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Gürtel am Arm
Sido - Das goldene Album

Das goldene Album

Das Album ab 18. November 2016

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Das Sido Video zur Single "Gürtel am Arm" vom Album "VI".

Lyrics "Gürtel am Arm"

 

Kevin ist nicht dumm und auch nicht schlau,

Hängt am liebsten stundenlang Zuhaus‘,

Mit seinen zwei Hunden auf der Couch,

Doch wird es dunkel geht er raus.

Ohne Kohle, ohne Perspektive.

Bis da so ein Handy liegt – Gelegenheit macht Diebe.

Nicht nachdenken, einfach einstecken.

Er scheißt auf ihre Leben, er will seins retten.

Zocken und dann hotten bis zum Kottbusser Tor,

Zu diesem Platz, an dem er seine Hoffnung verlor.

Das Handy und das braune Zeug wechseln den Besitzer

Ja, Kevin ist ein Fixer.

 

Und immer wenn es wieder anfängt,

Wenn die Angst brennt

Und dieses Zittern seine Hand lenkt,

Dann nimmt er wieder keine Rücksicht,

Denn er ist süchtig

Und er drückt sich.

Glücklich.

 

[Refrain]

Kevin trägt ‘n Gürtel am Arm.

Er zielt, drückt ab und dann wird es schön warm.

Wenn er die Träume in die Adern presst.

Eines der Kinder von Christiane F.

Und er fliegt.

Kevin trägt ‘n Gürtel am Arm.

Er zielt, drückt ab und dann wird es schön warm.

Nur noch ein Schatten seiner selbst da im Kerzenlicht.

Damit er nicht mehr spürt wie sein Herz zerbricht.

 

Die Nadelspitze sticht durch die Haut.

Plötzlich ist es nicht mehr so laut,

Denn langsam nimmt das Gift seinen Lauf

Und alle Lichter geh’n aus.

Er fällt und er fällt,

Hinein in eine bessere Welt.

Nichts ist mehr so wie es scheint

Und er weint.

Jede Träne ist ein Wort, das er nicht sagen kann.

Diese Last verlässt die Brust, er fängt zu atmen an.

Und alles ist leicht, als würd‘ er fliegen.

Für ‘ne kurze Ewigkeit fühlt er den Frieden.

 

Doch immer wenn es wieder anfängt,

Wenn die Angst brennt

Und dieses Zittern seine Hand lenkt,

Dann nimmt er wieder keine Rücksicht,

Denn er ist süchtig

Und er drückt sich.

Glücklich.

 

[Refrain]

 

Der kalte Scheiß klebt im Gesicht.

Die Augen starren leblos ins Licht.

Sein Magen dreht sich und die Haut juckt,

Bis er diesen Fraß aus der Dose wieder ausspuckt.

Er steckt die Hände Richtung Himmel hinauf,

Denn dieser Schmerz frisst ihn innerlich auf.

Er will schreien, doch er kann nicht.

Er will schreien, denn er leidet weil er weiß, dass krank ist.

Denn immer wenn es wieder anfängt,

Wenn die Angst brennt

Und dieses Zittern seine Hand lenkt,

Dann nimmt er wieder keine Rücksicht,

Denn er ist süchtig

Und er drückt sich.

Glücklich.

 

[Refrain]

 


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