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Aktuelles Album

Produktdetail
Sandy Denny, Rendezvous, 00602527993607

Rendezvous

Format:
CD
Label:
Island Records
VÖ:
22.05.2012
Bestellnr.:
00602527993607
Produktinformation:

Sandy Dennys Schwanengesang ist ein üppig arrangiertes und rock-poppiges Oeuvre. Auf ihrem letzten Studioalbum „Rendezvous“ hat sich die legendäre Londoner Singer-Songschreiberin von den traditionellen Folk-Roots ihrer früheren Alben mit Fairport Convention losgesagt.

Voluminöse Streicherteppiche, Background-Chöre, Overdubs und E-Leadgitarren zollen der Ära von Queen Tribut. Ein Hinhörer der 1977 erschienenen LP ist Dennys sinnlich produzierte Version von „Candle In The Wind“ (Elton Johns 1974er-Version, die er in Andenken an Marilyn Monroe schrieb). Ähnlich ungewöhnlich für Denny ist der Uptempo-Song „Take Me Away“.

Herzstück der LP ist jedoch eine live mit Band und Streichern eingespielte Session, aus der das wundervoll sensible „I´m A Dreamer“, das bissige „One Way Donkey Ride“ und das mysteriöse orchestrale „All Our Days“ hervorgingen – allesamt typische Denny-Songs.

Die Musikerbesetzung mit alten Bekannten aus dem Fairport Convention-Lager (Richard Thompson, Dave Mattacks, Jerry Donahue) stockte Dennys Plattenfirma Island Records mit zahlreichen interessanten Studiogästen auf, insbesondere den Pianisten Steve Winwood und John Bundrick (Bob Marley, The Who, Free, „The Rocky Horror Picture Show“) wie auch dem Reggae-Gitarristen Junior Murvin („Police And Thieves“).

Die im Mai 2012 erschienene neue 2-CD-Deluxe Edition von „Rendezvous“ bietet im Bonusmaterial 16 Demos, Alternate Takes und Live-Mitschnitte des Album-Repertoires. Highlights sind eine ungewohnt R&B-lastige Version von “Take Me Away“ und eine akustische Version von „Candle In The Wind“. Dazu gibt es diverse Songs, die für „Rendezvous“ aufgenommen wurden, es aber nicht auf die LP schafften, darunter Dennys Versionen von „Losing Game“ (Flying Burrito Brothers), „Easy To Slip“ (Lowell George) neben Dennys eigenen Songs „Full Moon“, „By The Time It Gets Dark“ und „Still Waters Run Deep“ (das zugunsten von „Candle In The Wind“ vom Album genommen wurde).

Sandy Denny, neben Vashti Bunyan die „größte unterschätzte“ Sängerin Englands, wurde 1968 und ´69 bereits unsterblich auf den Fairport-Convention-Alben „What We Did On Our Holidays“ „Unhalfbricking“ und „Liege & Lief“. Nichtsdestotrotz verließ Denny die Band direkt danach, weil sie ihre eigenen Songs aufnehmen wollte. Auf drei hervorragenden Soloalben gab sie ihrem prägnanten Songwriting und ihrer prismatischen Altstimme den nötigen Raum. Sandy Denny war ein komplexer Charakter, sie litt unter Depressionen und hatte Probleme mit Alkohol und Drogen. Wirklich berühmt wollte sie nie werden. Das größere Rockpublikum kannte ihre Stimme höchstens durch Led Zeppelins „The Battle Of Evermore“, auf dem sie singt. Nach ihrem tragischen, absurden Tod 1978, geriet sie – ähnlich wie Nick Drake – in Vergessenheit. Die Folkrenaissance unseres Jahrhunderts hat Sandy Denny wieder zum Vorschein gebracht.

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