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13.04.2016

Ausdruck der Verbundenheit - Seiji Ozawa wird in den Kreis der Ehrenmitglieder der Berliner Philharmoniker aufgenommen

1966 hat Seiji Ozawa zum ersten Mal die Berliner Philharmoniker dirigiert. 50 Jahre später wurde der japanische Dirigent am 7. April 2016 nun feierlich zum Ehrenmitglied ernannt.

Seiji Ozawa, Ausdruck der Verbundenheit - Seiji Ozawa wird in den Kreis der Ehrenmitglieder der Berliner Philharmoniker aufgenommen © Decca / Michiharu Okubo

Die Berliner Philharmoniker gehören zu den besten und erfolgreichsten Klangkörpern der Welt. Jetzt haben sie Seiji Ozawa mit einer Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet und bringen damit ihre jahrelange künstlerische und menschliche Verbundenheit mit dem japanischen Dirigenten zum Ausdruck.

Der 80jährige japanische Musiker studierte in Tokio Dirigieren und Komposition, bevor er über ein Stipendium als Meisterschüler zu Herbert von Karajan nach Berlin kam. Anfang der 1960er Jahre wurde Seiji Ozawa Assistent von Leonard Bernstein in New York, es folgten Engagements beim Ravinia-Festival in Chicago, beim Toronto Symphony Orchestra und in San Francisco. Ab 1973 war er für 29 Jahre musikalischer Leiter des Boston Symphony Orchestra, bis 2010 hatte er die musikalische Leitung der Wiener Staatsoper inne. Seit 1966 besteht eine enge künstlerische Beziehung zwischen Seiji Ozawa und den Berliner Philharmonikern.

Knut Weber, Cellist und Mitglied des Orchestervorstandes, drückte im Rahmen der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft am 7. April 2016 die Gedanken des Orchesters aus: "Mit Seiji Ozawa verbinden uns viele Jahrzehnte des gemeinsamen, beglückenden Musizierens. Als ehemaliger Assistent Herbert von Karajans lebt in ihm diese Ära weiter. Als erster japanischer Dirigent von internationalem Rang schlug er eine weitere Brücke zu einem Land, das den Berliner Philharmonikern eine zweite Heimat geworden ist. Und als Dirigent vieler philharmonischer Erstaufführungen hat er uns immer wieder spannende musikalische Entdeckungen ermöglicht."


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