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09.01.2012

Dem Wiener Neujahrskonzert bläst (endlich) frecher Wind aus den eigenen Reihen ins Gesicht

The Philharmonics, Dem Wiener Neujahrskonzert bläst (endlich) frecher Wind aus den eigenen Reihen ins Gesicht

Die wechselseitigen Glückwunschorgien ebben langsam ab, die Ohrstöpsel gegen den Feuerwerkslärm wandern zurück in die Schachtel, der Alkoholkonsum reduziert sich peu à peu auf normales Maß, die Verdauung hat schon fast wieder Normal-niveau erreicht und im Büro sieht es heute auch nicht anders aus als vor einigen Tagen, als wir es doch hoch gestimmt für d a s Ereignis des Jahres verlassen hatten… Und zu allem Überfluss wird nun auch gleich wieder versucht, das „alle Jahre wieder – alle Jahre (fast) gleiche“ Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Saal des… und so weiter… und so fort an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Keine Sorge, wollen wir nicht. Im Gegenteil. Die Deutsche Grammophon bietet nämlich anno 2012 das definitiv alternative Kontrastprogramm zu Radetzkymarsch und Schöner blauer Donau, zu Quadrillen, Polkas, Galopps und Polonaisen…und das Beste daran: auch mit den Wiener Philharmonikern. Na ja, zumindest mit einem Teil von ihnen. Quasi der „Wir haben das immer gleiche Neujahrskonzert satt“- Fraktion… auch genannt: The PHILHARMONICS! Und die sieben jungen, energischen Herren, fünf davon ihres Zeichens wahre und wahrhaftige Wiener Philharmoniker, haben sich genau das auf ihre musikalische Fahne geschrieben, womit sich die Neujahrskonzertmacher nur allzu gern schmücken: die Internationalität ihrer Zuhörerschaft. Also verzichten die Philharmonics lobens- und dankenswerterweise auf die bereits erwähnten Tänze aus jedem noch so entfernten Zweig der schier unendlichen Strauß-Dynastie und erfreuen das Ohr hingegen mit Musik von Boccherini bis Piazzolla, von Orient bis Okzident, von ernsthaft bis augenzwinkernd. Ein musikalischer Spaß unter dem Motto „Fascination Dance“, mit dem der Start ins Neue Jahr plötzlich ganz anderen Schwung aufnimmt. Und das ganz ohne Radetzkymarsch und „An der schönen blauen Donau“ – The PHILHARMONICS sei Dank! Und man höre und staune: die Rechnung geht auf! „Fascination Dance“ entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten in der Gunst der Käuferinnen und Käufer am Beginn des Neuen Jahres. Man darf also gespannt sein, wer am Ende in den Verkaufscharts die Nase vorn hat: der saturierte Routinier „Neujahskonzert“ oder aber vielleicht doch der freche „Wadlbeißer“ „Fascination Dance“…

Ein kleiner Vorgeschmack: Den Film “Musik in der Luft” mit The Philharmonics können Sie hier sehen:


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