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19.06.2014

Jason Moran und Meshell Ndegeocello ziehen den Hut vor Fats Waller

Jason Moran, Jason Moran und Meshell Ndegeocello ziehen den Hut vor Fats Waller

Die Jazz-Avantgarde scheint vom Nostalgie-Fieber befallen zu sein. Gerade erst hat der New-Orleans-Pianist Henry Butler mit dem New Yorker Trompeter Steven Bernstein beim wiederbelebten Impulse-Label das Album "Viper's Drag" herausgebracht, auf dem sie Klassikern des Ragtime und frühen Blues lustvoll einen neuen Anstrich verliehen. Jetzt kontert Blue Note im September mit einem genauso spannenden Projekt zweier anderer Künstler, das Fats Waller gewidmet ist, dem Meister des Harlem Stride. Um die populären Songs von Waller, die in den 1920er und 30er Jahren die Massen auf die Tanzflächen lockten, modern und adäquat zu interpretieren, taten sich Pianist Jason Moran und sein Bandwagon-Trio mit der Sängerin (und Bassistin) Meshell Ndegeocello zusammen, die ihre Wurzeln in der Washingtoner Go-Go-Szene hat. Erwarten darf man deshalb ausgesprochen tanzbare, Funk-infizierte Versionen von Harlem-Stride-Evergreens wie "Ain't Misbehavin", "Honeysuckle Rose", "Lulu's Back In Town", "Jitterbug Waltz" und "Sheik Of Araby".


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