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09.03.2010

Schiller Biografie 2012

"Mein Name ist Christopher von Deylen – und ich bin Schiller." Zehn Worte, mehr braucht es nicht. Die Fans jubeln. Irgendwann, so ungefähr in der Mitte eines jeden Schiller-Konzertes, fallen sie, diese zehn Worte.

Der Mann, der sie spricht, lächelt kurz ins Publikum und taucht wieder ein in seine außergewöhnlichen Klangwelten, in denen er die Träume und Hoffnungen der Menschen, die Atmosphären unserer Zeit, ja die Schwingungen der Welt zu Musik verdichtet.

Inspiriert von Elektro-Klassikern wie Tangerine Dream, Kraftwerk und Jean-Michel Jarre schafft von Deylen visionäre Klänge, die ihrer Zeit weit voraus sind, weil sie Vergangenheit und Gegenwart sehnsüchtig aufgesogen haben. Neue elektronische Musik, von den Fans und der Presse begeistert als "Global Pop" gefeiert. "Musik, die einen ganz tief im Inneren berührt", so Mike Oldfield über von Deylens Kompositionen.

Den Namen Schiller hat der Musiker, Komponist und Produzent nicht zufällig gewählt. 1998 lag, nach musikalischer Neuorientierung, seine Single "Glockenspiel" auf dem Tisch. Christopher von Deylen hatte gerade "Die Glocke" von Friedrich Schiller gelesen und veröffentlichte fortan seine Alben unter dem Namen des Dichters.

Erfolg und Preise

Schillers "Glockenspiel" stürmte die Charts, die folgenden Alben, "Zeitgeist", "Weltreise", "Leben", "Tag und Nacht" und "Sehnsucht" und "Atemlos" wurden in über 26 Ländern veröffentlicht und feierten große Erfolge. Schiller wurde ausgezeichnet mit fünf Goldenen Schallplatten, zwei Platin-Platten und bekam den Echo-Award® 2002. Außerdem gab es den DVD-Champion-Award für die beste Musik-DVD und den Opus-Award für das beste Sounddesign.

Viele ausverkaufte Live-Tourneen begeisterten die Fans in Deutschland. Zuvor spielte Schiller bereits auf Einladung von Bundespräsident Johannes Rau im Schloss Bellevue und gab ein Konzert im Frank-Gehry-Bau am Brandenburger Tor.

Im Ausland spielte der Soundvisionär auf Einladung von Depeche Mode in Athen vor 25.000 Fans, sowie auf Einladung des Goethe Instituts in Kiev. Auftritte u.a. in Tirana und Dubai und Moskau folgten. 2006 spielte Schiller zum 150. Todestag Heinrich Heines in Berlin mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Neue Wege

Musikalisch sucht von Deylen stets neue Wege. Er schrieb die Musik für den Film "Gate to Heaven" von Wim Wenders-Schüler Veit Helmer und komponierte die Titelmusik für das ARD-Politmagazin "Fakt". Nebenbei fand er noch Zeit für die begehrten Schiller-Remixes. Nach Sinéad O'Connor und Clannad-Stimme Moya Brennan, gaben die Rocker von Rammstein ihre Single "Ohne Dich" in von Deylens Hände. 2009 folgte der Polarkreis 18-"Allein Allein"-Remix.

Anderen Musikrichtungen begegnet der Soundvisionär mit großer Hingabe. Anlässlich des Multimediaspektakels "Le voyage abstrait deluxe" reiste er mit der Musikdirektorin und Intendantin der Hamburger Staatsoper Simone Young, in die Tiefen des Kosmos. Unter dem Motto "classique et electronique" spielten Young und von Deylen ihre Lieblingsmusik im Planetarium Hamburg.

Gemeinsam mit Harald Blüchel (Cosmic Baby) hatte von Deylen bereits "Mare Stellaris", die Musik für die Lange Nacht der Sterne im Planetarium, komponiert. Mit Blüchel rief er auch das Projekt "bi polar" ins Leben. Inspiriert von Komponisten der musikalischen Moderne wie Eric Satie, Michael Nyman, Philip Glass und George Gerschwin ließ sich das Duo auf ein reines Instrumentalalbum ein, das ihnen 2004 einen Auftritt beim legendären Montreux Jazz Festival einbrachte, der vom Schweizer Fernsehen live übertragen wurde.

Bei so vielen Projekten gönnte sich von Deylen zweimal eine längere musikalische Auszeit. Und weil er zwar immer mal wieder gerne die Stille sucht, dem Stillstand aber misstraut, setzte er sich in seinen Oldtimer und fuhr tausende von Kilometern durch die Welt. Im Jahr 2000 von London nach Peking, 2006 dann von Berlin nach Kalkutta. Zwei Reisen, die ihn nicht nur neue Kraft schöpfen ließen, sondern auch musikalisch inspirierten.

