Aktuelles Album

Facebook

News

18.11.2015

Zum Kinostart von Star Wars – Klassiker aus der Original-Trilogie

Der Countdown läuft. Am 17. Dezember kommt der neue Star Wars in die Kinos. Jetzt veröffentlicht Decca eine erlesene Auswahl der schönsten Galaxy-Melodien: Komponist John Williams dirigiert das famose Boston Pops Orchestra.

Star Wars - Soundtrack, Zum Kinostart von Star Wars – Klassiker aus der Original-Trilogie © Decca

Die Fangemeinde kann es kaum noch erwarten. Tag für Tag steigt die Spannung. Am 17. Dezember 2015 kommt der neue Star Wars in die Kinos.

Kultige Einstimmung: Star Wars-Klassiker

"Star Wars: Das Erwachen der Macht" ist der siebte Teil der amerikanischen Space Opera und markiert den Beginn einer neuen Trilogie, die schon bei der Ankündigung im Vorjahr ein gewaltiges Interesse auf sich zog. Der am 28. November 2014 ausgestrahlte Teaser zum neuen Film wurde 110 Millionen Mal angeschaut. Eine astronomische Zahl, wenn man bedenkt, dass es sich um einen 90-Sekünder handelte, der sich auf wenige Andeutungen beschränkte. Umso gespannter ist die Situation jetzt, wo das Ereignis in greifbare Nähe rückt.

Doch vier Wochen können eine lange Zeit sein. Da kommt Deccas Doppelalbum mit den schönsten Star Wars-Melodien aus der Original-Trilogie gerade recht. Mit ihr kann sich sowohl der eingefleischte Star Wars-Fan als auch der interessierte Newcomer ideal auf den Film vorbereiten. "John Williams Conducts Music From Star Wars" (2 CDs) ist die beste Einstimmung, die sich denken lässt. Darüber hinaus dokumentiert die Auswahl ein Stück Musikgeschichte, das für sich selbst steht und auch ohne den Film enorme Kraft entfaltet.

Galaktische Klänge: Türöffner Williams

Komponist John Williams hat wie kein Zweiter dazu beigetragen, die von dem Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzenten George Lucas geschaffenen Galaxien und Kampfkonstellationen atmosphärisch zu verdichten und mitzugestalten. Ohne seine eindringliche Musik ist das Heldenepos nicht vorstellbar. Das betrifft nicht allein die Handlungen und Figuren, die er klanglich meisterhaft zu emotionalisieren versteht, sondern auch die gewaltigen Räume, die das Epos auszeichnen.

Mit Star Wars tritt man in eine andere Welt ein, und das gilt ebenso für die Musik von John Williams. Es dürfte wenig zeitgenössische Musik geben, die mit einer solch ungebrochenen Begeisterung heroische Kraftanstrengungen zu beschwören weiß und zugleich so überaus zart in die empfindsamen Seelen ferner Wesen eindringt. Die fesselnde Titelmelodie und das als Leitmotiv eingesetzte "Thema von Prinzessin Leia" sind nur ein Beispiel für das ungeheuer breitgespannte Klangspektrum von John Williams.

Soundtracks der Extraklasse: "E.T.", "Star Trek" und vieles mehr

Ergreifend an der berühmten Titelmelodie, mit der das Doppelalbum einsetzt, ist das mutig vorpreschende Moment, die Energie, mit der John Williams die Tür zu den galaktischen Phantasiewelten aufstößt. Das reißt mit. Man ist sofort in einer anderen Welt. Das Thema der Prinzessin Leia zeigt Williams hingegen von seiner lyrischen Seite. Die beinahe hypnotische Melodie der Querflöte untermalt kongenial Leias träumerisches Schwelgen in unschuldiger Vergangenheit. Im "Imperial March" geht es dann wieder kraftvoll zu.

Das Wechselspiel zwischen stürmischem Pathos und träumerischer Empfindsamkeit zieht sich durch das ganze Doppelalbum und ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die dramatischen Fähigkeiten von John Williams. Der amerikanische Maestro gilt nicht zu Unrecht als größter Filmkomponist der Gegenwart, und die Star Wars-Gemeinde war regelrecht erleichtert, als sie erfuhr, dass er auch für die siebte Episode des Films engagiert wurde. Nachdem George Lucas das Zepter weitergegeben hatte, keimte nämlich alsbald die Sorge auf, dass auch John Williams abtreten könnte.   

Dem ist nicht so, und umso mehr Spaß macht die Film-Einstimmung mit John Williams. Das Album enthält neben etlichen Star Wars-Klassikern auch eindringliche Williams-Stücke zu den Filmen "E.T.", "Unheimliche Begegnung der dritten Art", "Alien", "Star Trek", "Battlestar Galactica", "Twilight Zone" und "Odyssee im Weltraum". Schließlich interpretiert das von John Williams selbst dirigierte, überaus befreit aufspielende Boston Pops Orchestra noch "The Planets" (1916) von Gustav Holst – eine spätromantische Orchestersuite, die mit ihrer ausladenden Klangarchitektur schon auf großorchestrale Filmmusiken vorausdeutet.


KOMMENTARE

Kommentar speichern