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28.02.2007

Quasthoff fürs Handy

Thomas Quasthoff, Quasthoff fürs Handy

Musiker, die aus ihrem gewohnten Genre ausbrechen und Neuland betreten, bewegen sich nicht selten auf einem Minenfeld der Peinlichkeiten (ebenso wie manch öffentliches Klingeln des Telefons). Wenn nun aber Thomas Quasthoff - einer der weltweit profiliertesten Klassikinterpreten - ein Jazz Album aufnimmt, kann man sicher sein, dass es gut klingt.

Als Vorgeschmack zum Album präsentiert KlassikAkzente vorab einige Klingeltöne, die aus einem normalen "Ring Ring" des Handys ein stilechtes "Swing Ring" mit der unverwechselbaren Stimme von Thomas Quasthoff machen.

"Wenn ich Jazz singe, dann klingt das nach Jazz und nicht nach Klassik im Jazzgewand", lautet Quasthoffs Postulat. Gleichzeitig bleibt Quasthoff ganz und gar Quasthoff. Man erkennt ihn in jedem einzelnen Ton, den er singt. Gerade weil er den Jazz ernst nimmt, wird er einer Auffassung von Jazz als Musik gerecht, die ein Höchstmaß an persönlicher Freiheit zulässt. Eine CD wie Thomas Quasthoffs Jazz-Album - es erscheint am 02. März 2007 (KlassikAkzente Rezension am 07. März) - entsteht nicht über Nacht. Sie ist auch nicht das Ergebnis eines Monats oder halben Jahres Arbeit. Sie ist einfach das Statement eines Sängers, den eine jahrzehntelange Liebe und Beschäftigung mit dem Jazz verbindet. Sie können also gespannt sein!


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