Zehn Jahre Schiller und Gäste

2008 gibt es Schiller zehn Jahre. Anfangs ist Schiller noch ein elektronisch orientiertes Projekt mit Dance-Elementen, doch schon das Debütalbum "Zeitgeist" lässt die Szene aufhören und zeigt, dass von Deylen konsequent neue musikalische Wege geht. Erstmals baut er gesprochene Zitate in seine Musik ein. "Ich liebe das gesprochene Wort, manchmal sogar mehr als das gesungene." Die ersten Sprecher, Hans Paetsch und Oliver Rohrbeck ("Die Drei ???"), sind Helden seiner Kindertage, später sprechen u.a. Schauspieler Otto Sander und Ernst Meincke aus der Mystery-Hörspielserie "Gabriel Burns", die für Schiller typischen Wort-Blitze. Anna Maria Mühe und Ben Becker übernehmen diesen Part 2008 dann auf dem Album "Sehnsucht", Anna Maria Mühe auch auf dem 2010 erschienenen Album "Atemlos"

Gegen alle Regeln

Von Deylen bricht mit fast allen gängigen Regeln des Musikbusiness und hat dennoch oder gerade deswegen Erfolg. Schiller hat keinen Frontmann, der die Massen anheizt, keinen Superstar, der in die Kameras lächelt. Zurückgezogen, diszipliniert und konzentriert arbeitet der Musiker in seinem Berliner Studio. Viele Schiller- Kompositionen sind rein instrumental – nichts für die tägliche Dauerberieselung im Radio-Einheitsbrei. Andere Stücke wie die Schiller-Hits "I feel you" und "Dream of you" so stimmgewaltig und eingängig, dass man sie noch Tage nach dem ersten Hören mitsingt. Was angeblich markttauglich ist, lässt sich Christopher von Deylen nicht vorschreiben. "Ich mache Musik, die ich selber gerne hören und kaufen würde."

Weltstars lieben Schiller

Weltstars wie Mike Oldfield oder Sarah Brightmann lieben diese selbstbewusste, aber auch zurückhaltende, stille Art des Musikers. Sie und viele andere renommierte Gastmusiker wie u.a. Xavier Naidoo, Peter Heppner von Wolfsheim, Synthesizerpionier Klaus Schulze, Sprechgesang-Poet Thomas D. von den Fantastischen Vier und Tarja Turunen von der finnischen Kultband Nightwish konnte der Soundvisionär für seine Produktionen gewinnen. Diese immer wieder überraschenden Kooperationen mit Musikgrößen aus aller Welt machen Schiller zu einem einzigartigen Projekt in der nationalen wie internationalen Musikwelt.

Sommer der Sehnsucht

Es war der Sommer der "Sehnsucht": 2008 spielte sich Christopher von Deylen mit seinem fünften Schiller-Album in die Herzen der Fans. "Sehnsucht" schoss von Null auf Platz 1 der Charts, erreichte in nur zwei Wochen Goldstatus und bekam schließlich Platin. Die Presse jubelte: "Schiller ist Deutschlands Nummer 1", nannte ihn "Klangphilosoph" und schrieb: "Schiller produziert den Soundtrack zum Leben."

Die Sehnsuchts-Tour durch Deutschland war ein einzigartiger Erfolg. Jedes Stück wurde für die Bühne neu arrangiert. Zwei Live-Drummer, Ralf Gustke und Cliff Hewitt, bezaubernde Sängerinnen, Jael, September und Kim Sanders, und der Meister himself machten jeden Auftritt zu einem unvergessenen Erlebnis. Schiller live im Sommer der Sehnsucht: 14 Fulminante Shows, jedes Konzert ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk aus Sound, Licht und Bühnentechnik.

Expedition in die Arktis

Für sein sechstes Schiller-Album "Atemlos", das im März 2010 erschien, ließ sich Christopher von Deylen unter anderem im ewigen Eis der Arktis inspirieren. Auf dem Forschungsschiff "Polarstern" begleitete er im Juli 2009 vier Wochen lang ein internationales Team von Meeresforschern auf ihrer Expedition in die Arktis, tauschte Keyboard mit Roboter-Joystick und ging dem Meer auf den Grund.

Eine Suche, die auch zu einer persönlichen Suche wurde, bei der von Deylen zu neuen Klängen fand. "Ich weiß nicht, was beeindruckender war, die Fahrt durchs Eis oder der Blick auf den Meeresboden in 2500 Meter Tiefe." Der Musiker war nicht nur als Beobachter an Bord, sondern konnte nach einem Robotertraining den Tauchroboter "Quest" vom Bremer MARUM auch selber steuern. "Es ist eine wunderschöne, faszinierende Welt unter Wasser, durch die man mit dem Quest fliegt. Danach sieht man unsere Erde mit ganz anderen Augen."

