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13.01.2012

"Fluch der Nordsee"-Feeling mit Santiano

Santiano, Fluch der Nordsee-Feeling mit Santiano

…so oder so ähnlich trug es sich zu:

Es war vor langer Zeit, als es noch unbewohnte und einsame Inseln auf dieser Welt gab. In einer fürchterlichen Nacht, in der erbarmungslos mächtige Blitze durch die Wolken schlugen, warf ein Sturm fremde Schiffe - fünf an der Zahl - auf das schroffe Riff einer gottverlassenen Insel mitten im großen, weiten Ozean. Mit Mann und Maus gingen sie unter und alle Seemänner ertranken jämmerlich in den kalten Fluten.

Doch nein, blinzelnd schauten sich am nächsten Morgen fünf mächtige Kerle in die Augen, der beste Mann von jedem Schiff hatte überlebt.

Erst starr vor Schreck und dann begreifend, reichten sie einander die Hände, rafften sich auf und bauten aus den Trümmern, den Planken und den Segelfetzen ihrer auf Grund gegangenen Boote ein großes, stolzes neues Schiff – die SANTIANO.

Stolz und gewaltig war sie, schon bald zum Auslaufen bereit. Gemeinsam brach man zu Abenteuern auf, setzte neuen Kurs – den Blick voraus – über die weite See ins ungewisse Ziel, bis zum Ende der Welt!

Unterwegs lief sie in unzählige Häfen ein, für eine wilde Nacht ...... bis zum nächsten Morgen - wenn am Horizont nur noch das Segel und das breite Heck der SANTIANO zu sehen war, gab sie ein vergängliches Zeugnis, dass die letzte Nacht kein Traum war ...

Die Mannschaft war angekommen, kennt nun ihren Kurs. Sie haben die Seefahrt und den Lockruf des Abenteuers in Leib und Blut, in der Seele. Die Legende SANTIANO war geboren.

Oder vielleicht war es doch eher so…

Man kannte sich eher flüchtig aus der Musikerszene. An einem Abend, an dem alles zusammen kommen sollte, trafen sich fünf Musiker auf einem Fest. Es wurde gelacht, es wurde erzählt und vor allem wurde gefeiert! Die Stunden auf der Party vergingen wie im Flug und die Nacht wurde mit jedem Gespräch und jeder Sekunde lustiger. Irgendwann griff man – wie sollte es anders sein - zu den Instrumenten. Aus den fünf Bekannten formierte sich spontan eine Band und man spielte gemeinsam auf.  Es begeisterte so sehr, dass es sprichwörtlich „knallte wie Sau“ und ein Knoten zu platzen schien.

Wie es der Zufall wollte, war es nicht irgendein Fest. Es war das Fest vom Produzenten Hardy von Elephant Music.

Hardy beobachtete die Jungs, war begeistert und fackelte nicht lange: in seinem Kopf entwickelte sich eine Idee und er bestellte die Herren gleich am nächsten Tag ins Studio. Danach kam eins zum anderen. Elephant Music produzierte zusammen mit den Musikern ein ganzes Album. Manchmal soll man einfach seinem Instinkt folgen. Manchmal ist das Bauchgefühl der einzig richtige Wegweiser im Leben. Und manchmal ist es einfach der richtige Zeitpunkt.
Damals auf diesem Fest, das war er: das war der glückliche – und genau richtige – Moment, und SANTIANO wurde geboren.

In jedem Fall ist es die hausgemachte Musik, die die Musiker zusammenführte:

