4. Laugh, I Nearly Died
04:54

LP 3

LP 4

1. Saint Of Me
05:15
2. Might As Well Get Juiced
05:23
3. Always Suffering
04:43
4. Already Over Me
05:24

LP 5

1. Miss You
04:48
2. When the Whip Comes Down
04:20
3. Just My Imagination (Running Away With Me)
04:38
4. Casino Boogie
03:33
4. I Just Want To See His Face
02:52
4. Let Me Go
03:51
4. Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)
03:26
4. Till The Next Goodbye
04:37
4. Some Girls
04:36
4. Hold Back
03:53
5. Too Rude
03:11
5. Indian Girl
04:23
5. Time Waits For No One
06:37
5. Lies
03:11
5. Angie
04:31
5. Let It Loose
05:16
5. Tumbling Dice
03:45

LP 6

LP 7

LP 8

LP 9

LP 10

1. Dancing With Mr D
04:53
2. 100 Years Ago
03:59
3. Coming Down Again
05:54
4. Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)
03:26
5. Angie
04:31

LP 11

1. If You Can't Rock Me
03:46
2. Ain't Too Proud To Beg
03:30
3. It's Only Rock'n'Roll (But I Like It)
05:07
4. Till The Next Goodbye
04:37
5. Time Waits For No One
06:37

LP 12

1. Miss You
04:48
2. When the Whip Comes Down
04:20
3. Just My Imagination (Running Away With Me)
04:38
4. Some Girls
04:36
5. Lies
03:11

LP 13

LP 14

LP 15

LP 16

1. Undercover (Of The Night)
04:31
2. She Was Hot
04:40
3. Tie You Up (The Pain Of Love)
04:12
4. Wanna Hold You
03:52
5. Feel On Baby
05:03

LP 17

1. Love Is Strong
03:48
2. You Got Me Rocking
03:35
3. Sparks Will Fly
03:15

LP 18

1. I Go Wild
04:23
2. Brand New Car
04:13
3. Sweethearts Together
04:46
4. Suck On The Jugular
04:26
KOMMENTARE

Kommentar speichern