Elektronische Klanggemälde

So birgt "Atemlos", inzwischen mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet, aufrührende Klanggemälde ungeahnter Wucht, getragen von einer Zartheit, die tief im Innern berührt. Klänge, die nicht mehr allein die Stille suchen. 30 phantastische Tracks, die auf so subtile Weise die Grenzen des elektronischen Pops überschreiten, dass "Atemlos" zu einem einzigartigen Klangerlebnis wird. Großes Kino. Bilderwelten, die verzaubern. Klassische Schiller-Sounds und Popsongs inklusive.

Von Deylens sicheres Gespür für außergewöhnliche Sounds und Stimmen führten erneut zu überraschenden musikalischen Kooperationen, u.a. mit New Wave-Pionier Midge Ure (Ultravox), Anggun und Kult-Drummer Jaki Liebezeit.

Atemlos live - Eine Symphonie aus Licht

So gewaltig hatte es schon lange nicht mehr geschillert: Atemlos – die Schiller Live Tournee 2010. In 14 deutschen Städten lange Schlangen vor den Hallen. 14 großartige Konzerte im neuen Schiller-Look. Denn der Meister des Global Pop hatte für diese Tour ein Lichtkonzept entwickelt, das im Einklang mit Sound und ausgefeilter Bühnentechnik überraschte. Tausende Schiller-Fans tauchten ein in ein Meer aus Licht und Klang, ließen sich treiben inmitten gleißenden Lichtes und sphärischen Sounds. Mit der Veröffentlichung der DVD-Box "Lichtblick" und der ersten Schiller-Bluray "Atemlos Live" fand dieser Zyklus im Dezember 2010 seinen Höhepunkt.

Unterwegs in neuen Klangwelten

Im Januar 2011 lud Christopher von Deylen zur Elektronik Pur Klangwelten-Tournee, um seinen Klang-Kosmos in rein elektronischer Form zu entfalten. "Lichtblick ist für mich noch einmal ein wundervolles Dokument unserer Arbeit der letzten zwei Jahre. Ob es aber noch einmal so eine Box geben wird, vermag ich zu diesem Zeitpunkt nicht zu sagen. Ich gehe gerne neue Wege und probiere neue Dinge aus, die Klangwelten Tour war ein schöner, neuer Anfang.", so der Musiker, der in seinem Tun stets die Stille sucht, aber nichts mehr fürchtet als den Stillstand.

"Elektronik Pur" bietet eine so noch nie dagewesene Schiller-Werkschau bieten, für die Christopher von Deylen aus elf Jahren Schiller und damit aus allen bisher veröffentlichten Alben seine persönlichen Highlights auswählt und neu arrangiert.

Für die 29 Konzerte der Tour wählte der Musiker extra ganz besondere Locations aus. Ziel: Schiller so pur wie nur möglich. Alle Venues sind komplett bestuhlt, alle Konzerte im preisgekrönten Schiller-Surround-Sound, jeder Auftritt eine neue Herausforderung auf der Suche nach dem perfekten Klang. Großes Theater in garantiert schillerndem Ambiente.

Aufgrund des phänomenalen Erfolges dieser musikalischen Umsetzung gibt es im Dezember 2011 insgesamt 19 weitere Konzerte in Deutschland und der Schweiz.

Konzerte in aller Welt

Neben den zahllosen Konzerten in Deutschland zieht es von Deylen aber auch immer wieder ins Ausland. So fanden 2011 Live-Performances in Russland, Griechenland und der Ukraine statt. im Frühjahr 2012 stehen die ersten Schiller-Konzerte in den USA und Kanada auf dem Plan.

Neues Album und Tour 2012

Zur Zeit arbeitet Christopher von Deylen an einem neuen Studioalbum. Im November/Dezember 2012 findet dann wieder eine grosse Hallentour in Deutschland statt. Fans können sich also auf ein Wiedersehen freuen.

Und für alle, die Schiller noch nicht live gesehen haben, gibt es die Gelegenheit, auf der neuen Tour tiefer als je zuvor in neue Klang- und Bilderwelten einzutauchen.

Großes Kino.

"Schiller berührt mit seiner Musik die Seele", schrieb eine Kritikerin nach einem Live-Konzert. So wird auch "Schiller Live 2012" wieder ein sehr besonderes Konzert-Erlebnis, auf das sich der Meister des Global Pop außerordentlich freut - Breitwand de luxe – natürlich in dem für Schiller typischen Surround-Sound.


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