Wie bei den Seemannsliedern, den sogenannten Shantys, spiegeln auch die Lieder auf dem Album „Bis ans Ende der Welt“ das Leben der Seefahrt in seiner vollen Ausprägung wider: Das Lichten des Ankers, das Setzen der Segel, das Verabschieden von Hinterbliebenen, die Sehnsuchtsgefühle, aber auch das gesellige Treiben in einer gemütlichen Runde am Abend tauchen wie altvertraute Bilder oder kurze Geschichten in unserem Inneren auf. Musikermitglied Axel Stosberg weist auch besonders auf die Zerrissenheit der Gefühle von Seefahrern hin, die in den Texten der Songs zu tragen kommen: „Fernweh gefolgt von Heimweh, die Freude auf neue Welten und die Sehnsucht nach Zuhaus. Die fiebrige Vorfreude beim Ablegen des Schiffes genauso wie beim Anlegen im Heimathafen.“ Damit haben SANTIANO die ursprüngliche Wertevorstellung dieser Musik beibehalten. Tagesereignisse werden reflektiert und Gefühle – besonders in tragenden Balladen - zum Ausdruck gebracht. Und dass die Musiker wissen, wovon sie reden, bedingt sich in ihrer gegebenen Affinität zur Seefahrt. Pete Sage, der unter anderem mit  Westernhagen und Mike Oldfield als Geiger zusammen arbeitete, kennt das Seefahrtsleben seit 30 Jahren. Aber auch alle anderen vier Musiker waren entweder selbst Seefahrer oder haben als Musiker in ihrer musikalischen Vergangenheit „die salzige Luft und die nordische Weite“  immer wieder im Fokus gehabt.

Der Musikstil SANTIANOs vermischt verschiedene Musikgenres: es finden sich Anleihen von traditionellen, internationalen Volksliedern,  Popmusik,  Rock’n’Roll wie auch im besonderen Maße Referenzen zum Irish Folk. Vor allem durch den Einsatz der Geige, der Mandoline oder der Tin Whistle, einer Flöte, die in der britisch-irischen Musiktradition oftmals verwendet wird, ist die musikalische Verwandtschaft zum Irish Folk zu spüren. Doch damit nicht genug: alle Musiker beweisen großes stimmliches Können. Ob im „Chor“ kräftig und stimmgewaltig bei den Uptempo Nummern oder gefühlvoll pathetisch in den Balladen – der Facettenreichtum und ihre Musikalität erstreckt sich auf ganzer Bandbreite.

SANTIANO ist das Kunststück gelungen, eine fast vergessene Musiktradition neu und modern verpackt aufleben zu lassen und somit der Nordszene neue und aufregende Impulse zu geben. Ein „Fluch der Nordsee“-Feeling macht sich in der Musik breit. Ob man will oder nicht: Der Zauber schwappt über.

SANTIANO steht für Songs berstend vor Lebenslust und Seemanns Gefühl, voller Träume und Sehnsucht.  Eine starke Mannschaft voller Leidenschaft.

SANTIANO das sind:

•    Hans-Timm Hinrichsen (46): Gesang, Gitarre, Bass, Drums
Vollblutmusiker und seit Jahren auch Solo als "Timsen" bekannt. Hierbei zeigt er, dass es möglich ist, Rock'n'Roll-Beat-Folk- und Popsongs auf plattdeutsch zu singen.

•    Axel Stosberg (44): Gesang, Mundharmonika, Percussion;
Bekannt aus Funk und Fernsehen. Nordlicht, Musiker und Schauspieler. Ensemble Mitglied beim Ohnsorg Theater.

•    Björn Both (46): Gesang, Gitarre, Bass
Kann ohne salzige Luft und Musik nicht leben! Ist Solo unter dem Namen "Sangit" als Singer/Songwriter bekannt. Hier zeigt er seine ganz andere musikalische Seite und begeistert mit "shamaniac voices and strings".

•    Andreas Fahnert (52): Gesang, Gitarre
Untrennbar mit WERNER verbunden! Keiner kann norddeutsche Lebenslust musikalisch besser auf den Punkt bringen. Ganz frei nach dem Motto: Gammeln auf 'm Strand!

•    Pete Sage (62): Geige, Mandoline, Gesang, Akkordeon, Bouzouka, Percussion, Tin Whistle uvm.
Ist auf alten Segelschiffen zu Hause und liebt die Seefahrt! Spielt aktuell auch mit Achim Reichel und ist bereits mit Mike Oldfield, Westernhagen und Torfrock auf den Bühnen dieser Welt gestanden. Ein echter Yorkshire man!


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