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25.10.2013

Electro Swing - Musikalische Zeitreise für Clubber

Various Artists, Electro Swing - Musikalische Zeitreise für Clubber

Es war einmal... mit diesen drei Worten fangen in der Regel Märchen an. Oder Geschichten, die von längst vergangenen Zeiten erzählen. Nun denn: Es war einmal eine Zeit, in der sich das Wörtchen "Swing" in aller Munde befand. Ein aufregendes Jahrzehnt lang - zwischen 1935 und 1946 - war dieser Stil unglaublich fashionable. Dieser Epoche gab man den Namen Swing-Ära. Und in ihr tanzten Tausende von Leuten in riesigen Tanzhallen zur Musik gigantischer Bigbands. Damals waren nicht nur Vokalisten wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Louis Armstrong die Stars, sondern auch Bandleader wie Benny Goodman, Glenn Miller, Duke Ellington and Count Basie. Nach dem zweiten Weltkrieg neigte sich die Swing-Ära ihrem Ende zu und die großen Bigbands verschwanden nach und nach, so wie auch die Swingmusik selbst neuen Stilen Platz machte. Doch wie so viele andere Moden erlebte der Swing eines Tages ein überraschendes Comeback.

Genau datierten lässt sich der Beginn dieses Revivals nicht, aber irgendwann in den späten 1990er Jahren oder zum Start des neuen Millenniums entdeckten Club-DJs in aller Welt plötzlich den Swing wieder. Und so entstand der Electro Swing. Zur Plattenladenwoche, die vom 21. bis 26. Oktober läuft, wird nun in der Compilation-Serie "Jazz Gold" die CD "Best Of Electro Swing" veröffentlicht, die es exklusiv bei den Händlern gibt, die an der Plattenladenwoche teilnehmen. Und diese CD fördert so einige überraschend Tonschätze zutage: von zeitgenössischen Remixen einiger Klassiker von Nina Simone, Gene Krupa, Louis Jordan, Sarah Vaughan, Serge Gainsbourg und der Kenny Clarke-Francy Boland Big Band über swingende Raritäten von Rockbands wie The Cure und The Creatures oder dem Schweizer Elektro-Duo Yello bis hin zu jüngeren Aufnahmen von Künstlern wie Imelda May, Alice Francis, Beady Belle, Nicolas Repac, Max Raabe (remixt von Parov Stelar) und Lulu Gainsbourg. Und natürlich darf auf einer solchen Compilation auch die Hymne aller Swinger nicht fehlen: Duke Ellingtons emblematisches "It Don't Mean A Thing (If It Ain't Got That Swing)". Sie wird hier mit Schwung und Witz von den unvergleichlichen Puppini Sisters serviert.


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