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In den Medien am : 02:20 Arte, Durch die Nacht mit ...

Gregory Porter, Durch die Nacht mit ...
Gregory Porter begegnet Cassandra Wilson vor dem legendären Apollo Theater in Harlem. Die Diva ist sichtlich geschmeichelt. Sie gilt als schwierig, aber Porter gewinnt mit seinem Charme schnell ihre Sympathie. Im Apollo, dem Epizentrum der schwarzen Kultur, studieren Wilson und Porter die Galerie der Künstler, die hier den Saal zum Kochen gebracht haben, und erinnern sich an ihre Jugend und ihre Vorbilder. Anschließend geht es in die Jazz-Küche von Cassandra Wilsons Freundin Sandy, wo man sich zu kleinen improvisierten Jazz-Konzerten trifft. Bei Champagner und Sandwiches lassen sie die Geschichte des Viertels Revue passieren. Als ein etwas verwirrter Klavierspieler den Raum betritt und spontan in die Tasten greift, vergessen die beiden alles um sich herum und geben sich ganz der Musik und dem gemeinsamen Gesang hin. Zum Dinner geht es ins Soul-Food-Restaurant Cecil’s, wo Cassandra Wilson ihr Hähnchen isst, „wie es sich gehört“: mit den Händen. Persönlich wird es, als beide vom Tod ihrer Mütter erzählen und wie sie damit zu kämpfen hatten. Danach ziehen sie weiter nach Brooklyn. Hier wohnt Gregory Porter, und sein Bruder betreibt einen ungewöhnlichen Coffee Shop in einem Gewächshaus. Bei Tee und Kaffee werden die beiden schließlich von Amerikas coolster Brassband überrascht, die mit viel Groove den ganzen Block zum Beben bringt. Zum Abschluss des Abends geht es in die zurzeit angesagteste Jazz-Location Brooklyns, das ShapeShifter Lab. Gregory Porter ist hier bei seinem großartig improvisierten musikalischen Fazit des Abends zu erleben: Jazz bringt alle Menschen zusammen.

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